Pierre Nierhaus bündelt sein Herbstprogramm 2026 in vier Terminen: ein Workshop im Europa-Park Rust sowie Trendreisen nach Madrid, London und Tokio. Die Touren richten sich an Fachleute aus Hotellerie und Gastronomie, die konkrete Konzepte vor Ort sehen wollen.
Die Ankündigung bei Top hotel nennt dafür klare Daten: 9. und 10. September für den Workshop in Rust, 20. bis 22. Oktober für Madrid, 17. bis 19. November für London und 1. bis 4. Dezember für Tokio.
- 9. und 10. September: Workshop „Next Level Hospitality“ im Europa-Park Rust
- 20. bis 22. Oktober: Trendreise nach Madrid
- 17. bis 19. November: Trendreise nach London
- 1. bis 4. Dezember: Trendreise nach Tokio
Rust als Startpunkt
Zum Auftakt setzt Nierhaus auf einen zweitägigen Workshop im Europa-Park Rust. Im Fokus stehen laut Artikel KI, Digitalthemen, Management, Mitarbeiterführung und Gästekommunikation. Mit an Bord ist Digital- und KI-Experte Markus Wessel. Das Format soll bewusst nah an der Praxis bleiben und keine klassische Konferenz werden.
Der Europa-Park selbst mischt seit Jahren Freizeit, Gastronomie und Hotellerie. Wer dort unterwegs ist, sieht den Betrieb nicht nur von außen. Genau das macht den Termin interessant: kurze Wege, viele Anknüpfungspunkte, direkter Blick in Abläufe.
Warum KI hier so viel Raum bekommt
Der RSS-Text nennt steigende Gästeansprüche, Fachkräftemangel und KI als Treiber. Das passt zur Lage in vielen Betrieben: An der Rezeption, im Service und im Backoffice fehlt Zeit. Wer da digitale Helfer sinnvoll einsetzt, gewinnt Luft.
Für den Workshop heißt das: nicht über Tools reden, sondern über konkrete Abläufe. Wie nimmt ein Haus Anfragen auf? Wie schult es Teams? Wo hilft KI wirklich, wo nervt sie nur?
Madrid, London, Tokio
Die drei Reisen führen in Städte, die in der Branche unterschiedliche Rollen spielen. Madrid steht für Foodhall-Konzepte und Einflüsse aus spanischer und südamerikanischer Küche. London gilt als schneller Indikator für neue Entwicklungen in Hospitality und Gastronomie. Tokio bringt Präzision, Technik und Servicekultur auf engem Raum zusammen.
Die genannten Adressen
- Madrid: Sala de Despiece, entstanden in einer ehemaligen Fleischerei
- London: Guinness Open Gate Brewery in Covent Garden
- Tokio: zusätzliche Empfehlung für einen Abstecher nach Kyoto am letzten Reisetag
Das sind keine zufälligen Stopps. Sie zeigen, wohin sich Betriebe gerade bewegen: weg von Standardflächen, hin zu klaren Konzepten mit Profil. Genau dort sucht Nierhaus seine Vorbilder.
Was Teilnehmer daraus mitnehmen
Der Text nennt zwölf bis 15 Teilnehmer pro Tour. Das hält die Gruppen klein und den Austausch eng. Für viele in der Branche zählt genau das: Fragen stellen, mitreden, Beobachtungen einordnen, nicht nur Folien abarbeiten.
Lohnt sich so eine Trendreise?
Dafür spricht
- Du siehst Konzepte im laufenden Betrieb.
- Du sprichst direkt mit anderen Fachleuten.
- Du bekommst Ideen, die du im eigenen Haus prüfen kannst.
Dagegen spricht
- Die Reisen kosten Zeit und Budget.
- Nicht jede Idee passt in jeden Betrieb.
- Ohne Nacharbeit bleibt oft nur ein schöner Eindruck.
Für wen das spannend ist
Das Programm passt vor allem zu Hoteliers, F&B-Verantwortlichen, Küchenchefs, Restaurantbetreibern und Teams aus dem Bereich Konzeptentwicklung. Wer gerade an Digitalisierung, Gästeerlebnis oder Teamführung arbeitet, findet hier konkrete Vorbilder statt leerer Schlagworte.
- Du willst neue Gastronomie- und Hotelkonzepte live sehen.
- Du suchst Beispiele für KI im Betrieb.
- Du willst dich mit anderen Fachleuten austauschen.
- Du brauchst Input für Umbau, Repositionierung oder neue Abläufe.
Die vier Termine zeigen am Ende vor allem eines: In der Branche wird gerade viel geredet, aber wenig sauber übersetzt. Genau dort setzt so ein Programm an. Nicht im Konferenzraum. Sondern dort, wo Gäste bestellen, einchecken und wiederkommen.
Die kleinen Gruppen machen den Austausch eng und die Beobachtungen greifbar. Das ist für den Praxistransfer wichtiger als jede große Bühne.

