Das Skift Global Forum 2026 findet vom 22. bis 24. September in New York statt. Skift stellt das Event klar als Entscheidungsforum auf: Jede Session soll mit einer konkreten Frage enden, die du mit ins Team nimmst.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie KI-Agenten in der Buchung, Build-vs.-Buy-vs.-Partner-Entscheidungen und die Frage, wo Airlines kürzen oder investieren. Skift spricht von mehr als 1.200 Führungskräften, die in diesem Jahr dabei sein sollen.
Worum es bei Skift 2026 wirklich geht
Skift will in New York keine weitere Konferenz mit austauschbaren Panels liefern. Der Verlag formuliert es selbst ziemlich klar: Travel-Führungskräfte brauchen keine langen Mitschnitte, sondern Antworten, die sie danach im eigenen Haus vertreten können. Genau darauf baut das Forum auf.
Das Thema des Forums lautet Travel’s Great Recalibration. Gemeint ist ein Jahr, in dem die Branche wichtige Weichen stellt: Wer steuert die Kundenbeziehung, wenn KI-Agenten buchen? Wer baut weiter selbst, wer kauft zu, wer geht Partnerschaften ein? Und wohin fließt Geld, wenn Airlines und Reiseanbieter ihre Prioritäten neu sortieren?
Diese Fragen stehen laut Skift auf dem Tisch
- Wer besitzt den Reisenden, wenn KI-Agenten die Buchung übernehmen?
- Build, buy oder partner: Was ist der richtige Weg für die nächste Wachstumsplattform?
- Wo kürzen Airlines, wo investieren sie weiter?
Die Fragen klingen trocken. Sind sie aber nicht. Dahinter hängen Budgets, Vertrieb, Loyalty, Markenführung und die Rolle von Technologie im Reisegeschäft. Genau deshalb passt das Format eher zu einer Führungskräftetagung als zu einer klassischen Messebühne.
Was Teilnehmer vor, während und nach dem Forum bekommen
Skift beschreibt den Ablauf ziemlich systematisch. Vor dem Event erhalten Teilnehmer ein Briefing mit den wichtigsten Streitpunkten. Auf der Bühne sollen Moderatorinnen und Moderatoren die Entscheidungen ausleuchten und mit den Führungskräften diskutieren. Danach will Skift die Ergebnisse verdichten: Was wurde gesagt, was wurde vermieden, wo gingen die Meinungen auseinander?
- Vorab gibt es ein Intelligence Briefing zu den offenen Entscheidungen.
- Die Sessions drehen sich um konkrete Führungsfragen statt um offene Fragerunden.
- Nach dem Event bündelt Skift die Ergebnisse in einem Full Verdict.
- Teilnehmer sollen mit einer Position zurück ins Unternehmen gehen.
Das ist auch der Kern des Versprechens: Du gehst nicht mit Notizen nach Hause, sondern mit einer Haltung. Skift will die Aussagen der Speaker gegen andere Positionen im Raum spiegeln. Wer zuhört, bekommt also nicht nur Thesen, sondern auch den Widerspruch dazu. Das macht das Ganze spannender als viele weichgespülte Bühnenformate.
Warum das Format für die Branche wichtig ist
Die Travel-Industrie steckt mitten in einem Umbau. KI verändert Suche, Buchung und Kundenkontakt. Gleichzeitig ringen Airlines, Hotels und Plattformen um Reichweite, Direktvertrieb und Kontrolle über Daten. Wer in so einer Lage nur Inspiration verkauft, greift zu kurz.
Für wen sich New York besonders lohnt
- Führungskräfte aus Distribution, Loyalty und Markensteuerung
- Entscheider aus Airline-, Hotel- und Plattformgeschäft
- Teams, die über Tech-Investitionen oder Partnerschaften entscheiden
Skift zielt damit auf ein Publikum, das in den nächsten 12 Monaten echte Calls zu machen hat. Genau dort wird der Mehrwert sichtbar: nicht bei bunten Bühnenbildern, sondern bei Entscheidungen zu Budget, Struktur und Produktstrategie. Oder einfacher gesagt: weniger Applaus, mehr Klarheit.
Einordnung für Hotellerie und Reise
Für Hotels ist das Forum dann relevant, wenn du Distribution, Loyalty, Tech-Stack oder Markensteuerung in der Hand hast. Die Frage, wem der Gast im KI-Zeitalter gehört, geht die Branche direkt an. Dass Skift das Thema so breit in den Travel-Kontext setzt, zeigt auch: Die Grenzen zwischen Hotel, Airline, Plattform und Tech-Anbieter verschwimmen weiter.
Wer in der Branche arbeitet, bekommt in New York also keinen Wohlfühltermin. Sondern ein Arbeitsformat mit klarer Kante. Klingt gut? Ist es auch.

