FlixBus baut das Angebot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) aus. Leipzig fährt bis zu neunmal täglich je Richtung an, dazu kommen neue Direktverbindungen aus Görlitz, Zittau, dem Erzgebirge und in den Sommermonaten an die Ostseeküste.
Auch aus Polen wird das Netz dichter: Poznań, Wrocław und Szczecin verbinden bis zu 15, 13 und 12 tägliche Fahrten je Richtung mit dem BER. Laut Flughafenangaben halten in der Hochsaison bis zu 155 Busse täglich am BER.
Was FlixBus am BER ändert
Der BER bekommt 2026 mehr Fernbus-Verbindungen. Das gilt vor allem für Reisende aus Ostdeutschland. Leipzig steigt von bislang vier auf bis zu neun tägliche Fahrten je Richtung. Die schnellsten Verbindungen dauern knapp über zwei Stunden.
Neu im Netz sind außerdem Görlitz und Zittau. Oberwiesenthal und Annaberg-Buchholz erhalten laut Mitteilung erstmals eine tägliche Direktverbindung. Schwerin, Jena und Chemnitz bekommen zusätzliche Fahrten. Im Juli und August kommt eine Saisonlinie zur Ostseeküste dazu, mit Warnemünde, Bad Doberan und Kühlungsborn.
Leipzig: bis zu 9 Fahrten je Richtung täglich
Posen: bis zu 15 Fahrten je Richtung täglich
Breslau: bis zu 13 Fahrten je Richtung täglich
Szczecin: bis zu 12 Fahrten je Richtung täglich
Hochsaison am BER: bis zu 155 Busse pro Tag
Warum das für den BER wichtig ist
Der Flughafen liegt für viele Orte in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen nicht direkt an der Schiene. Genau da setzt FlixBus an. Das Unternehmen verbindet den BER mit Städten, die bisher schwächer im Fernverkehr hängen. Für Fluggäste heißt das: weniger Umstieg, mehr direkte Zubringer.
Der BER selbst verweist auf die kurzen Wege zwischen Bussteig und Terminal. Reisende kommen laut Mitteilung in wenigen Minuten zu Fuß zu beiden Terminals. Dazu kommen rund 80 Airlines und 155 Ziele in Europa und weltweit. Das macht den Standort für Umsteiger interessanter.
Welche Regionen besonders profitieren
Ostdeutschland
Vor allem Leipzig rückt näher an den BER. Auch Jena, Chemnitz und Schwerin bekommen mehr Verbindungen. Für Menschen aus dem Erzgebirge fällt erstmals eine direkte Fahrt an. Das dürfte vor allem für Urlaubs- und Besuchsreisen relevant sein.
- mehr Frequenz auf einer wichtigen Strecke
- neue Direktverbindungen ohne Umstieg
- bessere Anbindung kleinerer Städte
Polen
Auch aus Polen wird der BER besser erreichbar. Poznań, Wrocław und Szczecin liegen mit den neuen Takten deutlich dichter am Flughafen. Für Reisende aus West- und Nordwestpolen wird der BER damit zu einer realen Alternative zu anderen Flughäfen in der Region.
- Poznań: bis zu 15 Fahrten je Richtung
- Wrocław: bis zu 13 Fahrten je Richtung
- Szczecin: bis zu 12 Fahrten je Richtung
Was die Daten zum Standort zeigen
Der BER zählt laut FlixBus zu den zehn passagierstärksten Haltepunkten im deutschen Netz. In der Hochsaison halten dort täglich bis zu 155 Busse. Rund 90 deutsche und 60 polnische Städte sind dann direkt und ohne Umstieg mit dem Flughafen verbunden.
Das passt zum Kurs von FlixBus: Fernbusse als Zubringer zu Flughäfen und als direkte Verbindung für Regionen mit dünner Fernverkehrsanbindung. Für den BER ist das kein PR-Gag, sondern schlicht ein weiterer Zugangskanal. Klingt nüchtern. Ist es auch.


