Frederik und Gerrit Braun, die Gründer des Miniatur Wunderlandes in Hamburg, expandieren ins Hotelgeschäft. Nach ihrem ersten Pierdrei Hotel in Hamburg entsteht ein zweites Haus in Lübeck – auf der Nördlichen Wallhalbinsel. Das Konzept: Ein Hotel als Wohnzimmer für Touristen und Einheimische gleichermaßen.
Die Macher des Miniatur Wunderlandes denken groß – und diesmal im Maßstab 1:1. Frederik und Gerrit Braun, bekannt für ihre Hamburger Modellbahnanlage, erweitern ihr Pierdrei Hotel auf eine zweite Stadt: Lübeck.
Nördliche Wallhalbinsel als neuer Standort
Das neue Hotel entsteht auf der Nördlichen Wallhalbinsel in Lübeck. Der Standort liegt zentral und richtet sich laut den Planungen an zwei Zielgruppen gleichzeitig: Reisende, die Lübeck erkunden wollen, und Einheimische, die ein neues Wohnzimmer in ihrer Stadt suchen. Damit greift das Konzept einen Trend auf, den Stadthotels in ganz Deutschland gerade für sich entdecken – das Hotel als Treffpunkt für die lokale Community, nicht nur als Durchgangsstation für Gäste.
Was steckt hinter der Pierdrei-Idee?
Das erste Pierdrei Hotel betreiben die Braun-Brüder in Hamburg. Die Marke steht für einen bodenständigen, charakterstarken Ansatz – kein austauschbares Kettenhotel, sondern ein Haus mit Haltung. Ob das Lübecker Haus ähnlich gestaltet wird wie das Hamburger Pendant, ist bislang nicht bekannt.
- Betreiber: Frederik und Gerrit Braun (Gründer Miniatur Wunderland)
- Marke: Pierdrei Hotel
- Standort Hotel 1: Hamburg
- Standort Hotel 2 (geplant): Lübeck, Nördliche Wallhalbinsel
- Konzept: Hotel als Wohnzimmer für Touristen und Einheimische
Expansion mit Kalkül
Dass die Braun-Brüder über das Miniatur Wunderland hinaus expandieren, ist kein Zufall. Die Hamburger Attraktion zieht jährlich über eine Million Besucher an – ein treues Publikum, das die Marke kennt und schätzt. Ein eigenes Hotel ist da eine naheliegende Verlängerung des Erlebnisses. Lübeck als zweiten Standort zu wählen, macht strategisch Sinn: Die Hansestadt gehört zu den meistbesuchten Tourismuszielen Norddeutschlands und zieht vor allem Kultur- und Städtereisende an.
Was das für die Branche bedeutet
Für Hotellerie-Fachkräfte in Norddeutschland wird das Projekt doppelt interessant: Zum einen als neuer Arbeitgeber mit ungewöhnlichem Markenhintergrund, zum anderen als Beispiel dafür, wie Freizeitattraktion und Beherbergung zusammenwachsen. Ob und wann konkrete Stellen ausgeschrieben werden, ist noch offen – aber wer die Entwicklung des Projekts verfolgen will, sollte die Pierdrei-Marke im Blick behalten.
- Standort Lübeck: Nördliche Wallhalbinsel – zentrale Lage mit Tourismuspotenzial
- Zielgruppe: Reisende und Einheimische (Dual-Use-Konzept)
- Marke mit Wiedererkennungswert durch Miniatur Wunderland
- Zweites Haus der Pierdrei-Linie nach Hamburg
Details zu Eröffnungstermin, Zimmerzahl und konkreter Ausstattung hat Pierdrei bislang nicht kommuniziert. Wann das Hotel an den Start geht, bleibt abzuwarten.
