St. Regis Hotels & Resorts hat am 28. April 2026 sein erstes Haus in Ungarn eröffnet. Das The St. Regis Budapest residiert im historischen Klotild Palais – einem neobarocken Baudenkmal aus der Gründerzeit, das zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Das Gebäude entstand zwischen 1899 und 1902 im Auftrag von Prinzessin Klotild von Sachsen-Coburg und Gotha.
Budapest bekommt ein neues Flaggschiff im Luxussegment. Marriott International schickt seine Premiummarke St. Regis ins Rennen – und hat sich dafür eines der spektakulärsten Gebäude der ungarischen Hauptstadt gesichert: das Klotild Palais, direkt an der Elisabethbrücke, mit Blick auf die Donau.
Ein Palais mit Geschichte
Das Klotild Palais ist kein gewöhnlicher Hotelneubau. Das Zwillingspalais wurde zwischen 1899 und 1902 nach Plänen der Architekten Flóris Korb und Kálmán Giergl errichtet – im Auftrag von Prinzessin Klotild von Sachsen-Coburg und Gotha. Es markierte einst den zeremoniellen Eingang nach Pest für alle, die die Elisabethbrücke überquerten.
Markantestes Merkmal: ein 48 Meter hoher Turm, geschmückt mit vergrößerten Repliken der Krone von Erzherzog Joseph Karl. Das Gebäude steht unter Unesco-Schutz als Teil des Budapester Weltkulturerbes.
Design zwischen Donau und Jugendstil
Das Innendesign des The St. Regis Budapest arbeitet mit zwei Inspirationsquellen: der Bewegung der Donau und dem Erbe des Wiener Sezessionismus. Sanfte Blautöne und schimmernde Oberflächen sollen die Lichtreflexionen des Flusses aufgreifen. Gleichzeitig verweisen Bronzedetails, schwarz-weiße Bodenmuster und ornamentale Motive auf Jugendstil und Sezession.
Ungarische Thermalbad-Ästhetik zieht sich ebenfalls durch das Haus – in Form von Keramik, dekorativen Fliesen und dampfähnlichen Texturen. In der Lobby erinnern floral verzierte Bronzemuster und kronenförmige Leuchten an die Krone von Sachsen-Coburg und Gotha – eine Hommage an Prinzessin Klotild als Auftraggeberin des Palais.
Gastronomie und Bars
Kulinarisch setzt das Haus auf ein klares Konzept. Das 99 Sushi Bar & Restaurant beeindruckt mit kaskadenartigen Murano-Glas-Kronleuchtern, pinkfarbenen Samtbänken und einer offenen Showküche. Küchenchef Thinus van der Westhuizen steht hinter dem gastronomischen Konzept.
- The St. Regis Bar – Hinter der Bar dominiert ein großformatiges Glasgemälde, das das Orchester der Ungarischen Staatsoper interpretiert
- Klotild Patisserie – Untergebracht in den Räumen einer ehemaligen Apotheke
- 99 Sushi Bar & Restaurant – Opulentes Ambiente mit Murano-Kronleuchtern und Showküche
St. Regis Hotels & Resorts gehört seit 2016 zu Marriott International und gilt als eine der ältesten Luxushotelmarken der Welt. Das erste St. Regis eröffnete 1904 in New York, gegründet von John Jacob Astor IV. Die Marke betreibt heute über 50 Häuser weltweit – von Abu Dhabi bis Singapur. Budapest ist das erste Haus in Ungarn und einer der wenigen mitteleuropäischen Standorte der Kette.
Budapest als Luxus-Destination
Der Einstieg von St. Regis in Budapest ist kein Zufall. Die ungarische Hauptstadt hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der gefragtesten Städtereise-Destinationen Europas entwickelt. Mit dem Klotild Palais sichert sich Marriott eines der ikonischsten Adressen der Stadt – und positioniert sich klar im Wettbewerb mit anderen internationalen Luxusketten, die bereits in Budapest vertreten sind.
Für Budapest bedeutet die Eröffnung mehr als einen neuen Fünf-Sterne-Anbieter: Das The St. Regis Budapest setzt ein Signal, dass die Stadt international ernst genommen wird – als Destination für Gäste, die höchste Ansprüche an Architektur, Service und Kulinarik stellen.
