Frankfurt bekommt mit „Sterne über Frankfurt“ ein Restaurantfestival rund um die MICHELIN Guide Ceremony im Juni 2026. Der Auftakt läuft am 19. Mai mit einer Welcome Party im neuen Hotel The Florentin.
Im Mittelpunkt steht die lokale Gastronomie, nicht nur die Sterne-Adressen. Auch Häuser ohne Michelin-Eintrag sollen mitziehen.
Frankfurt stellt sich im Juni 2026 als Gastro-Stadt auf. Zur MICHELIN Guide Ceremony kommt die deutsche Spitzengastronomie in die Stadt, und das neue Format „Sterne über Frankfurt“ soll den Blick über die Szene öffnen.
Nach den vorliegenden Angaben tragen aktuell sieben Frankfurter Restaurants einen Michelin-Stern. Der Hessische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Hessen nennt die Aktion als Schaufenster für die lokale Gastronomie, die im bundesweiten Vergleich nicht klein wirken will.
- Auftakt: 19. Mai 2025
- Festivalzeitraum: 1. bis 15. Juni 2025
- Anlass: MICHELIN Guide Ceremony in Frankfurt im Juni 2026
- Ort der Welcome Party: The Florentin, Frankfurt
- Stern-Restaurants in Frankfurt: sieben laut vorliegenden Angaben
Warum Frankfurt jetzt laut wird
Die Idee ist klar: Frankfurt soll nicht nur als Finanzplatz laufen, sondern auch als Essensstadt. Das Festival setzt auf Reichweite, Austausch und Sichtbarkeit. Und es zieht nicht nur bekannte Adressen an.
Auch Betriebe ohne Michelin-Stern sollen Teil des Programms sein. Das ist der spannende Teil. Denn genau dort sitzt oft die Szene, die im Alltag liefert, aber selten auf den großen Bühnen landet.
Was das für die Betriebe heißt
- Mehr Aufmerksamkeit für Restaurants abseits der bekannten Namen
- Mehr Kontakte zwischen Küche, Service, Medien und Nachwuchs
- Ein Rahmen, in dem auch kleinere Konzepte sichtbar werden
Der Auftakt im The Florentin
Die Welcome Party am 19. Mai steigt im neuen Frankfurter Hotel The Florentin. Das Haus dient als Startpunkt für „Sterne über Frankfurt“ und bringt Hotellerie und Gastronomie an einem Ort zusammen.
Für das Hotel ist das mehr als eine Event-Kulisse. Es zeigt, wie stark neue Häuser heute als Bühne für Stadtmarketing, Kulinarik und Branchennetzwerke funktionieren.
Was das Festival erreichen soll
Die Initiatoren wollen Aufmerksamkeit auf eine Szene lenken, die sich national nicht verstecken muss. Das klingt nicht nach Marketing-Sprech, sondern nach einem realen Versuch, Frankfurt im Restaurantkalender sichtbarer zu machen.
Gerade in einer Stadt mit hoher Geschäftsreisetätigkeit und kurzer Aufenthaltsdauer kann das wirken. Wer nur zum Termin einfliegt, geht abends oft genau dorthin, wo Empfehlungen fehlen. Ein Festival kann diese Lücke schließen.
Drei Punkte, die jetzt zählen
- Wie viele Restaurants sich aktiv beteiligen
- Ob auch kleinere Betriebe ein Publikum ziehen
- Ob der Effekt über die Festivalwochen hinaus bleibt
Für die Branche ist das Format ein Testlauf. Wenn Frankfurt daraus ein wiederkehrendes Ereignis macht, entsteht mehr als nur ein Termin rund um den Guide. Dann bekommt die Stadt ein eigenes kulinarisches Profil. Das wäre ein ziemlich guter Deal.


