Die Revo Hospitality Group steckt seit Januar 2026 in der Eigenverwaltung. Nach den vorliegenden Angaben betreibt die Gruppe rund 250 Hotels in Europa und hat für 140 Gesellschaften Insolvenz beantragt, darunter 125 Hotels in Deutschland und Österreich.
In Hessen gehören rund 20 Häuser zur Revo Group. Betroffen ist auch die H-Hotel Gruppe mit dem H4 Hotel am Kasseler Kongress-Palais und dem H+-Hotel in Willingen. Laut Medienberichten denkt die frühere Inhaberfamilie über einen Rückkauf nach.
Was jetzt bei Revo passiert
Die Sanierung der Revo Hospitality Group läuft an. Die Verantwortlichen sehen laut den vorliegenden Angaben weiter Chancen, fast alle betroffenen Häuser zu retten. Erste Investoren stehen bereits fest, weitere Entscheidungen sollen in Kürze fallen.
Für die Betreiber und Eigentümer bleibt das ein harter Reset. Die Gruppe musste im Januar Insolvenz anmelden, und das Verfahren umfasst mehr Gesellschaften als zunächst erwartet. Parallel dazu laufen für vier Unternehmen Regelinsolvenzverfahren.
- rund 250 Hotels in Europa
- 140 betroffene Gesellschaften
- 125 Hotels in Deutschland und Österreich
- In Hessen rund 20 Hotels
Warum die H-Hotels im Fokus stehen
Besonders aufmerksam schauen viele auf die H-Hotel Gruppe. Dazu gehören unter anderem das H4 Hotel am Kasseler Kongress-Palais und das H+ Hotel Willingen. Beide Häuser laufen unter einer Marke, die in Deutschland stark sichtbar ist.
Laut den vorliegenden Informationen könnte die Gründerfamilie die H-Hotels zurückkaufen wollen. Medienberichte sprechen davon, dass Alexander Fitz die Kaufsumme nie komplett erhalten habe. Genau das macht den möglichen Deal heikel. Rückkauf klingt einfach. Ist es nicht.
Welche Häuser betroffen sind
Die Revo Group betreibt in Hessen rund 20 Hotels. Neben den H-Hotels zählt dazu ein breites Markenportfolio mit bekannten Namen wie Hilton, Radisson und Holiday Inn. Das zeigt, wie breit die Gesellschaft aufgestellt ist — und warum die Insolvenz so viele Stakeholder trifft.
- Hotels in mehreren Ländern
- verschiedene Marken unter einem Dach
- unterschiedliche Eigentümer- und Betreiberstrukturen
Was das für Beschäftigte heißt
Für Mitarbeitende zählt jetzt vor allem der operative Alltag. Reservierungen, Payroll, Lieferantenverträge und Pachtmodelle müssen weiterlaufen. Genau da entscheidet sich, ob eine Sanierung schnell greift oder ob Häuser in die nächste Unsicherheit rutschen.
- Wer führt das Haus rechtlich weiter?
- Bleiben Marke und Betrieb getrennt?
- Welche Investoren steigen ein?
- Ändern sich Verträge für Personal oder Lieferanten?
Wie es weitergehen kann
Die nächsten Schritte hängen an den Investoren und an der Frage, welche Gesellschaften überleben. Laut den vorliegenden Angaben sind weitere Schließungen für Häuser in Eigenverwaltung derzeit nicht vorgesehen. Das ist ein gutes Zeichen, aber noch kein Freifahrtschein.
Wenn die Gründerfamilie wirklich zurück will, braucht sie Geld, Geduld und einen sauberen Plan für die Verbindlichkeiten. Bei 250 Hotels in Europa geht es nicht um Nostalgie. Es geht um Struktur, Verträge und Tempo.
- Revo hat im Januar 2026 Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet.
- Betroffen sind 140 Gesellschaften und 125 Hotels in Deutschland und Österreich.
- In Hessen betreibt die Gruppe rund 20 Hotels.
- Die H-Hotel Gruppe gehört zum betroffenen Portfolio.
Quellenlage laut den vorliegenden Angaben und Medienberichten; für die H-Hotel-Häuser sind die offiziellen Hausseiten verlinkt.


