Jeremy McCarthy hat Leisure Alchemy gestartet: ein kostenloses wöchentliches Briefing für Führungskräfte aus Resort-, Wellness- und Leisure-Märkten. McCarthy kommt aus Führungsrollen bei Mandarin Oriental und Four Seasons.
Das Angebot will laut Mitteilung an der Schnittstelle von Leisure, Wellness und Hospitality arbeiten. Klingt trocken? Ist es nicht. Der Markt ist genau da gerade in Bewegung.
Was Leisure Alchemy liefern soll
McCarthy beschreibt das Projekt als digitale Intelligence-Plattform für die Leisure Economy. In der Praxis heißt das: ein wöchentliches Briefing, das Trends, Einordnung und strategische Impulse bündelt. Der Fokus liegt auf Führungskräften aus Resorts, Wellness und Hospitality.
Name: Leisure Alchemy
Format: kostenloses wöchentliches Digital-Briefing
Zielgruppe: Resort-, Wellness- und Leisure-Leader
Start: 26. Mai 2026 laut Mitteilung
Der Ansatz passt zur Richtung, in die sich viele Häuser bewegen: weg von reiner Zimmerlogik, hin zu Erlebnissen, Spa, Recovery, Longevity und kuratierten Aufenthalten. Genau dort setzt Leisure Alchemy an.
Warum McCarthys Name Gewicht hat
McCarthy arbeitete laut Mitteilung für Mandarin Oriental und Four Seasons. Dazu kommt ein akademischer Hintergrund in angewandter positiver Psychologie. Diese Mischung erklärt, warum sich das Projekt nicht nur um Betrieb, sondern auch um Erlebnisdesign dreht.
- luxury hospitality als beruflicher Hintergrund
- Wellness als klarer Schwerpunkt
- positive psychology als Denkrahmen
Das ist kein Zufall. In Resorts und Spas geht es längst nicht mehr nur um Ausstattung. Es geht darum, wie sich ein Aufenthalt anfühlt, wie Gäste regenerieren und warum sie wiederkommen.
Für wen das Briefing spannend ist
Vor allem für Betreiber, Spa-Direktionen, Commercial Teams und Marken, die im Premium-Segment arbeiten. Auch Berater und Entwickler aus dem Leisure-Bereich können daraus Impulse ziehen. Wer einen ruhigen Überblick statt Social-Media-Lärm sucht, dürfte hier eher landen.
Der größere Kontext: Leisure wird zur eigenen Denkweise
Die Trennung zwischen Hotel, Spa, Retreat und Experience verschwimmt immer stärker. Häuser wie Mandarin Oriental oder Four Seasons haben das im Luxussegment längst vorgemacht: Der Aufenthalt wird als Gesamtpaket verkauft, nicht als Bett mit Frühstück.
Leisure Alchemy will genau diese Brücke schlagen. Nicht als Blog, sondern als kuratiertes Briefing für Leute, die Entscheidungen treffen müssen. Das ist schlanker als eine Konferenz und konkreter als ein allgemeiner Branchennewsletter.
Was jetzt interessant wird
Spannend ist weniger die neue Plattform selbst als die Frage, wie stark sich ein eigener Informationsraum für Leisure, Wellness und Hospitality durchsetzt. Wenn McCarthy regelmäßig belastbare Einordnung liefert, kann daraus ein nützliches Werkzeug für Führungskräfte werden.
Für die Branche ist das ein weiteres Signal: Wellness ist nicht mehr Nische. Es ist Geschäft. Und zwar eines, das eigene Sprache, eigene Daten und eigene Strategien braucht.


