Lieblingsplatz Hotels baut sein Partnermodell aus und nimmt stuub Hotels & Ferienwohnungen unter dem Label stuub by Lieblingsplatz Hotels auf. Die Kooperation umfasst mehrere Standorte im Schwarzwald und Karlsruhe.
Die Gruppe bündelt dabei nach eigenen Angaben vor allem Vertrieb, Organisation und Digitalisierung. Für die Marke ist es der bislang größte Partner seit Start des Konzepts.
Was die Kooperation bedeutet
Mit stuub kommt eine gewachsene Hotelgruppe in das Netzwerk der Lieblingsplatz Hotels. Nach den vorliegenden Angaben gehören mehrere Häuser im Schwarzwald und ein Standort in Karlsruhe dazu. Die Häuser laufen künftig unter dem gemeinsamen Dach „stuub by Lieblingsplatz Hotels“.
Für beide Seiten ist das vor allem ein Strukturthema. Lieblingsplatz bringt Vertriebs- und Systemwissen ein, stuub bringt bestehende Standorte und Betriebserfahrung mit. Genau so sieht ein Partnermodell aus, das mehr will als nur ein gemeinsames Logo.
Fokus: Vertrieb, Organisation, Digitalisierung
Marke: stuub by Lieblingsplatz Hotels
Region: Schwarzwald und Karlsruhe
Einordnung: bislang größter Partner für Lieblingsplatz Hotels
Warum das für beide Seiten zählt
Lieblingsplatz Hotels setzt schon länger auf Partnerschaften statt auf reines Wachstum über eigene Häuser. Das senkt den Druck auf neue Investitionen und bringt schneller zusätzliche Standorte ins Portfolio. Für Betreiber kann das attraktiv sein, wenn sie Unterstützung bei Vermarktung und Prozessarbeit suchen.
Bei stuub geht es offenbar um genau diese Hebel. Die Gruppe bleibt mit ihren Häusern sichtbar, bekommt aber Zugriff auf zentrale Strukturen. Das ist gerade für kleinere und mittlere Hotelgruppen interessant, die nicht alles selbst bauen wollen.
Was in solchen Kooperationen meist auf dem Tisch liegt
- ein gemeinsamer Markenauftritt
- zentrale Vertriebswege über Website, Buchung und Distribution
- mehr Klarheit bei Prozessen und digitalen Abläufen
Was Lieblingsplatz daraus macht
Die Gruppe spricht von Partnern, die ihre Hotels mit digitalen Lösungen und KI auf das nächste Level bringen wollen. Das klingt nach einem klaren Kurs: weniger Insellösungen, mehr gemeinsame Systeme. Genau dort liegt in vielen Hotelgruppen noch Luft nach oben.
Für den Markt ist das ein klares Signal. Solche Modelle werden wichtiger, weil viele Betriebe nach Wegen suchen, unabhängiger und trotzdem professionell aufgestellt zu sein. Besonders Häuser mit mehreren Standorten profitieren davon, wenn sie nicht bei jeder Frage neu anfangen müssen.
Worauf du bei solchen Modellen achten solltest
- Wer steuert Vertrieb und Revenue?
- Wer entscheidet über Marke und Auftritt?
- Welche Systeme laufen zentral, welche bleiben vor Ort?
- Wie viel Eigenständigkeit bleibt beim Betrieb?
Einordnung für die Branche
Das Partnermodell von Lieblingsplatz Hotels zeigt, wie sich Hotelgruppen gerade neu sortieren. Nicht jede Expansion braucht neue Gebäude. Manchmal reicht ein sauberes Set-up mit klaren Rollen, geteilter Technik und einem Namen, der auf dem Markt schon zieht.
Ob das im Alltag trägt, hängt am Ende an der Umsetzung. Wenn Vertrieb, Organisation und digitale Prozesse wirklich sauber zusammenlaufen, kann so ein Modell schnell skalieren. Wenn nicht, bleibt es ein hübsches Schild an der Tür. Und das hilft niemandem.
Kooperationen wie diese funktionieren nur, wenn die Regeln klar sind: Wer verkauft, wer betreibt, wer entscheidet. Genau dort trennt sich die schöne Idee von einem Modell, das im Betrieb wirklich hilft.

