Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44,0 Millionen Wohnungen. Das sind 196.000 Wohnungen mehr als Ende 2024 und 2,5 Millionen mehr als 2015.
Die Gesamtwohnfläche stieg im Zehnjahresvergleich auf 4,1 Milliarden Quadratmeter. Eine Durchschnittswohnung kommt jetzt auf 94,0 Quadratmeter.
Der Wohnungsbestand in Deutschland wächst weiter, aber nicht im Tempo der Wohnfläche. Destatis meldet für Ende 2025 rund 44,0 Millionen Wohnungen, davon 23,6 Millionen in Mehrfamilienhäusern.
Wohnungsbestand auf einen Blick
- Wohnungen Ende 2025
- 44,0 Millionen
- Veränderung zu 2024
- +196.000
- Veränderung zu 2015
- +2,5 Millionen
- Gesamtwohnfläche
- 4,1 Milliarden m²
- Ø Wohnfläche je Wohnung
- 94,0 m²
- Ø Wohnfläche pro Kopf
- 49,5 m²
Was sich seit 2015 verschoben hat
Der Bestand legte in zehn Jahren um 6,0 Prozent zu. Die Wohnfläche wuchs im gleichen Zeitraum aber um 8,9 Prozent. Wohnungen werden also im Schnitt größer. Das ist kein Randdetail, sondern ein klarer Trend in der Wohnraumstruktur.
- Wohnungsbestand 2015 bis 2025: +2,5 Millionen
- Gesamtwohnfläche 2015 bis 2025: +8,9 Prozent
- Ø Wohnfläche je Wohnung: +2,4 Quadratmeter
- Ø Wohnfläche pro Kopf: +3,3 Quadratmeter
Mehr Fläche pro Kopf, weniger Druck auf die Statistik
Ende 2025 lag die Wohnfläche pro Kopf bei 49,5 Quadratmetern. 2015 waren es noch 46,2 Quadratmeter. Das Verhältnis Personen je Wohnung sank laut Destatis leicht auf gut 1,9.
Destatis verweist selbst darauf, dass diese Kennzahlen nichts über Leerstand, Haushaltsgröße oder die Verteilung nach Stadt und Land sagen. Sie zeigen den Bestand, nicht das Wohngefühl.
Wo die Wohnungen stehen
Von den 44,0 Millionen Wohnungen lagen 43,1 Millionen in Wohngebäuden. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 23,6 Millionen Wohnungen, befand sich in Mehrfamilienhäusern. Laut Destatis gibt es außerdem 13,5 Millionen Einfamilienhäuser, 5,5 Millionen Wohnungen in Zweifamilienhäusern und rund 0,4 Millionen in Wohnheimen.
Warum die Zahl für die Branche zählt
Für Hotellerie und Gastronomie sagt die Statistik nicht direkt etwas über Nachfrage aus. Sie liefert aber den Rahmen: mehr Wohnfläche, größere Haushaltsstruktur, andere Nutzungsansprüche. Wer Serviced Apartments, Boardinghouses oder Longstay-Konzepte plant, schaut auf genau solche Bewegungen.
- Mehr Wohnfläche pro Kopf kann den Bedarf an flexiblen Wohn- und Aufenthaltsformen verändern.
- Mehrfamilienhäuser dominieren den Bestand in Deutschland.
- Wohnheime und Wohnungen in Nichtwohngebäuden bleiben eine kleine, aber relevante Nische.
Methodik und Bezug
Destatis weist darauf hin, dass die jährliche Wohnungsfortschreibung auf der Gebäude- und Wohnungszählung des Zensus 2022 basiert. Die Kennzahlen beschreiben den Bestand, nicht den Leerstand und nicht die soziale Verteilung des Wohnraums.
Wer die Entwicklung im Detail lesen will, findet die Pressemitteilung direkt bei Destatis.

