Das Wichtigste in Kürze

Duni bringt kabellose LED-Leuchten für die Horeca-Branche, die der Gastronom per Fernbedienung steuert – Gäste kommen nicht ran. Die Modelle sind wasserdicht, innen wie außen einsetzbar und bieten zwei Betriebsmodi: Kerzenfunktion mit realistischem Flackern und Dauerlicht. Stephan Maaßen, Geschäftsführer Duni Deutschland, erklärt, warum Tischlicht mehr ist als Dekoration.

Kerze oder Kein-Kerze – lange war das die einzige Entscheidung, die Gastronomen beim Tischlicht trafen. Die Wachskerze tropft, brennt ungleichmäßig, braucht Aufsicht. Die Teelicht-Alternative wirkt billig. Und das Tisch-Ambiente leidet trotzdem. Duni will das mit seiner neuen LED-Leuchten-Kollektion ändern – und hat dabei ein konkretes Gastro-Problem im Blick: Kontrolle.

Fernbedienung statt Fingerabdrücke

Das Prinzip klingt simpel, löst aber ein echtes Alltagsproblem: Die kabellosen LED-Leuchten lassen sich ausschließlich per Fernbedienung durch das Servicepersonal steuern. Gäste können die Helligkeit nicht verstellen, nicht ausschalten, nicht neu konfigurieren. Wer schon mal nach dem Tischcheck festgestellt hat, dass jemand am Nebentisch die Beleuchtung umgestellt hat, versteht den Wert dieser Funktion sofort.

Dazu kommt eine lange Akkulaufzeit – konkrete Stundenzahlen nennt Duni in den verfügbaren Unterlagen nicht, was für die Kaufentscheidung noch nachzuholen wäre. Für den Außenbereich relevant: Die Modelle sind wasserdicht und damit auch bei wechselhaftem Wetter auf der Terrasse einsetzbar.

Zwei Modi, ein Ziel: Atmosphäre

Die LED-Minilampe arbeitet in zwei Betriebsmodi:

  • Kerzenfunktion: realistisches Flackern, das eine echte Kerzenwirkung imitiert
  • Dauerlicht: gleichmäßige Helligkeit, gut geeignet für Mittagsservice oder Präsentation von Gerichten

Das Flackern ist laut Duni bewusst realistisch gestaltet – kein gleichmäßiges Ein-Aus, sondern ein unregelmäßiges Muster, das eine Echtkerze nachahmt. Wer abends auf Stimmung setzt, wechselt per Fernbedienung in den Kerzenmodus. Wer beim Mittagsgeschäft klare Sicht auf den Teller braucht, schaltet auf Dauerlicht.

Duni LED-Leuchten: Kernfakten
  • Kabellos – kein Stromanschluss am Tisch nötig
  • Steuerung nur per Fernbedienung (Gastronomen-seitig)
  • Wasserdicht – geeignet für Innen- und Außenbereiche
  • Zwei Modi: Kerzenfunktion (Flackern) und Dauerlicht
  • LED-Technologie: energieeffizienter Betrieb
  • Verschiedene Designvarianten für unterschiedliche Konzepte

Licht als Teil des Konzepts – nicht als Beiwerk

Stephan Maaßen, Geschäftsführer Duni Deutschland, positioniert Tischlicht klar als Gestaltungselement – nicht als Pflichtausstattung. Der Ansatz: Beleuchtung beeinflusst, wie Gäste ein Restaurant wahrnehmen, wie lange sie bleiben, wie sie das Essen bewerten. Das ist keine neue These, aber Duni adressiert damit einen Bereich, der in vielen Betrieben noch unterbewertet ist.

Die Kollektion umfasst verschiedene Designs, die auf unterschiedliche Gastronomiekonzepte abgestimmt sind. Warme, gedämpfte Modelle für das Candle-Light-Dinner, klarere Varianten für modern-urbane Konzepte. Welche Modelle konkret zum Einsatz kommen, hängt vom Stil des Hauses ab – Duni liefert dafür die Bandbreite.

Energieeffizienz ist dabei kein Selbstzweck: In der Gastronomie summieren sich Energiekosten schnell, und LED-Leuchten verbrauchen deutlich weniger als Halogen oder Glühlampen – auch wenn Tischleuchten im Vergleich zur Küchenbeleuchtung nur einen kleinen Teil des Gesamtverbrauchs ausmachen.

Was das für deinen Betrieb bedeutet

Der praktische Unterschied zu herkömmlichen Tischlichtern liegt in drei Punkten:

  1. Kein Nachfüllen, kein Wechseln: Keine Teelichter bestellen, keine verbrannten Finger beim Wechsel im laufenden Service
  2. Konsistenz über alle Tische: Alle Leuchten laufen im gleichen Modus, gesteuert vom Service – kein Fleckteppich aus halb abgebrannten Kerzen
  3. Terrassentauglich ohne Kompromisse: Die Wasserdichtigkeit macht einen separaten Outdoor-Bestand überflüssig
Für Betriebe mit großem Außenbereich oder wechselhafter Witterung ist die Wasserdichtigkeit das entscheidende Argument – keine Extrabeschaffung für drinnen und draußen.

Markt und Kontext

Duni ist als schwedischer Anbieter von Tischdekorations- und Servicelösungen in der Horeca-Branche breit aufgestellt – von Servietten bis Menage. Die LED-Leuchten sind eine Erweiterung in Richtung elektrische Tischausstattung, ein Segment, in dem auch Anbieter wie Lumicandel und andere Spezialhersteller aktiv sind. Duni setzt dabei auf sein bestehendes Vertriebsnetz in der Gastronomie – ein Vorteil für Betriebe, die ohnehin über Großhändler bestellen.

Preise für die neue Kollektion kommuniziert Duni öffentlich nicht direkt – der Vertrieb läuft über den Fachhandel. Wer konkrete Angebote braucht, sollte über Duni Deutschland oder den jeweiligen Gastro-Großhändler anfragen.

HÄUFIGE FRAGEN

Können Gäste die Duni LED-Leuchten selbst verstellen?

Nein. Die kabellosen LED-Leuchten von Duni lassen sich ausschließlich per Fernbedienung steuern, die beim Servicepersonal bleibt. Gäste haben keinen Zugriff auf Helligkeit oder Modus.

Sind die Duni LED-Leuchten für den Außenbereich geeignet?

Ja. Die Modelle sind wasserdicht und damit sowohl für den Innenbereich als auch für Terrassen und Außenflächen geeignet – kein separater Outdoor-Bestand nötig.

Welche Lichtmodi bieten die Duni LED-Leuchten?

Zwei Modi: Kerzenfunktion mit realistischem Flackern und Dauerlicht für gleichmäßige Helligkeit. Der Wechsel erfolgt per Fernbedienung.

Wo kann ich die Duni LED-Leuchten für mein Restaurant kaufen?

Der Vertrieb läuft über den Gastro-Fachhandel und Großhändler. Direkte Preise kommuniziert Duni nicht öffentlich – Anfragen über duni.com oder den jeweiligen Lieferanten.

Wie unterscheiden sich die Duni LED-Leuchten von normalen Teelichtern?

Kein Nachfüllen, kein Wechseln im laufenden Service, konsistentes Licht über alle Tische und Terrassentauglichkeit ohne Mehraufwand. Dazu kommt die zentrale Steuerung durch das Personal.
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