Das Wichtigste in Kürze

Zum Start der Sommerferien in Baden-Württemberg weist Techem auf ein bekanntes Problem hin: Wenn Wohnungen, Ferienhäuser oder andere Gebäude länger leer stehen, steigt das Risiko für Legionellen im Trinkwasser. Das betrifft vor allem Anlagen mit wenig Durchfluss und Temperaturen im kritischen Bereich.

Techem setzt dabei auf digitale Messung und Fernüberwachung. Die Meldung nennt aber keine Produktnamen oder konkrete Messergebnisse.

Sommerferien heißt für viele: Koffer packen, Tür zu, weg. Genau da wird es in der Trinkwasseranlage schnell heikel. Lange Standzeiten in Warmwasserleitungen schaffen Bedingungen, unter denen sich Legionellen vermehren können.

Warum Ferienzeiten für Trinkwasser zum Thema werden

Die Pressemitteilung von Techem kommt aus Presseportal.de und verweist auf den Ferienstart in Baden-Württemberg am 29. Juli 2026. Techem spricht von hygienisch einwandfreien Trinkwasserinstallationen in Wohngebäuden und nennt längere Abwesenheiten als Risiko. Das ist kein Randthema. In Mehrfamilienhäusern, Ferienobjekten und leerstehenden Einheiten kann Wasser in Leitungen stehen bleiben, wenn niemand Zapfstellen nutzt.

Legionellen mögen kein trockenes Klima, aber sie lieben genau diese Mischung aus Stagnation und Temperaturfenster, in dem Wasser nicht kalt genug und nicht heiß genug bleibt. Für Betreiber heißt das: Nicht erst nach dem Urlaub nachsehen. Vorher prüfen, was die Anlage macht.

Worauf du vor einer längeren Abwesenheit achten solltest
  • Warmwasseranlagen und Zirkulation prüfen
  • Selten genutzte Zapfstellen regelmäßig laufen lassen
  • Temperaturen dokumentieren statt nur zu schätzen
  • Bei großen Objekten technische Überwachung nutzen

Was smarte Lösungen konkret leisten

Techem nennt in der Mitteilung keine exakten Gerätefunktionen, aber der Ansatz ist klar: Messwerte sollen sichtbar werden, bevor ein Hygieneproblem entsteht. Das passt zu einem Markt, der in Gebäuden immer stärker auf digitale Verbrauchserfassung, Fernablesung und technische Kontrolle setzt. Gerade bei leerstehenden Wohnungen, Apartmenthäusern oder Ferienobjekten spart das Zeit und senkt das Risiko blinder Flecken.

Für wen das besonders wichtig ist

  • Hausverwaltungen mit vielen Einheiten
  • Vermieter von Ferienwohnungen
  • Betreiber von Apartmenthäusern und Boardinghouses
  • Hoteliers mit saisonalen Leerständen

Das Thema landet damit mitten in der Schnittstelle von Gebäudetechnik, Betrieb und Gesundheit. Klingt trocken? Ist es auch. Und genau deshalb wird es oft unterschätzt.

Redaktionsblick: Bei Legionellen zählt nicht die große Geste, sondern Routine. Wer Anlagen erst nach Beschwerden checkt, ist zu spät dran.

Was die Meldung offenlässt

Die Mitteilung bleibt bei der Problembeschreibung und geht nicht auf konkrete Grenzwerte, Messintervalle oder Produktdetails ein. Auch Zahlen fehlen komplett. Für die Einordnung ist das okay, für die Praxis aber dünn. Wer ein Gebäude verantwortet, braucht die Details aus der eigenen Anlage, nicht nur den Appell von außen.

Für Betreiber lohnt sich deshalb der Blick in die Vorgaben und in die eigene Dokumentation. Techem liefert dafür den Impuls, nicht die komplette Anleitung. Den Rest musst du im Objekt selbst sauber aufziehen.

HÄUFIGE FRAGEN

Warum steigt das Legionellen-Risiko in Ferienzeiten?

Weil Wasser in selten genutzten Leitungen länger steht. Genau diese Stagnation kann Legionellen begünstigen, vor allem in Warmwasseranlagen.

Welche Gebäude sind besonders betroffen?

Vor allem Wohnungen, Ferienhäuser, Apartmenthäuser und andere Objekte mit langen Leerständen. Auch Häuser mit wenigen Zapfvorgängen pro Tag fallen in diese Gruppe.

Was bringen smarte Lösungen in dem Zusammenhang?

Sie machen Messwerte und Anlagenzustände sichtbarer. So lassen sich Auffälligkeiten früher erkennen als bei einer reinen Sichtprüfung vor Ort.

Was sollte ich vor einer längeren Abwesenheit prüfen?

Wichtig sind Warmwasseranlage, Zirkulation, selten genutzte Zapfstellen und die Temperaturdokumentation. Bei größeren Objekten hilft eine technische Fernüberwachung.
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