Die USA starten mit America. The Big Stage eine neue Kampagne für Meetings und Events. Dazu kommt eine Informationsplattform, die Eventplaner bei der Einreise und bei der Planung unterstützen soll.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall: MICE gilt als robuster als der Leisure-Markt. Gleichzeitig sorgen neue Einreisevorgaben rund um Social-Media-Profile für Gesprächsstoff in Europa.
Was die USA jetzt anders machen
Mit America. The Big Stage setzen die USA auf eine klare Botschaft: Meetings, Kongresse und Incentives sollen nicht nebenbei mitlaufen, sondern aktiv verkauft werden. Die neue Plattform richtet sich an Planer, die Zahlen, Abläufe und Einstiegshürden schnell sehen wollen.
Das Thema trifft einen Nerv. In vielen Märkten laufen Eventbudgets vorsichtiger durch die Ausschreibungen. Trotzdem bleibt MICE für Destinationen attraktiv, weil Geschäftsreisen meist planbarer sind als klassische Urlaubsbuchungen.
Worum es der Kampagne geht
- Die USA wollen sich stärker als Eventstandort zeigen.
- Die Informationsplattform soll Orientierung geben.
- Einreisethemen stehen dabei sichtbar im Fokus.
1. Welche Städte und Convention-Bereiche sind für Gruppen gut erreichbar?
2. Welche Visa- oder ESTA-Fragen können im Vorfeld auftauchen?
3. Welche Services helfen beim Setup vor Ort?
Warum MICE robuster wirkt als Leisure
Die Vorlage ist klar: Meetings brauchen Räume, Technik und belastbare Abläufe. Genau das macht das Segment oft stabiler als Freizeitverkehr, der stärker auf Stimmung und kurzfristige Preisimpulse reagiert. Für Hotels, DMCs und Convention Bureaus bleibt das Geschäft deshalb wichtig.
Auch die Struktur spielt mit. Firmen prüfen Reisen genauer, aber sie streichen nicht automatisch jedes Treffen. Wenn Budget und Nutzen zusammenpassen, bleibt das Meeting auf der Liste. Spoiler: Das ist kein Selbstläufer, aber es ist auch kein Auslaufmodell.
Was sich für Hotels und Destinationen ändert
- Du brauchst klare Infos statt breiter Werbesprache.
- Du musst Einreisefragen früh erklären.
- Du solltest den Business-Nutzen eines Events sichtbar machen.
Einreisefragen werden zum Planungsthema
Besonders heikel ist die Diskussion um Social-Media-Angaben der vergangenen fünf Jahre. Laut den vorliegenden Hinweisen könnte das auch Schweizer und europäische Reisende betreffen, die mit ESTA in die USA einreisen. Die US Customs and Border Protection steht damit stärker im Fokus von Planern, die Gruppenreisen in die USA verkaufen.
Für MICE bedeutet das: Die Einreise ist nicht mehr nur ein Randthema im Reisedossier. Sie gehört ins Briefing, in die Teilnehmerkommunikation und in die FAQ vor dem Event.
Was jetzt für die Branche zählt
Die USA setzen auf Sichtbarkeit, aber die eigentliche Arbeit beginnt im Detail. Wer Gruppen in die USA schickt, braucht saubere Kommunikation, belastbare Timings und klare Hinweise zu Einreise und Profilprüfung.
Drei Punkte für deine Planung
- Prüfe die offiziellen Einreiseinfos früh.
- Baue Vorab-Kommunikation direkt in das Teilnehmermanagement ein.
- Halte Alternativen für kurzfristige Rückfragen bereit.
Am Ende geht es um Vertrauen. Nicht um große Worte.


