Bei Mews Unfold 2026 in Amsterdam sagten mehr als 750 Hoteliers in einer Live-Umfrage: 80% freuen sich auf neue Technologie. Eine breitere Mews-Erhebung zeigt außerdem: 92% blicken optimistisch auf die Zukunft der Hospitality.
Spannend ist nicht nur die Technik selbst, sondern die Grenze dahinter. Laut Mews soll KI helfen, ohne den persönlichen Kontakt im Hotel zu ersetzen.
Was die Umfrage in Amsterdam zeigt
Die Zahlen kommen direkt von Mews und von der Veranstaltung Mews Unfold 2026 in Amsterdam. Dort antworteten über 750 Hoteliers live auf die Frage, wie sie auf neue Technologie schauen. 80% zeigten sich begeistert. In einer weiteren Mews-Erhebung lag der Wert für den Optimismus mit 92% noch höher.
Das ist mehr als ein freundliches Branchenklima. Es zeigt vor allem: Viele Häuser suchen gerade nicht die nächste Gadget-Spielerei, sondern Werkzeuge, die Abläufe vereinfachen. Check-in, Payments, Revenue-Logik, Gästekommunikation — genau dort setzen die aktuellen Produktankündigungen von Mews an.
- 750+ Hoteliers nahmen an der Live-Umfrage teil
- 80% freuten sich über neue Technologie
- 92% äußerten sich optimistisch zur Zukunft der Hospitality
- Unfold 2026 fand in Amsterdam statt
Warum Mews gerade jetzt Druck macht
Die Redaktion von Mews spricht selbst von einer Branche, die oft mit acht bis zehn Anbietern gleichzeitig arbeitet. Genau dort setzt das Unternehmen an: mit einem stärkeren Hotel-OS, mit AI-gestütztem RMS, einer SiteMinder-Partnerschaft und einer Uber-Integration. Das Ziel ist klar: weniger Schnittstellen, weniger Reibung, mehr direkte Steuerung.
Für Hotels klingt das erst mal logisch. Für die IT im Haus heißt das aber auch: Wer Systeme austauscht, verschiebt Prozesse, Rollen und Verantwortlichkeiten. Das ist kein kleiner Feinschliff. Das ist ein Umbau.
Was das für Hotels praktisch heißt
- Weniger Tool-Wildwuchs im Tagesgeschäft
- Mehr Automatisierung bei Standardprozessen
- Mehr Raum für persönliche Gästemomente
- Höhere Anforderungen an saubere Daten
KI bleibt Werkzeug, nicht Ersatz
Wichtig ist die zweite Botschaft aus der Mews-Umfrage: Hoteliers sehen KI offenbar nicht als Ersatz für Gastgeber, sondern als Unterstützung an den Stellen, die Zeit fressen. Genau das betonte auch Wouter Geerts, Director of Market Research bei Mews: „The data tells a consistent story: hoteliers are optimistic about AI and willing to use it broadly, but they are also precise about its role,“ sagte er in dem von Mews veröffentlichten Kontext.
Die Aussage passt zum Moment der Branche. Viele Häuser haben gelernt, dass Technologie nur dann funktioniert, wenn sie nicht gegen den Service läuft. Ein smarter Funnel bringt wenig, wenn der Gast am Ende trotzdem auf einen langsamen menschlichen Prozess trifft. Umgekehrt wird es stark, wenn Software Standardarbeit übernimmt und das Team mehr Zeit am Gast hat.
Was du aus Unfold mitnehmen kannst
Wenn du ein Hotel führst oder in der Operations sitzt, lohnt sich ein nüchterner Blick auf die eigene Systemlandschaft. Wo liegen Buchung, Payment, CRM, RMS und Messaging? Wie viele Partner greifen in denselben Prozess ein? Und was davon braucht dein Haus wirklich?
Genau dort liegt die eigentliche Nachricht hinter den 80% und 92%: Die Branche glaubt an Technik, aber nicht blind. Das ist ein guter Punkt. Denn der nächste echte Fortschritt kommt nicht aus dem lautesten Tool, sondern aus dem saubersten Ablauf.
Drei Fragen für deinen Betrieb
- Welche Aufgabe kostet dein Team heute am meisten Zeit?
- Welche Schnittstelle macht den größten Ärger?
- Wo hilft Software wirklich — und wo braucht es weiter einen Menschen?
Die Zukunft der Hospitality wirkt damit weniger kalt als oft behauptet. Sie wirkt geordnet, datengetrieben und trotzdem nah am Gast. Klingt gut? Ist es auch.

