Die Eurothermen, einer der führenden Wellness- und Tourismusbetriebe Oberösterreichs, kommunizieren mit rund 800 Mitarbeitenden an drei Standorten über eine Mitarbeiter-App des Anbieters LOLYO. Aushänge und E-Mail-Verteiler waren vorher schlicht zu langsam und erreichten zu wenige. Jetzt kommen Infos in Echtzeit an – mehrsprachig und direkt aufs Smartphone.
Aushang an der Umkleide. Rundmail an alle. Newsletter, den niemand liest. Für Betriebe mit Schichtbetrieb, mehreren Standorten und vielen Mitarbeitenden ohne Firmen-Laptop ist interne Kommunikation seit Jahren eine stille Baustelle. Die Eurothermen haben das Problem jetzt strukturell gelöst.
Das Grundproblem: Klassische Kanäle funktionieren im Schichtbetrieb nicht
Ein Thermen-Betrieb ist keine Bürowelt. Wer morgens die Sauna aufgießt, mittags am Beckenrand steht und abends in der Gastronomie einspringt, liest keine Mails. Nicht weil er nicht will – sondern weil der Workflow es schlicht nicht hergibt. Dazu kommen mehrere Standorte, unterschiedliche Sprachen und ein hoher Anteil an Mitarbeitenden ohne Firmenhandy.
Die Folge: Informationen kommen entweder zu spät, nur bei manchen an oder gar nicht. Das ist kein Managementversagen – es ist ein strukturelles Kanalproblem.
- Rund 800 Mitarbeitende
- Drei Standorte in Oberösterreich
- Einer der führenden Wellness- und Tourismusbetriebe des Bundeslandes
- Mitarbeiter-App: LOLYO (Anbieter aus Raaba-Grambach)
Die Lösung: Eine App als zentraler Kommunikationsraum
Seit der Einführung der LOLYO Mitarbeiter-App laufen News, organisatorische Infos und der interne Austausch an einem Ort zusammen – direkt auf dem Smartphone, standortunabhängig und in Echtzeit. Robert Niehoff, Kommunikationsverantwortlicher bei den Eurothermen, bringt es auf den Punkt:
„Mit der LOLYO Mitarbeiter-App haben wir ein zentrales Tool, mit dem wir alle Mitarbeitenden im Unternehmen standortunabhängig und in Echtzeit erreichen.“
– Robert Niehoff, Kommunikationsverantwortlicher Eurothermen
Kein langer Verteiler mehr. Keine Aushänge, die nach drei Tagen überklebt sind. Wer die App hat, bekommt die Information – fertig.
Virtuelle Pinnwände pro Abteilung
Besonders stark angenommen werden die digitalen Pinnwände innerhalb der App. Laut Niehoff nutzt fast jede Abteilung eine eigene – für Dienstplan-Abstimmungen, kurzfristige Änderungen, Organisatorisches. Das schafft dezentrale Kommunikationsräume, die trotzdem zentral zugänglich bleiben.
„Sie werden bei uns intensiv genutzt und sind fester Bestandteil der internen Kommunikation. Fast jede Abteilung nutzt eine eigene Pinnwand für den Austausch und die Organisation.“
– Robert Niehoff, Kommunikationsverantwortlicher Eurothermen
Mehrsprachigkeit: Der unterschätzte Gamechanger
In vielen Hotellerie- und Wellness-Betrieben kommen Mitarbeitende aus unterschiedlichen Ländern. Sprachbarrieren sind damit kein Randproblem, sondern Alltag. Eine Info auf Deutsch, die ein Kollege aus Rumänien oder Kroatien nicht versteht, ist keine Information – sie ist Lärm.
Die LOLYO-App löst das mit einer integrierten Übersetzungsfunktion. Niehoff dazu:
„Durch die Mitarbeiter-App können wir erstmals sprachlich barrierefrei kommunizieren. Mit der integrierten Übersetzungsfunktion erreichen wir heute Mitarbeitende, die wir vorher gar nicht erreicht haben.“
– Robert Niehoff, Kommunikationsverantwortlicher Eurothermen
Das ist kein Nice-to-have. In einem Betrieb mit hoher Sprachendiversität entscheidet das direkt darüber, ob Sicherheitshinweise, Änderungen im Ablauf oder HR-Infos wirklich alle erreichen.
Sprachbarrieren in der internen Kommunikation sind ein strukturelles Risiko – keine kulturelle Nettigkeit.Was das für Gen Z bedeutet – und für alle anderen
Viele Betriebe begründen App-Kommunikation mit dem Stichwort „Gen Z“. Das greift zu kurz. Niehoff selbst sagt:
„Es gibt natürlich digital affine Menschen in jedem Alter. Wer die Vorteile erkennt, nutzt die App aktiv, unabhängig von der Generation.“
– Robert Niehoff, Kommunikationsverantwortlicher Eurothermen
Trotzdem gilt: Wer mit Messenger und Social-Media-Logik aufgewachsen ist, erwartet auch im Job keine Zettelwirtschaft. Eine Mitarbeiter-App senkt die Hürde für aktive Nutzung – weil das Format bekannt ist.
Was andere Betriebe davon lernen können
Das Eurothermen-Modell ist kein Einzelfall mehr – aber es ist noch keine Selbstverständlichkeit. Gerade kleine und mittelgroße Spa- und Hotellerie-Betriebe setzen weiterhin auf Kanäle, die im Schichtbetrieb schlicht nicht funktionieren. Dabei sind die Hürden für eine App-Lösung heute deutlich geringer als noch vor fünf Jahren.
- Mitarbeiter-Apps funktionieren auch ohne Firmenhandy – die eigene Smartphone-Nutzung reicht
- Mehrsprachige Inhalte sind kein Luxus, sondern Grundlage für echte Informationsreichweite
- Abteilungs-Pinnwände reduzieren den Koordinationsaufwand für Führungskräfte spürbar
- Echtzeit-Kommunikation senkt Missverständnisse bei kurzfristigen Änderungen
- Die Einführung lohnt sich besonders bei Betrieben mit 3+ Standorten oder 100+ Mitarbeitenden
Wer als Betrieb gerade über interne Kommunikation nachdenkt, sollte sich die Frage stellen: Erreiche ich mit meinen aktuellen Kanälen wirklich alle – oder nur die, die zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort stehen? Die Eurothermen haben diese Frage gestellt. Und beantwortet.
