Dormero übernimmt Anfang Mai 2026 das ehemalige Amedia Express Passau aus der Insolvenz der Revo-Gruppe. Das Haus mit 73 Zimmern läuft weiter unter Dormero-Marke — eine zweijährige Kernsanierung im laufenden Betrieb ist geplant. Das Portfolio wächst damit auf 72 Hotels.
Die Dormero Hotel AG hat Anfang Mai 2026 das bisherige Amedia Express Passau übernommen — und kehrt damit nach eigenen Angaben an einen vertrauten Standort zurück. Auslöser war die Insolvenz der Revo-Gruppe, zu der das Haus in Passau Kohlbruck zuletzt gehörte.
Was von der Revo-Insolvenz übrig bleibt
Die Revo-Gruppe war Betreiber mehrerer Amedia-Häuser in Deutschland. Nach der Insolvenz lief der Betrieb im Passauer Haus zunächst weiter — ohne neuen Betreiber, aber mit laufendem Tagesbetrieb. Dormero schließt diese Lücke jetzt.
Das Hotel verfügt über 73 Zimmer und liegt im Stadtgebiet Passau Kohlbruck. Mit der Übernahme firmiert es künftig unter der Dormero-Marke. Einen konkreten neuen Namen für das Haus hat das Unternehmen bisher nicht kommuniziert.
- 72 Hotels im Portfolio nach der Passau-Übernahme
- 73 Zimmer im übernommenen Haus in Passau Kohlbruck
- 2 Jahre geplante Sanierungsdauer im laufenden Betrieb
- Kernsanierung startet während des regulären Hotelbetriebs
Sanierung läuft parallel zum Betrieb
Dormero plant keine Schließung für die anstehende Modernisierung. Stattdessen soll die Kernsanierung über zwei Jahre im laufenden Betrieb abgewickelt werden — ein Ansatz, der für Gäste Einschränkungen bedeuten kann, aber einen kompletten Ertragsausfall verhindert.
Details zum Umfang der Sanierung — welche Bereiche modernisiert werden, ob Zimmer, Lobby oder Technik — hat Dormero öffentlich noch nicht kommuniziert.
Expansionskurs mit Insolvenz-Übernahmen
Dormero wächst seit Jahren auch durch die Übernahme insolventer oder betreiberfloser Häuser. Das Passauer Haus ist kein Einzelfall: Die Strategie, Standorte mit vorhandener Infrastruktur zu übernehmen und unter eigener Marke weiterzuführen, hat das Portfolio der AG auf mittlerweile 72 Häuser gebracht.
Für den Standort Passau bedeutet die Übernahme Kontinuität: Der Betrieb läuft weiter, die Arbeitsplätze im Haus bleiben erhalten — zumindest ist keine gegenteilige Aussage bekannt.


