Terry Kline, Executive Vice President of Franchise Development bei My Place Hotels of America, geht in den Ruhestand. Nach 40 Jahren in der Hospitalitybranche und 12 Jahren beim amerikanischen Extended-Stay-Brand hat er mehr als 800 Franchise-Einheiten verkauft – eine Bilanz, die in der US-Budgethotellerie kaum jemand überbietet.
Wenn jemand in 40 Jahren über 800 Franchise-Einheiten verkauft, ist das keine Karriere mehr – das ist ein Lebenswerk. Terry Kline, EVP Franchise Development bei My Place Hotels of America, tritt ab. Sein Abgang markiert das Ende einer Ära für die in South Dakota beheimatete Hotelkette.
Vom Immobilienmakler zum Franchise-Schwergewicht
Klines Weg in die Hotellerie begann ungewöhnlich: Er startete als Immobilienmakler in Aberdeen, South Dakota. Der Schritt in die Branche kam über Super 8 Motels – eine Marke, die in Aberdeen selbst gegründet wurde und deren Geschichte eng mit My Place verwoben ist. My Place Co-Founder und Chairman Ron Rivett co-gründete Super 8 Motels Inc. 1974 gemeinsam mit Dennis Brown.
Kline arbeitete sich durch Franchise Sales und Development, später über Boomerang Hotels, bevor er zu My Place stieß. Dort übernahm er als EVP die Verantwortung für Franchise Development und Administration – und trieb das Wachstum der Marke über mehr als ein Jahrzehnt aktiv voran.
My Place Hotels: Jung, konsistent, mit viel offener Karte
My Place Hotels positioniert sich als Extended-Stay-Brand im Budget-Segment – mit Kitchenette in jedem Zimmer, schlankem Betriebsmodell und klarem Franchisefokus. Kline erkannte früh, was die Marke von etablierten Playern unterscheidet.
„The canvass of the country for development is still really open, even having reached that 100-franchise mark. Our franchisees and developers like that the brand is fresh and consistent, and the fact that markets are available.“
– Terry Kline, EVP Franchise Development, My Place Hotels
Das war kein Marketing-Satz, sondern eine Strategie: My Place wuchs gezielt in Märkte, die etablierte Ketten links liegen ließen – kleinere Städte, Industriestandorte, Regionen mit stabiler Auslastung durch Projektarbeiter und Langzeitgäste.
Was bleibt: 800+ Einheiten, 12 Jahre Aufbauarbeit
Was das für die Branche bedeutet
Klines Abgang wirft eine Frage auf, die im US-Franchising gerade viele Marken beschäftigt: Wie übergibt man 40 Jahre Beziehungskapital? Franchise-Entwicklung lebt von Vertrauen, von persönlichen Netzwerken und davon, dass Interessenten dem Menschen vertrauen, der ihnen die Marke verkauft.
My Place Hotels hat bislang keinen Nachfolger öffentlich kommuniziert. Die Marke steht gut da – konsistentes Produkt, offene Märkte, schlanke Betriebsstruktur. Aber gerade in der Wachstumsphase eines jungen Brands ist die Franchise-Development-Führung kritisch.
- Extended-Stay-Brand im Budget-Segment, gegründet von Ron Rivett (Co-Founder Super 8 Motels)
- Kitchenette in jedem Zimmer, schlankes Betreibermodell
- Fokus auf kleinere Märkte und Standorte mit Langzeitgast-Nachfrage
- Franchisekontakt: [email protected]
- Marke mit aktivem Wachstumspfad in bisher wenig erschlossenen US-Regionen
Ein Abgang mit Signalwirkung
40 Jahre, 800 Einheiten, eine Marke mit offenem Wachstumspotenzial: Terry Klines Ruhestand ist mehr als ein Personalwechsel. Er zeigt, wie viel Einzelpersonen in der Franchisewelt bewegen können – und wie wichtig die Nachfolgeplanung ist, wenn solche Figuren abtreten.
Für Hotelunternehmer und Investoren, die My Place Hotels auf dem Radar haben, ändert sich operativ erst einmal nichts. Die Marke läuft, die Standorte performen. Aber wer das nächste Gespräch über eine neue Einheit führen will, wird künftig einen neuen Ansprechpartner am Telefon haben.
