Das Wichtigste in Kürze

Hotels planen ihre öffentlichen Bereiche stärker für hybrides Arbeiten. Der Impuls kommt nicht aus einer Einzeltrendschleife, sondern aus Remote-Work, Offsites und dem Wunsch nach dritten Orten im Hotel.

citizenM arbeitet seit dem Start mit solchen Flächen: Living Rooms, Meeting Rooms und cloudM-Bars gehören dort zum Kern des Konzepts. Das Thema trifft also nicht nur Design, sondern auch Betrieb, Umsatz und Flächenlogik.

Warum Hotels jetzt Arbeitsorte mitdenken

Der Ausgangspunkt ist simpel: Viele Teams arbeiten heute mal im Büro, mal zu Hause, mal unterwegs. Genau diese Mischung verändert, was Gäste von Hotels erwarten. Ein Tisch mit Steckdose reicht nicht mehr. Du brauchst Zonen für Fokus, Gespräche, kurze Calls und Treffen mit dem Team.

Im Originaltext beschreibt eHotelier, dass Hotelbetreiber ihre Häuser zunehmend für hybrides Arbeiten programmieren. Genannt werden Solo-Co-Working, Onboarding-Sessions, Offsites und Retreats. Genau da liegt der Hebel: Das Hotel wird nicht nur Schlafort, sondern Arbeitskulisse mit klaren Nutzungszonen.

Worauf du bei Hybrid-Work-Flächen achten solltest
  • Steckdosen an jedem Sitzplatz
  • gutes WLAN in allen Public Areas
  • klare Trennung von Ruhe, Gesprächen und F&B
  • flexible Möblierung für Solo- und Teamarbeit
  • Räume für kleine Meetings ohne Störung des Lobbybetriebs

Was citizenM anders angeht

citizenM baut das Thema nicht nachträglich auf. Laut dem Originalartikel gehört Arbeiten im Hotel seit der Gründung zum Konzept. Das erste Haus am Amsterdam Schiphol Airport setzte früh auf öffentliche Flächen, die Gäste, Locals und Teams zusammenbringen. Heute spricht die Marke von „Living Rooms“ und von cloudM-Rooftop-Bars.

Spannend ist der Anspruch dahinter: Die Flächen sollen nicht nur gut aussehen, sondern verschiedene Nutzungen tragen. Das funktioniert nur, wenn Design und Betrieb zusammen gedacht werden. Ein ruhiger Co-Working-Bereich neben einer lauten Bar? Schlechte Idee. Eine Lobby, die tagsüber Arbeit und abends Socializing abkann? Klingt besser. Ist es auch.

citizenM im Überblick

Start
Amsterdam Schiphol Airport
Standorte
30+ weltweit
Kernflächen
Living Rooms, Meeting Rooms, cloudM
Ziel
Arbeiten, Treffen, Aufenthalten

Was das für Planung und Betrieb heißt

Die Frage ist nicht nur: Wo sitzt du?

Die eigentliche Frage lautet: Wie lange bleibst du, und wofür nutzt du die Fläche? Ein Gast mit Laptop braucht andere Bedingungen als ein Paar beim Kaffee oder ein Team im Offsite-Modus. Darum müssen Hotels Laufwege, Akustik, Licht und Möblierung sauber trennen.

Im Text wird auch auf die Zielgruppen geschaut: Tech, Law, Consulting und andere Professional Services treiben diese Nutzung besonders. Das ist logisch. In diesen Branchen gehören Remote-First-Modelle, Breakout-Sessions und jährliche Retreats längst zum Alltag.

Die Fläche muss mehrere Jobs können

  • Fokusarbeit am Vormittag
  • informelle Gespräche am Nachmittag
  • Get-together oder Drinks am Abend

Für Hotels heißt das: weniger starre Lobby, mehr modulare Fläche. Wer das gut löst, gewinnt nicht nur Tagesgäste. Du holst auch lokale Nutzer ins Haus und kannst F&B besser auslasten.

Redaktions-Einschätzung: Die spannendsten Hotels der nächsten Jahre werden nicht die lautesten. Die besten werden die sein, die Arbeit und Aufenthalt sauber zusammenbringen.

Warum der Markt nicht einfach zurückspringt

Der Artikel verweist auf die Zeit seit 2008 und auf spätere R&D-Arbeit rund um Work-from-Anywhere-Formate. Das zeigt: Hier geht es nicht um einen kurzfristigen Schub nach der Pandemie. Die Nachfrage sitzt tiefer. Menschen arbeiten anders, also müssen Hotels anders planen.

Das gilt besonders für Häuser in Städten mit starkem Business- und Freizeitmix. New York, Los Angeles, Boston oder Seattle werden im Text als Beispiele genannt. Auch Standorte mit engem Bezug zu Tech- oder Konzernzentren profitieren. Wer dort öffentliche Flächen nur als Durchgangszone plant, verschenkt Potenzial.

Drei konkrete Fragen für dein Haus
  1. Wo kann ein Gast 2 Stunden konzentriert arbeiten, ohne gestört zu werden?
  2. Welche Fläche lässt sich tagsüber als Co-Working und abends als Social Space nutzen?
  3. Wie holst du Locals rein, ohne deine Hotelgäste zu verdrängen?

Was du jetzt mitnehmen solltest

Hybrid Work ist kein Extra mehr. Es ist ein Nutzungsprofil, das Hotels mitdenken müssen. Wer Public Spaces nur als Deko oder Wartezone behandelt, bleibt hinter dem Markt zurück.

Der smarteste Ansatz ist nüchtern: erst Gästeprofile prüfen, dann Flächen neu ordnen, dann Betrieb testen. Nicht umgekehrt.

HÄUFIGE FRAGEN

Warum werden Hotels für Hybrid Work wichtiger?

Weil Gäste heute nicht nur schlafen, sondern auch arbeiten, telefonieren und Teams treffen. Dafür brauchen Hotels Räume mit Ruhe, WLAN und klaren Zonen.

Was macht citizenM in diesem Bereich anders?

Die Marke plant Arbeitsnutzung von Anfang an mit. Living Rooms, Meeting Rooms und Barbereiche gehören dort zum Grundkonzept.

Welche Flächen eignen sich für hybrides Arbeiten im Hotel?

Vor allem Lobby, Lounge, kleine Meetingräume und ruhige Ecken mit guter Akustik. Wichtig ist, dass die Flächen tagsüber und abends anders funktionieren können.

Welche Branchen treiben den Bedarf?

Im Originaltext werden Tech, Law und Consulting genannt. Dort sind Remote-Modelle, Offsites und Retreats besonders verbreitet.

Was ist der erste Schritt für Hotels?

Erst das eigene Gästeprofil prüfen. Danach kannst du Flächen, Möblierung und Betrieb anpassen.
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