Ab 1. Juli 2026 übernimmt Ringhotels die operative Betreuung der 14 CPH-Häuser. Die Marke CPH Hotels bleibt zunächst eigenständig in Kommunikation, Vertrieb und Außendarstellung.
Der Vertrag läuft laut Originaltext bis Ende 2027. Für privat geführte Häuser geht es damit um mehr Reichweite, mehr Vertriebskraft und weniger Alleingang.
Ringhotels zieht die nächste Linie in der Privathotellerie. Ab Juli 2026 übernimmt die Kooperation die operative Betreuung der 14 CPH-Hotels, wie toPHotel berichtet.
Die Marke CPH Hotels bleibt vorerst eigenständig am Markt. Das ist kein harter Schnitt, eher ein Umbau mit Ansage. Der Dienstleistungsvertrag ist zunächst bis Ende 2027 angelegt.
- Start der Zusammenarbeit: 1. Juli 2026
- Betroffen: 14 CPH-Häuser
- Vertragslaufzeit: bis Ende 2027
- Ringhotels-Servicebüro: 12 Mitarbeitende in München
- Loyalty-Programm: mehr als 50.000 Karteninhaber bei der Heimatgenuss Card
Was sich für die Hotels ändert
Die 14 Häuser bekommen Zugang zu einem größeren Leistungsportfolio. Dazu zählen Marketing, Firmenkundenvertrieb, elektronische Distribution, Nachhaltigkeit und Mitarbeiterentwicklung. Auch Weiterbildungen, Benefits und Sonderkonditionen stehen laut Originaltext auf dem Tisch.
Wichtig: CPH Hotels bleibt nicht einfach verschwunden. Die Marke läuft weiter in Kommunikation, Vertrieb und Außendarstellung. Das nimmt Druck aus dem Prozess. Und es gibt den Betrieben Zeit, sich an die neue Struktur zu gewöhnen.
Warum das für Privathotels zählt
Privat geführte Häuser kämpfen oft mit denselben Themen: Sichtbarkeit, Fachkräfte, Vertrieb, Technik. Genau dort setzt die Kooperation an. Ringhotels will die Wettbewerbsfähigkeit stärken und bringt dafür bestehende Strukturen aus München mit.
- größere Vertriebsreichweite
- bessere Distribution über bestehende Kanäle
- mehr Unterstützung bei Recruiting und Weiterbildung
- Zusatzgeschäft über das Loyalty-Programm
Welche Rolle die Heimatgenuss Card spielt
Ein zentraler Baustein ist die Heimatgenuss Card. Laut Originaltext hat das Programm mehr als 50.000 Karteninhaber. Für die Häuser heißt das: mehr Möglichkeiten bei der Kundenbindung und mehr Ansatzpunkte für Zusatzumsatz.
Solche Programme funktionieren nur dann, wenn die Betriebe sie im Alltag auch nutzen. Sonst bleibt die Karte ein hübsches Extra ohne Wucht. Wenn sie aber in Vertrieb, Aufenthaltskommunikation und Rückgewinnung greift, wird sie schnell zum echten Hebel.
Was für die Kooperation spricht, was dagegen
Dafür spricht
- 14 Häuser bündeln ihre Kräfte über eine gemeinsame Struktur
- Das Servicebüro in München bringt zwölf Mitarbeitende mit
- Vertrieb, Marketing und Distribution liegen nicht mehr allein bei jedem Betrieb
Dagegen spricht
- Die Marke CPH muss sich in der Übergangsphase neu einordnen
- Die operative Betreuung bleibt zunächst an einen Vertrag bis Ende 2027 gebunden
- Die Umstellung braucht interne Abstimmung in allen Mitgliedsbetrieben
Die persönliche Ebene ist hier kein Nebensatz
Zwischen den beiden Kooperationen gibt es eine lange Verbindung. Sabine Möller, Gründerin von CPH Hotels, war laut Originaltext schon zwischen 1993 und 1996 am Aufbau des Vertriebs bei Ringhotels beteiligt. Ihr Vater gehörte zudem zu den Mitgründern der Kooperation.
Sie sagt im Original: „Ein Lebenswerk weiterzuentwickeln, ist nie eine leichte Entscheidung“ und weiter: „In den Gesprächen mit Petra Weindl habe ich jedoch sofort gespürt, dass CPH Hotels bei Ringhotels in sehr guten Händen ist.“
„Diese Partnerschaft ist für uns weit mehr als eine Kooperation – sie ist ein klares Signal für die Zukunft der Privathotellerie“
– Petra Weindl, geschäftsführende Vorständin von Ringhotels e.V.
Das ist die Kernbotschaft: Es geht nicht nur um Prozesse. Es geht auch um Vertrauen, gewachsene Beziehungen und die Frage, wie sich eine Kooperation im Privat-Hotelmarkt neu sortiert.
Was du als Hotelier daraus mitnehmen kannst
Wenn du ein privat geführtes Haus leitest, lohnt sich der Blick auf dieses Modell. Kooperationen mit klaren Dienstleistungsstrukturen können Vertrieb und Alltag spürbar entlasten. Entscheidend ist, was du abgibst und was du dafür zurückbekommst.
- Prüfe, welche Aufgaben du intern zu teuer oder zu klein aufsetzt.
- Schau dir an, welche Vertriebs- und Loyalty-Strukturen du wirklich nutzt.
- Vergleiche die Kosten einer Kooperation mit dem Nutzen für Auslastung und Sichtbarkeit.
Genau da wird es spannend. Denn Privathotellerie bleibt nur stark, wenn sie nicht alles allein stemmen muss.
- Klärt die Rolle der Marke in Übergangsphasen früh.
- Verteilt Vertrieb und Marketing nicht nach Bauchgefühl.
- Verankert Loyalty-Programme im Betrieb, sonst bringen sie wenig.
- Plant Dienstleistungsverträge mit klaren Zielen und Fristen.


