Vingcard hat bei den Asian Hospitality Awards 2026 den Hospitality Innovation Award gewonnen. Ausgezeichnet wurde das modulare Portfolio „The Vingcard Solution“ mit Bausteinen für Zutrittskontrolle, Energieautomation, Netzwerke und digitale Gäste-Services.
Die Meldung zeigt vor allem eins: Hotels kaufen Technik nicht mehr als Einzelteil, sondern als System. Genau dort versucht Vingcard zu punkten.
Wofür Vingcard ausgezeichnet wurde
Die Jury ehrte laut Mitteilung die Lösung „The Vingcard Solution“. Dahinter steckt ein modulares Technikpaket für Hotels. Dazu zählen Zutrittssysteme, Energieautomation, Netzwerktechnik und digitale Tools für Gäste.
Vingcard gehört zu ASSA ABLOY. Das Unternehmen stellt sich damit nicht nur als Schlossanbieter auf, sondern als Technologielieferant für den Hotelbetrieb.
- Ein System statt vieler Einzellösungen
- Mehr Kontrolle über Zimmerzugang und Energieverbrauch
- Digitale Touchpoints für Gäste und Betrieb
- Module lassen sich je nach Hausgröße kombinieren
Warum der Preis mehr ist als ein PR-Stempel
Solche Awards zeigen, wohin sich die Branche bewegt. Technik soll nicht nur sicher sein. Sie soll Abläufe leichter machen, Daten sauber verbinden und Gäste nicht nerven.
Genau das steckt auch in der Aussage aus der Meldung: Hotels sollen mit smarter und flexibler Technik effizienter arbeiten. Klingt trocken? Ist aber ein harter Wettbewerbsvorteil, wenn Check-in, Zimmerzugang und Energieverbrauch zusammenlaufen.
Die vier Bausteine im Blick
- Access control für Zimmer und Bereiche
- Energieautomation für Betrieb und Verbrauch
- Netzwerke für die technische Verbindung im Haus
- Gäste-Lösungen für digitale Interaktion
Was Hotels daraus mitnehmen können
Für Hoteliers ist die Nachricht vor allem ein Signal an den Einkauf. Wer neue Technik plant, denkt besser in Plattformen als in Einzelprodukten. Sonst wächst im Backoffice schnell ein Flickenteppich aus Systemen, Schnittstellen und doppelter Pflege.
Worauf du bei solchen Lösungen achten solltest
- Wie offen sind Schnittstellen zu PMS, RMS und CRM?
- Wie schnell lässt sich ein Modul später ergänzen?
- Wie viel Wartung braucht das Setup im Alltag?
- Wer betreibt Support: Hersteller, Integrator oder Hotel selbst?
Die Antwort entscheidet oft mehr als das Produktlogo auf dem Prospekt.
Ein Markt mit klarer Richtung
Die Auszeichnung in Asien passt in ein größeres Bild: Hotels wollen Technik, die im Betrieb mitwächst. Kein starres Paket, sondern ein Baukasten, der mit dem Haus wächst. Genau damit können Anbieter wie Vingcard punkten — wenn die Systeme im Alltag wirklich sauber zusammenspielen.
Für die Branche bleibt die Frage simpel: Wie viel Komplexität willst du selbst halten, und was kaufst du besser als integrierte Lösung ein?


