Die Rolling Pin.Convention 2026 findet an zwei Standorten statt: Graz und Düsseldorf. Thematischer Kern ist die Frage, was Betriebe, Köche, Sommeliers und Barkeeper in einem gesättigten Markt wirklich unterscheidet. Laut Gründer und CEO Jürgen Pichler lautet die Antwort: eigene Identität – oder Bedeutungslosigkeit.
„Wer keine eigene DNA hat, wird nicht überleben“ – das ist keine Provokation, sondern eine Bestandsaufnahme. Die Gastronomie kämpft gerade an mehreren Fronten gleichzeitig: steigende Kosten, veränderte Gästeansprüche, zu wenig Fachkräfte. In diesem Umfeld reicht ein gutes Menü längst nicht mehr.
Genau dort setzt die Rolling Pin.Convention 2026 an. Das Format verspricht laut Gründer und CEO Jürgen Pichler „mächtige Deep Dives“ – keine Oberflächenkonferenz, sondern konkrete Auseinandersetzung mit den Fragen, die viele Gastronomen zwar kennen, aber selten laut stellen: Wer bin ich? Wohin geht mein Konzept?
Zwei Städte, ein Thema
Die Convention macht 2026 in Graz und Düsseldorf Station. Beide Städte stehen für unterschiedliche Gastro-Welten: Graz als kulinarisch ambitionierte Mittelstadt mit starker Regionalküche-Szene, Düsseldorf als westdeutscher Gastronomie-Hotspot mit internationaler Ausrichtung und hoher Restaurantdichte.
Das Format richtet sich an alle, die operativ in der Branche stecken: Köche, Sommeliers, Barkeeper, Gastronomen und Betreiber. Kein reines Netzwerk-Event – der Anspruch ist Auseinandersetzung mit dem eigenen Konzept.
- Veranstalter: Rolling Pin, Gründer und CEO Jürgen Pichler
- Standorte: Graz und Düsseldorf
- Zielgruppe: Köche, Sommeliers, Barkeeper, Gastronomen, Betreiber
- Schwerpunkt: Konzept-Identität, Positionierung, Zukunftsfähigkeit von Gastro-Betrieben
Was „eigene DNA“ in der Gastronomie bedeutet
Der Begriff klingt nach Marketing-Phrase – ist aber handfest gemeint. In einem Markt, in dem Konzepte schneller kopiert werden als eine neue Speisekarte gedruckt ist, entscheidet Wiedererkennbarkeit über Relevanz. Das gilt für die Küche genauso wie für den Service, die Getränkekarte oder die Atmosphäre.
Die Frage „Wer bin ich?“ trifft viele Betriebe unvorbereitet. Viele Gastronomen starten mit einem starken Bauchgefühl und merken nach zwei, drei Jahren, dass das Konzept irgendwo zwischen Trends und Tagesgeschäft verschwimmt. Genau dieses Phänomen soll auf der Convention offen besprochen werden.
Konzeptklarheit ist kein Luxus – sie ist das Fundament für jede wirtschaftliche Entscheidung.Warum das Thema gerade jetzt drängt
Die Gastronomie verliert Betriebe nicht nur wegen gestiegener Lebensmittelpreise oder Personalmangels. Ein Teil der Schließungen geht auf ein anderes Konto: austauschbare Konzepte ohne klares Profil, die in guten Zeiten mitlaufen, aber beim ersten Gegenwind keine Stammgäste mehr mobilisieren können.
- Betriebe mit klarer Positionierung halten Krisen strukturell besser stand
- Fachkräfte wählen zunehmend Arbeitgeber mit erkennbarer Haltung und Konzept
- Gäste kehren dorthin zurück, wo sie wissen, was sie erwartet – und was nicht
- Investoren und Banken fragen nach dem USP, bevor sie Kapital geben
Was Köche und Gastronomen mitnehmen können
Deep Dives statt Keynote-Parade: Das Format der Rolling Pin.Convention ist auf Tiefe ausgelegt. Wer hingeht, sollte vorbereitet sein, das eigene Konzept auf den Tisch zu legen – nicht als fertiges Produkt, sondern als Arbeitsmaterial.
- Eigenes Konzept vor der Convention schriftlich skizzieren: Stärken, blinde Flecken, Zielgruppe
- Konkrete Frage mitbringen, keine vagen Hoffnungen
- Offen sein für Kritik an Annahmen, die man noch nie hinterfragt hat
- Netzwerk gezielt nutzen: Barkeeper, Sommeliers und Köche in einem Raum – das ist selten


