Deutscher Begriff für Roomservice. Bestellung von Speisen, Getraenken und Zimmer-Servicing (Gepaeckabholung, Presse aufs Zimmer, Zahnbuerste) aufs Zimmer. In der deutschen Hotellerie-Kommunikation (Menu-Karten, Beschilderung) oft bevorzugt gegenueber der englischen Variante Roomservice.
Einordnung
Funktionsumfang identisch mit Roomservice: F-and-B-Bestellungen, Minibar-Nachbestellung, Amenities (zusaetzliche Kissen, Baby-Bett, Iron und Board). Operative Integration in das PMS und den Küche-Bon-Druck ist Voraussetzung. Verrechnet wird über die Zimmer-Rechnung, Service-Charge meist 15 bis 20 Prozent.
Praxis
Im Hotelbetrieb ist Zimmerservice Teil der operativen oder strategischen Steuerung, je nach Kontext. Upscale-Häuser führen den Begriff in internen SOPs, Brand-Standards und im Reporting an Eigentuemer oder Zentrale. Kleinere Häuser nutzen ihn pragmatischer, aber der Industrie-Konsens stammt aus der internationalen Ketten-Hotellerie und den Fachverbaenden.
Weiterfuehrend: Hotelverband Deutschland (IHA)