Gast, der ohne Reservierung an die Rezeption kommt und ein Zimmer sucht. In Stadthotels mit wechselnder Auslastung weiterhin relevant — vor allem in den fruehen Abendstunden, bei Messe-Tagen als Nachfrage-Ueberlauf, oder bei Gaesten, die an der Abendplanung scheitern.

Einordnung

Walk-in-Quote variiert stark: in Flughafen-Hotels 8 bis 15 Prozent der Anreisen, in Messe-Hotels an Stichtagen bis 20 Prozent, in Resort-Hotels praktisch 0 Prozent. Preispolitik: oft Top-Rate (Rack Rate oder nahe dran), da die Verhandlungsposition des Gastes schwach ist — insbesondere am Abend mit wenigen Alternativen in der Stadt.

Praxis

Im Hotelbetrieb ist Walk-in Teil der operativen oder strategischen Steuerung, je nach Kontext. Upscale-Häuser führen den Begriff in internen SOPs, Brand-Standards und im Reporting an Eigentuemer oder Zentrale. Kleinere Häuser nutzen ihn pragmatischer, aber der Industrie-Konsens stammt aus der internationalen Ketten-Hotellerie und den Fachverbaenden.

Weiterfuehrend: STR Global