Mews arbeitet mit Uber zusammen und baut Ride-Booking, Live-Tracking und automatische Folio-Abrechnung direkt in das PMS ein. Der Pilot startet 2026 und soll Hotels helfen, Transportumsätze einzusammeln, die laut Mews im Schnitt bei 50 US-Dollar pro Aufenthalt liegen.
Die Integration läuft über Mews Operations und Uber for Business. Vorgestellt wurde die Partnerschaft vor der Mews-Veranstaltung Unfold in Amsterdam.
Was Mews und Uber jetzt verknüpfen
Die Idee ist simpel: Fahrt buchen, Fahrt verfolgen, Rechnung ins Zimmerkonto. Genau das soll die neue Integration leisten. Hotels sollen damit Fahrten für Gäste und Mitarbeitende direkt aus dem Mews-System anstoßen können.
Laut Mews läuft die Anbindung über Uber for Business. Genannt werden drei Funktionen: Ride Booking, Real-Time Tracking und automatische Abrechnung auf das Folio. Der Pilot ist für 2026 geplant.
Worum geht es? Um Transport als Teil des Hotel-Workflows.
Warum das zählt: Für Hotels steckt Geld im Transferservice, das heute oft nebenbei verloren geht.
Genannter Richtwert: 50 US-Dollar Transportspend pro Aufenthalt laut Mews.
Warum das für Hotels mehr als ein nettes Extra ist
Transport ist kein Randthema. Gerade in Stadthotels, Resorts und bei Business-Gästen gehört der Weg vom Hotel zum Termin oder zum Flughafen zum Aufenthalt dazu. Wenn die Buchung dafür im PMS steckt, fällt weniger manuelle Arbeit an.
Was der Deal praktisch verändert
- Die Rezeption muss nicht mehr zwischen Chat, E-Mail und Telefon springen.
- Fahrten landen direkt im Zimmerkonto statt auf einer separaten Rechnung.
- Hotels sehen den Transfer als Teil des Aufenthalts, nicht als Fremdleistung.
Das passt zur Richtung, die Mews seit Jahren verfolgt: mehr Prozesse in einem System bündeln. Die Integration soll genau dort ansetzen, wo operativer Alltag und Zusatzumsatz zusammenlaufen.
Uber weitet die Reise-Schiene aus
Auch Uber schiebt das Thema Reisen weiter nach vorn. Beim GO-GET-Event stellte das Unternehmen neue Travel-Tools vor und sprach über Buchungen rund ums Reisen. Uber will also nicht nur Fahrten liefern, sondern stärker als Plattform für Reiseabläufe auftreten.
Mehr dazu findest du bei Uber Newsroom. Dort kündigt das Unternehmen regelmäßig neue Produkte und Partnerschaften an. Die Richtung ist klar: mehr Schritte in einer Oberfläche, weniger Sprünge zwischen einzelnen Apps.
Was das für die Branche heißt
- Gäste erwarten weniger Medienbrüche.
- Hotels brauchen weniger Insellösungen.
- Tech-Anbieter bauen sich tiefer in den operativen Ablauf ein.
Das wird spannend, weil es den PMS-Markt weiter verschiebt. Ein System reicht nicht mehr nur für Buchung und Housekeeping. Es soll immer mehr Nebenleistungen mitziehen.
Wo die Integration an Grenzen stößt
Der große Haken bleibt die Umsetzung. Der Pilot startet erst 2026. Vorher bleibt offen, wie gut die Abrechnung in echten Hotelabläufen klappt und wie viele Häuser das Feature am Ende wirklich nutzen.
Die offenen Fragen
- Funktioniert das in Kettenhotels genauso sauber wie in Einzelhäusern?
- Wie flexibel lässt sich das Folio an lokale Regeln anpassen?
- Welche Länder und Währungen deckt der Start ab?
Gerade bei Transportleistungen zählt Genauigkeit. Wenn die Abrechnung hakt, ist der Vorteil dahin. Wenn sie sauber läuft, wird aus einem Nebenschauplatz ein echter Umsatzkanal.
Die wichtigsten Fakten
- Partner
- Mews und Uber
- Funktion
- Buchung, Tracking, Abrechnung
- Start
- Pilot 2026
- Vertriebskanal
- Mews Operations
- Genannter Wert
- 50 US-Dollar pro Stay
Was Hoteliers daraus mitnehmen
Prüf zuerst, ob deine Gäste heute schon Transporte über E-Mail, WhatsApp oder die Rezeption buchen. Wenn ja, lohnt sich ein Blick auf die neue Lösung sofort. Dort steckt der größte Hebel.
Die spannendste Frage ist nicht, ob Uber in ein PMS passt. Die Frage ist: Wie viele Zusatzleistungen landen künftig direkt in deinem Kernsystem? Bei Mews und Uber bekommt diese Richtung gerade ein sehr konkretes Gesicht.


