Steven J. Smith übernimmt als neuer Managing Director das Grand Hyatt Baha Mar auf New Providence, Bahamas. Der erfahrene Hotelmanager bringt mehr als vier Jahrzehnte Hyatt-Erfahrung mit — zuletzt leitete er das Hyatt Regency Hill Country Resort & Villas in San Antonio. Das Resort an der Cable Beach zählt über 1.800 Zimmer und mehr als 40 Gastronomiekonzepte.
Das Grand Hyatt Baha Mar hat einen neuen Mann an der Spitze: Steven J. Smith tritt als Managing Director an und übernimmt damit Verantwortung für eines der größten Luxusresorts der Karibik. Sein Werdegang liest sich wie ein Who's who der Hyatt-Flaggschiffe.
40 Jahre Hyatt — von Houston bis Washington
Smith startete seine Karriere vor mehr als vier Jahrzehnten bei Hyatt und hat seitdem einige der bekanntesten Häuser des Konzerns geführt. Als General Manager war er unter anderem in diesen Positionen tätig:
- Hyatt Regency Hill Country Resort & Villas, San Antonio (zuletzt)
- Hyatt Regency Houston
- Grand Hyatt Washington
- Hyatt Regency Washington
- Hyatt Regency Long Beach
- Hyatt Regency Bellevue
Die Liste zeigt: Smith kennt beide Welten — das urbane Stadthotel genauso wie das Resort-Geschäft. Diese Kombination ist für den Baha-Mar-Komplex, der Urlaubsgäste und Kongress-Delegierte gleichermaßen anspricht, kein schlechter Ausgangspunkt.
Was ihn für den Job qualifiziert
Die Hotel Association of Washington, D.C. zeichnete Smith einmal als General Manager of the Year aus. Dazu engagierte er sich in Branchen- und Tourismusgremien wie Destination DC und Visit Houston — also genau dort, wo Hotelier und Stadtmarketing zusammenarbeiten müssen.
I'm thrilled to begin this next chapter at Grand Hyatt Baha Mar, a resort so deeply shaped by the vibrant culture and spirit of The Bahamas. I look forward to being part of this community, working alongside the fantastic Baha Mar team and building on the warm hospitality that makes the resort so special for guests.
– Steven J. Smith, Managing Director Grand Hyatt Baha Mar
Das Resort: Zahlen, die Maßstäbe setzen
Kulinarik als Aushängeschild
Neben dem Kongress- und Casino-Geschäft setzt das Baha Mar zunehmend auf Food & Beverage als eigenständiges Differenzierungsmerkmal. Mit dem Marcus at Baha Mar Fish + Chop House von Starkoch Marcus Samuelsson und dem erst kürzlich eröffneten Leola von Scott Conant hat das Resort zwei Namen geholt, die in der gehobenen Gastronomie klare Zugkraft besitzen. Für Smith bedeutet das: Er leitet nicht nur ein Hotel, sondern eine Gastronomiedestination.
Das Grand Hyatt Baha Mar gehört zum Baha-Mar-Komplex, dem größten Resort-Projekt der Karibik. Für Hyatt ist der Standort strategisch wichtig — als Aushängeschild der Grand-Hyatt-Marke in der Region. Smith kommt aus einem vergleichbaren Resort-Kontext (Hill Country in San Antonio), kennt aber auch urbane Großhotels mit starkem MICE-Anteil. Genau diese Mischung braucht das Baha Mar, das Leisure-Gäste, Kongressreisende und High-End-Dining-Kunden gleichzeitig bedienen muss.
Neue Rolle, vertrautes Unternehmen
Für Smith ist die Beförderung zum Managing Director ein logischer nächster Schritt — und kein Bruch. Er bleibt im Hyatt-System, wechselt aber von einem US-amerikanischen Resort in einen internationalen Kontext. Die Bahamas haben als Tourismusdestination nach der Pandemie stark zugelegt; New Providence profitiert von direkten Flügen aus den USA und einer wachsenden Nachfrage nach Karibik-Kurztrips.
Ob Smith den Kurs seiner Vorgänger fortsetzt oder eigene Akzente setzt — das wird sich in den kommenden Quartalen zeigen. Sein Track Record bei Umsatzwachstum und Teamaufbau spricht jedenfalls für einen Manager, der lieber Zahlen liefert als Pressemitteilungen schreibt.


