Das Rhön Park Aktiv Resort in Hausen-Roth (Unterfranken) erweitert sich um 46 Chalets unter dem Namen „Rhön Village“. Jedes Chalet misst rund 126 Quadratmeter und bietet Platz für bis zu sechs Personen. Die Gesamtbettenzahl des Resorts steigt damit von 1.200 auf 1.562 Betten.
Das Rhön Park Aktiv Resort wächst. Auf dem Gelände der in den 1970er-Jahren errichteten Anlage in Hausen-Roth entstehen 46 Ferienchalets – Projektname: Rhön Village. Die Bauanträge sollen im Mai eingereicht werden, der Baubeginn ist für den Spätherbst geplant.
46 Chalets, 362 neue Betten
Jedes der 46 Chalets ist rund 126 Quadratmeter groß. Drei Schlafzimmer, zwei Bäder, eine offene Küche und eine Terrasse gehören zur Grundausstattung – einzelne Einheiten kommen mit Sauna oder Whirlpool. Zielgruppe sind laut Resort sowohl Urlaubsgäste als auch Businesskunden.
Eigene Tochtergesellschaft als Bauherrin
Bauherrin ist die Rhön Village GmbH – eine hundertprozentige Tochter der Rhön Park Hotel GmbH. Das macht den Schritt strukturell interessant: Das Resort gründet keine externe Partnerschaft, sondern hält das Projekt vollständig im eigenen Haus. Vermietet werden die Chalets über das bestehende Buchungsnetzwerk des Resorts.
Zu den Investitionskosten nennt das Unternehmen keine Zahl – nur den Begriff „Millionenprojekt“. Für ein Vorhaben dieser Größenordnung im gehobenen Freizeit-Segment ist das wenig überraschend.
Der Bau des Rhön Village unterstützt die weitere zukunftsorientierte Entwicklung des Rhön Park Aktiv Resorts. Unser Ziel ist es, unsere Position als eines der führenden Resorts im gehobenen touristischen Angebotssegment in Deutschland auszubauen.
– Ben Baars, Geschäftsführer Rhön Village GmbH
Was Gäste des Rhön Village nutzen können
Die Chalet-Gäste haben Zugang zu allen Einrichtungen des Resorts. Das schließt ein:
- Rhön Park Arena (Sport- und Veranstaltungshalle)
- Schwimmbad und Fitnessbereich
- Restaurants und Tagungsräume
Damit positioniert sich das Rhön Village nicht als isoliertes Feriendorf, sondern als Erweiterung eines laufenden Resort-Betriebs. Für Familien bedeutet das: Selbstverpflegung im Chalet plus Infrastruktur eines Vollhotelbetriebs.
Regionalwirtschaftlicher Ansatz beim Bau
Das Resort gibt an, beim Bau – wo möglich – regionale Firmen zu beauftragen. Ein konkreter Vergabeanteil wird nicht genannt, aber der Ansatz passt zum Standort: Das Rhön Park Aktiv Resort liegt im unterfränkischen Hausen-Roth, einer strukturschwachen Region, die auf Tourismus als Wirtschaftsfaktor angewiesen ist.
Das Resort in Hausen-Roth (Landkreis Bad Kissingen, Bayern) wurde in den 1970er-Jahren gebaut. Es zählt heute zu den größeren Freizeitresorts in Unterfranken mit eigenem Sport-, Tagungs- und Gastronomiebetrieb. Mit dem Rhön Village steigt die Bettenkapazität auf 1.562 – ein Wert, der das Haus in der Größenklasse mittelgroßer Ferienresorts in Deutschland festigt.
Einen genauen Eröffnungstermin für das Rhön Village nennt das Unternehmen noch nicht. Der Baubeginn im Spätherbst deutet auf eine Fertigstellung frühestens Ende 2026 oder Anfang 2027 hin – abhängig davon, wie reibungslos Genehmigungsverfahren und Bauphase laufen.

