Das Wichtigste in Kürze

Das Grand Elisabeth in Bad Ischl hat seine Außenterrasse mit einer großflächigen Pergolamarkise des Herstellers Markilux ausgestattet. Sieben gekoppelte Markisenfelder überspannen 170 Quadratmeter auf knapp 30 Metern Breite. Die Anlage ist in die Gebäudeautomation eingebunden – inklusive steuerbarer LED-Beleuchtung.

Wer eine Hotelterrasse das ganze Jahr über bespielen will, kämpft gegen dasselbe Problem: Regen, Wind und direkte Sonne machen den Außenbereich für Gäste schnell unattraktiv. Das Grand Elisabeth in Bad Ischl hat dieses Problem mit einer fest installierten Pergolaanlage gelöst – und dabei mehr Wert auf Integration als auf schnelle Lösung gesetzt.

Sieben Felder, 170 Quadratmeter, eine Woche Montage

Das installierte Modell heißt „Pergola style“ und stammt vom deutschen Hersteller Markilux. Sieben gekoppelte Markisenfelder überspannen laut Unternehmensangaben mehr als 170 Quadratmeter bei knapp 30 Metern Gesamtbreite. Die Terrasse bietet damit Platz für bis zu 50 Gäste – bei jedem Wetter.

Für die Windstabilität sorgen seitliche Führungsschienen und fest verankerte Säulen. Das Tuch ist geneigt montiert, sodass Regenwasser über eine integrierte Rinne kontrolliert abläuft. Vier Monteure brauchten laut Markilux genau eine Woche für die Installation.

ZAHLEN & FAKTEN Pergolaanlage Grand Elisabeth
170 m²
Überdachte Fläche
Sieben gekoppelte Markisenfelder, knapp 30 Meter Gesamtbreite.
50
Gästeplätze
Die Terrasse ist für Urlauber, Geschäftsreisende und Seminargruppen ausgelegt.
1 Woche
Montagezeit
Vier Monteure, vollständige Integration in die Gebäudeautomation.
Quelle: Angaben laut Pressemitteilung Markilux / tophotel.de

LED-Beleuchtung direkt in die Schienen integriert

Der technisch aufwendigste Teil war laut Markilux nicht die Konstruktion selbst, sondern die Lichttechnik. In die Führungsschienen sind LED-Linien eingelassen, die sich separat pro Bereich steuern lassen. Das heißt: Ein Teil der Terrasse kann hell beleuchtet sein, während ein anderer abgedunkelt bleibt – zum Beispiel für eine Abendveranstaltung mit Bühne.

Die Steuerung läuft über die Gebäudeautomation des Hotels. Auch die Lichtfarbe lässt sich anpassen – für unterschiedliche Nutzungsszenarien oder, laut Markilux, sogar für Firmenauftritte mit eigenen Corporate-Farben.

So funktioniert die Steuerung
  • Vollständige Integration in die Gebäudeautomation des Hotels
  • LED-Linien in den Führungsschienen – einzeln steuerbar pro Terrassenbereich
  • Lichtfarbe anpassbar für Events und Firmenveranstaltungen
  • Tuchneigung + integrierte Regenrinne für selbstständigen Wasserablauf
  • Windstabile Konstruktion durch seitliche Führungsschienen und verankerte Säulen

Farbe als Designentscheidung

Dass die Anlage technisch funktioniert, ist eine Sache. Dass sie ins Hotel passt, war den Betreibern genauso wichtig. Das Gestell ist anthrazitfarben – und greift damit die Farbe der Fensterrahmen und Balkone auf. Für das Markisentuch entschieden sich die Planer für ein gedecktes Grün, das zwischen der weißen Fassade und den umliegenden Grünflächen vermittelt.

Das Grand Elisabeth liegt am Rand der Alpen – die Umgebung ist geprägt von Wiesen und Hängen. Das Tuch wirkt so nicht wie ein aufgesetztes Accessoire, sondern wie ein bewusst gesetztes Gestaltungselement.

Wetterfeste Terrassenlösungen wie diese rechnen sich schnell: Wer 50 Außenplätze über drei statt zwei Saisonmonate belegen kann, amortisiert eine solche Investition deutlich früher als oft gedacht.

Ganzjährige Terrassennutzung: Worauf es ankommt

Das Beispiel Bad Ischl zeigt, was eine Pergolaanlage leisten muss, damit sie den Unterschied macht. Nicht jede Markise ist für alpines Wetter ausgelegt – Böen, kurze Regenschauer und direkte Sonneneinstrahlung wechseln dort schneller als im Flachland.

  • Windklasse prüfen – für exponierte Lagen mindestens Windklasse 3 nach EN 13561
  • Integrierte Regenrinne statt offenem Ablauf – verhindert Tropfkanten und Pfützen
  • Separate Beleuchtungssteuerung für Teilbereiche – Flexibilität bei Veranstaltungen
  • Gebäudeautomation-Kompatibilität vor der Planung klären – nachträgliche Integration ist teuer
  • Farbabstimmung mit Fassade – ein generisches Grau wirkt schnell wie ein Fremdkörper

HÄUFIGE FRAGEN

Welche Pergolamarkise nutzt das Grand Elisabeth in Bad Ischl?

Das Hotel setzt auf das Modell „Pergola style“ des Herstellers Markilux. Sieben gekoppelte Felder überspannen mehr als 170 Quadratmeter auf knapp 30 Metern Breite.

Wie viele Gäste fasst die überdachte Terrasse?

Die Terrasse bietet Platz für bis zu 50 Gäste – bei Sonne, Regen und Wind gleichermaßen nutzbar.

Wie ist die Beleuchtung der Pergolaanlage gesteuert?

In die Führungsschienen sind LED-Linien integriert, die sich einzeln pro Bereich steuern lassen. Die Steuerung läuft über die Gebäudeautomation des Hotels, inklusive einstellbarer Lichtfarbe.

Wie lange dauerte die Installation der Markisenanlage?

Vier Monteure installierten die Anlage laut Markilux innerhalb einer Woche.

Warum hat das Grand Elisabeth Anthrazit und Grün als Farben gewählt?

Das anthrazitfarbene Gestell greift die Farbe der Fensterrahmen und Balkone auf. Das gedeckte Grün des Tuches vermittelt zwischen der weißen Fassade und den umliegenden Grünflächen.
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