Das Wichtigste in Kürze

Staytoo Living startet am 15. Oktober 2026 in München. In der Ottobrunner Straße 17-19 in Ramersdorf entsteht ein Haus mit 197 vollmöblierten Studios und WG-Zimmern auf 5.023 Quadratmetern.

Die Mieten beginnen laut Tophotel bei 980 Euro pro Monat. Für die Marke ist es der siebte Standort in Deutschland und der erste in München.

Was in Ramersdorf entsteht

Staytoo übernimmt ein ehemaliges Hotelgebäude in der Ottobrunner Straße 17-19 und macht daraus ein Apartmenthaus für Studierende, Auszubildende und Young Professionals. Das Objekt liegt im Stadtbezirk Ramersdorf. Die Eröffnung ist für den 15. Oktober 2026 geplant.

Geplant sind 197 Einheiten. Die Bandbreite reicht von 17 bis über 35 Quadratmeter großen Studios und WG-Zimmern. Jede Einheit bekommt laut Unternehmen eine Küchenzeile, einen kombinierten Wohn- und Arbeitsbereich, ein Bad und WLAN.

Die harten Fakten

Adresse: Ottobrunner Straße 17-19, München-Ramersdorf
Eröffnung: 15. Oktober 2026
Einheiten: 197 Studios und WG-Zimmer
Wohnfläche: 5.023 Quadratmeter
Miete ab: 980 Euro pro Monat

Warum der Standort spannend ist

München ist teuer. Das trifft Studierende und Berufseinsteiger besonders hart. Genau in dieses Loch stößt Staytoo mit dem Mix aus möblierten Einheiten, All-inclusive-Miete und Gemeinschaftsflächen. Das Modell spart dir den ersten Möbelkauf. Das ist für viele der eigentliche Haken bei einem Umzug.

Laut Unternehmensangaben liegt die Auslastung des Portfolios seit 2021 bei mehr als 97 Prozent. Tophotel zitiert außerdem eine frühere Auslastung von rund 97 Prozent über alle Standorte hinweg. Das zeigt: Das Produkt findet offenbar Käufer. Oder besser gesagt Mieter. Klingt nüchtern? Ist es auch.

Diese Flächen sind geplant

  • 72 Quadratmeter großes Co-Study im Erdgeschoss
  • separater Arbeitsraum und Lobby mit Packstation
  • Fitnessbereich mit Yoga-Raum im Untergeschoss
  • Gaming-Lounge, Kinoraum und Waschküche
Der Umbau eines alten Hotelgebäudes zu Micro-Living ist kein kleiner Schnitt. Aber genau solche Umnutzungen werden in Städten wie München immer häufiger interessant.

Wo Staytoo in Deutschland schon aktiv ist

Mit München wächst das Portfolio auf sieben Standorte in Deutschland. Die Marke ist bereits in Berlin, Leipzig, Bonn, Kaiserslautern und an zwei Standorten in Nürnberg vertreten. Das Unternehmen beschreibt sich als Plattform im PBSA- und Micro-Living-Segment.

Für den Markt ist das mehr als ein weiterer Name auf dem Klingelschild. Der Schritt zeigt, wie eng Hotelimmobilien und Wohnen inzwischen zusammenrücken. Gerade in Städten mit knappem Wohnraum werden ehemalige Hotels schnell zu Wohnkonzepten umgebaut.

Was das für die Branche heißt

  • Ehemalige Hotels bleiben als Asset interessant, auch wenn die klassische Nutzung nicht mehr läuft.
  • Micro-Living braucht klare Zielgruppen, sonst wird es schnell austauschbar.
  • Gemeinschaftsflächen werden zum Verkaufsargument, nicht zum netten Extra.

Einordnung für Hotellerie und Living-Markt

Der Fall München zeigt einen Trend, den du in vielen Großstädten siehst: Aus Hotelimmobilien werden Wohnprodukte. Nicht aus Romantik, sondern weil die Rechnung anders besser aufgeht. Für Eigentümer zählt die Nutzungsänderung. Für Betreiber zählt die Auslastung.

Staytoo setzt dabei auf ein simples Versprechen: möbliert, digital, bezugsfertig. Ob das in München auf Dauer reicht, hängt von Lage, Betriebskosten und Konkurrenz ab. Aber der Auftakt ist klar. Der Markt für studentisches Wohnen bleibt heiß.

HÄUFIGE FRAGEN

Wann eröffnet das neue Staytoo-Haus in München?

Die Eröffnung ist für den 15. Oktober 2026 geplant.

Wie viele Einheiten entstehen in Ramersdorf?

Geplant sind 197 vollmöblierte Studios und WG-Zimmer.

Wie hoch ist die Miete bei Staytoo München?

Laut Originalartikel starten die All-inclusive-Mieten bei 980 Euro pro Monat.

Für wen richtet sich das Angebot?

Staytoo spricht Studierende, Auszubildende und Young Professionals an.

Was macht den Standort für die Branche interessant?

Hier wird ein ehemaliges Hotel in ein Wohnkonzept umgewandelt. Das zeigt, wie eng Hotelimmobilien und Micro-Living in Städten zusammenrücken.
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