Meliá Hotels International will 2028 zwei Häuser in Mendoza eröffnen: ein Urban Hotel mit 140 Zimmern und ein Resort mit 110 Zimmern im Valle de Uco. Beide Projekte gehören Grupo Almarena und markieren den Einstieg in ein wichtiges Wein- und Reiseziel in Westargentinien.
Die Ankündigung passt in eine breitere Expansionsphase in Argentinien. Laut Unternehmensangaben stehen dort inzwischen mehrere Projekte in der Pipeline, darunter weitere Ziele wie Ushuaia, Bariloche und Costa del Este.
Was Meliá in Mendoza plant
Die spanische Hotelgruppe hat zwei neue Hotels in Mendoza unterzeichnet. Meliá Hotels International nennt für beide Häuser den Start im Jahr 2028. Eines entsteht als Stadthotel mit 140 Zimmern, das andere als Resort mit 110 Zimmern im Valle de Uco.
Eigentümer der Projekte ist Grupo Almarena. Mehr Details zu Marken, Betreiberkonzept oder genauer Lage nennt die Mitteilung bisher nicht. Genau da wird es spannend: Mendoza ist für Wein, Natur und Kurzreisen stark gefragt, aber auch hart umkämpft.
- Eröffnung: 2028
- Stadthotel: 140 Zimmer
- Resort: 110 Zimmer
- Region: Mendoza, inklusive Valle de Uco
- Eigentümer: Grupo Almarena
Warum Mendoza für Hotelmarken zählt
Mendoza liegt am Rand der Anden und gilt als Tor zu Argentiniens Weinregion. Das Valle de Uco zieht Reisende an, die Boutique-Hotels, Weingüter und lange Wochenenden mit Naturprogramm suchen. Für internationale Hotelgruppen ist das ein klarer Hebel: weniger klassische Stadtnachfrage, mehr Freizeit- und Erlebnismarkt.
Die Region lebt von Kombinationen aus Wein, Outdoor und Kulinarik. Wer dort ein Haus platziert, verkauft nicht nur Zimmernächte. Er verkauft Fahrten zu Bodegas, Bergblick und ruhige Leerzeiten zwischen Ernte und Reisespitzen.
- Stadthotel für Business- und City-Gäste
- Resort für Wein- und Freizeitreisende
- Standort mit starkem Tagesausflugspotenzial
Was die Expansion von Meliá in Argentinien zeigt
Die beiden Projekte in Mendoza stehen nicht allein. Meliá verweist auf weitere Vorhaben in Argentinien, darunter Ushuaia, Bariloche und Costa del Este. In den Webmeldungen zum Deal ist auch von 11 Projekten in der Pipeline innerhalb von zwei Jahren die Rede. Die Gruppe baut ihr Landportfolio also klar aus.
Das ist kein Zufall. Argentinien hat starke Binnenreise-Märkte, bekannte Naturziele und in einigen Regionen noch Luft für markengebundene Hotels. Für Betreiber und Eigentümer zählt vor allem eins: Standorte mit klarer Nachfrage statt austauschbarer Zimmerblöcke.
Was du aus dem Deal mitnehmen kannst
Für die Branche zeigt der Fall drei Dinge. Erstens: internationale Ketten gehen weiter in sekundäre Märkte mit Profil. Zweitens: Resorts im Weinland funktionieren nur mit starkem Standort. Drittens: Eigentümer wie Grupo Almarena suchen Marken, die Nachfrage aus Reisen, Kulinarik und Events zusammenziehen.
Worauf du jetzt achten solltest
- Welche Marke steckt am Ende hinter den beiden Häusern?
- Kommt in Mendoza eher ein Full-Service- oder ein Lifestyle-Produkt?
- Wie positioniert sich das Resort im Valle de Uco preislich gegen lokale Weingut-Hotels?
Wenn Meliá die Projekte sauber zuschneidet, kann das funktionieren. Wenn nicht, bleibt es bei schönen Renderings. Und die gibt es in der Branche reichlich.

