PiNCAMP sieht in seinen Buchungsdaten für 2026 einen klaren Effekt des Klimawandels: Camper planen früher im Jahr und stärker im Herbst. Gleichzeitig verlieren heiße Regionen an Zugkraft, kühlere Ziele gewinnen.
Die Analyse kommt von PiNCAMP powered by ADAC und greift auf aktuelle Buchungsdaten zurück. Konkrete Kennzahlen nennt die Pressemitteilung hier nicht.
Was PiNCAMP jetzt beobachtet
Camper passen ihre Reiseplanung an steigende Temperaturen an. Laut PiNCAMP verschieben sie Urlaube stärker ins Frühjahr und den Herbst und suchen Ziele mit milderen Bedingungen.
Das passt ins Bild eines Marktes, der auf Wetter reagiert. Wer im Sommer früher ausbucht, schaut bei der Wahl des Platzes heute nicht nur auf Lage und Preis, sondern auch auf Schatten, Höhenlage und Temperaturfenster.
Absender: PiNCAMP powered by ADAC
Datum: 23.06.2026, 07:05 Uhr
Kernaussage: Hitze verschiebt Camping-Nachfrage weg vom Hochsommer und hin zu kühleren Monaten und Regionen.
Warum das für Campingplätze wichtig ist
Für Betreiber heißt das: Die Auslastung verteilt sich anders über das Jahr. Plätze in warmen Regionen müssen stärker mit Schatten, Wasserzugang und Abendprogramm arbeiten. Plätze in kühleren Lagen bekommen dagegen ein neues Argument im Verkauf.
- Frühling und Herbst werden für viele Gäste wichtiger.
- Kühle Standorte können beim Marketing punkten.
- Sommerangebote brauchen mehr Schutz vor Hitze.
Was Gäste jetzt anders suchen
Die Entscheidung fällt nicht mehr nur nach Entfernung oder Seeufer. Auch Klima, Lage und die Belastung durch hohe Temperaturen rücken nach vorne. Das ist für klassische Sommerdestinationen eine echte Verschiebung.
Was die Branche daraus ableiten kann
Plätze sollten ihre Saisonkommunikation breiter aufstellen. Wer nur den Juli verkauft, verschenkt Potenzial. Wer Frühjahr, Spätsommer und Herbst sauber bespielt, holt mehr aus der Saison.
- Verfügbarkeiten für April bis Juni sichtbarer machen
- Herbst-Angebote mit klaren Wetter-Vorteilen platzieren
- Beschattung, Wasserpunkte und Innenbereiche aufrüsten
So werden kühlere Regionen sichtbar
Wichtig ist die Sprache. Nicht abstrakt über „Natur“ reden, sondern konkret: kühlere Nächte, längere Wandersaison, bessere Bedingungen für Familien und Radreisende. Genau dort liegt der Unterschied.
Die Mitteilung von PiNCAMP liefert vor allem eine Richtung, keine Detailzahlen. Für Betreiber und Destinationen ist das trotzdem relevant: Hitze verändert Nachfrage. Wer das ignoriert, verkauft am Markt vorbei.

