Der sechste Servicetag der Jeunes Restaurateurs Österreich fand im Mai im Genussgut Krispler in Straden im südoststeirischen Vulkanland statt. Im Fokus standen nicht die Küchenchefs, sondern Service, Teamarbeit und Lernen im Alltag.
Mit dabei waren Panel Talks, Workshops und als Impulsgeberin auch Viktoria Schnaderbeck. Die Botschaft des Tages: Gute Küche reicht nicht, wenn das Team am Gast nicht sauber zusammenspielt.
Worum es beim Servicetag ging
Der JRE-Servicetag in Österreich setzt genau da an, wo Restaurants oft wackeln: im Service. Im Mai traf sich die Branche dafür am Genussgut Krispler in Straden in der Südoststeiermark. Auf dem Programm standen Panel Talks, Workshops und Gespräche über Führung, Kommunikation und den Alltag im Team.
Die Idee ist klar: Nicht nur Spitzenköche sollen lernen. Beim Servicetag werden auch sie zu Zuhörern. Das passt zu dem, was JRE-Präsident Richard Rauch laut dem vorliegenden Material sagt: „Wir können nur im Teamwork erfolgreich sein!" Der Satz sitzt. Und er trifft einen wunden Punkt in vielen Betrieben.
Warum Teamgeist im Service so wichtig ist
Guter Service verbindet Küche, Gast und Taktung im Raum. Wenn Kommunikation hakt, merkt das der Gast sofort. Wenn sie funktioniert, läuft ein Abend ruhig, auch wenn die Station voll ist.
Was dabei konkret zählt
- klare Ansagen zwischen Küche und Service
- saubere Abläufe bei Bestellungen und Nachservice
- verlässliche Übergaben zwischen Schichten
- ein Ton im Team, der Stress aushält
Genau darum geht es bei Formaten wie dem Servicetag. Sie holen Servicekräfte aus dem Schatten und zeigen: Das ist kein Beiwerk. Das ist ein Kernjob der Gastronomie.
Ort: Genussgut Krispler, Straden, Südoststeiermark
Format: Panel Talks und Workshops
Thema: Zusammenarbeit im Team und Service am Gast
Fokus: Lernen, Austausch und Praxis statt Bühne für Stars
Welche Impulse der Tag gesetzt hat
Zu den Beiträgen gehörten laut der Recherche auch Gespräche mit Viktoria Schnaderbeck. Sie brachte Impulse ein, die sich auf Teamführung und Zusammenarbeit übertragen lassen. Das ist klug gewählt, denn im Spitzensport zählt nicht nur Talent, sondern Abstimmung unter Druck.
Genau diese Logik passt auch in Küchen und Dining Rooms. Dort entscheidet nicht nur die Leistung einzelner, sondern das Zusammenspiel auf engem Raum, mit wenig Zeit und hohem Tempo. Klingt bekannt? Ist es auch.
Für wen der Servicetag spannend ist
- Restaurants mit hohem Serviceanspruch
- Hotels mit eigener Gastronomie
- Ausbilder und Führungskräfte in Küche und Service
- junge Fachkräfte, die Teamarbeit besser verstehen wollen
Was die Branche daraus mitnehmen kann
Der Servicetag zeigt ein simples, aber oft unterschätztes Prinzip: Gute Gastgeber entstehen nicht nur am Herd. Sie entstehen im Zusammenspiel von Küche, Service und Führung. Genau dort liegt oft das Potenzial für den nächsten Entwicklungsschritt im Betrieb.
Spannend bleibt, ob solche Formate häufiger zum Standard werden. Für Betriebe mit Fachkräftemangel, hohen Anforderungen und vollem Haus wäre das jedenfalls kein Luxus, sondern schlicht sinnvoll.

