roadsurfer feiert zehn Jahre Firmenbestehen. Aus 25 VW Campingbussen in München, Frankfurt und Hamburg wurden rund 10.000 Fahrzeuge und ein Netz mit rund 100 Standorten in 16 Ländern.
Die Story zeigt, wie groß der Markt für Camper- und Vanlife-Reisen geworden ist. Für die Branche ist das ein Signal: Freizeitmobilität ist längst kein Nischenthema mehr.
Vor zehn Jahren standen bei roadsurfer 25 VW Campingbusse an drei deutschen Standorten. Heute spricht das Unternehmen von rund 10.000 Fahrzeugen und rund 100 Standorten in 16 Ländern. Das ist ein ziemlich klarer Maßstab dafür, wie stark sich Camping- und Vanlife-Reisen entwickelt haben.
roadsurfer auf einen Blick
- Gründung
- vor 10 Jahren
- Startflotte
- 25 VW Campingbusse
- Heute
- rund 10.000 Fahrzeuge
- Standorte
- rund 100
- Länder
- 16
Vom Münchner Start-up zum Europa-Netz
Die Pressemitteilung nennt München als Startpunkt, dazu Frankfurt und Hamburg. Der heutige Radius reicht weit darüber hinaus: roadsurfer betreibt Standorte in 16 Ländern. Damit arbeitet das Unternehmen heute nicht mehr nur als Vermieter, sondern als Mobilitätsplattform für Camper-Reisen.
Was das für die Branche heißt
Camper-Miete funktioniert anders als klassischer Hotelvertrieb. Die Nachfrage verteilt sich stärker über Saison, Region und Fahrzeugtyp. Wer in dem Segment arbeitet, braucht eine saubere Flotte, klare Übergaben und Standorte, die auch logistisch Sinn ergeben. Genau dort liegt der Hebel.
- Start: 25 Fahrzeuge
- Heute: rund 10.000 Fahrzeuge
- Netz: rund 100 Standorte
- Marktabdeckung: 16 Länder
Warum Vanlife so stark zieht
Der Reiz liegt auf der Hand: Du bist unterwegs, bleibst flexibel und schläfst trotzdem im eigenen kleinen Raum. Für viele Reisende passt das besser als ein starres Hotelprogramm. Gerade bei jüngeren Zielgruppen spielt dieses Freiheitsgefühl eine große Rolle.
Typische Gründe für den Boom
- Reisen ohne feste Hotelbindung
- mehr Flexibilität bei Route und Dauer
- kompakteres Reisen mit eigener Schlafmöglichkeit
- hohe Nachfrage nach Roadtrips in Europa
Was Hotellerie und Tourismus daraus lernen können
roadsurfer zeigt, wie stark sich Nachfrage verschiebt, wenn ein Produkt einfach genug wird. Buchung, Übergabe und Rückgabe müssen schnell laufen. Das gilt auch für andere Reisekonzepte: Je klarer der Ablauf, desto eher buchen Gäste spontan.
Drei Punkte für Anbieter
- Reduziere Reibung an der Buchung.
- Halte Fahrzeuge oder Zimmer standardisiert genug, damit der Ablauf planbar bleibt.
- Baue Standorte dort auf, wo die Anreise für Gäste wirklich Sinn ergibt.
Der Fall roadsurfer ist deshalb mehr als eine Jubiläumsstory. Er zeigt, wie aus einem kleinen Fuhrpark ein europaweites Geschäftsmodell wird, wenn Produkt, Standortlogik und Nachfrage zusammenpassen.

