Das Wichtigste in Kürze

Das Weissenhaus Private Nature Luxury Resort an der Ostsee hat zwei neue gastronomische Konzepte eröffnet: das Restaurant Nami mit asiatisch geprägter Küche im Garten- und Bildersaal des Schlosses sowie die Bar 1896 im historischen Schlossgewölbe. Barchef Benjamin Rohrlack kommt aus der Sterneküche und setzt bei allen Kreationen auf hausgemachte Zutaten.

75 Hektar Ostsee-Natur, ein historisches Schloss – und jetzt zwei neue Gründe, nach Wangels zu fahren. Das Weissenhaus Private Nature Luxury Resort hat sein F&B-Portfolio mit dem Restaurant Nami und der Bar 1896 ausgebaut. Beide Konzepte sind im Schloss untergebracht, teilen den Qualitätsanspruch – und unterscheiden sich in fast allem anderen.

Nami: Asiatische Küche mit Ostseeblick

Der Name Nami kommt aus dem Japanischen und bedeutet Welle. Das passt: Der Garten- und Bildersaal, in dem das Restaurant untergebracht ist, bietet einen weiten Blick über das Anwesen bis zur Ostsee. Die Küche verbindet fernöstliche Aromen mit regionalen Zutaten – eine Kombination, die in der deutschen Luxushotellerie zunehmend funktioniert.

Auf der Karte stehen Sushi, Dim Sum und Spezialitäten vom japanischen Robata-Grill. Europäische Produkte ergänzen die Gerichte, ohne das Konzept zu verwässern. Besonders: Die Tom Yam Soup wird nach dem Familienrezept der thailändischen Sushi-Meisterin des Hauses zubereitet – das ist die Art von Detail, die ein Konzept vom Mainstream unterscheidet.

  • Sushi, Dim Sum, Robata-Grill als Kernkonzept
  • Sharing-Menü für zwei oder mehr Personen (auch vegetarisch)
  • Tom Yam Soup nach Familienrezept der Sushi-Meisterin
  • Europäische Zutaten ergänzen das fernöstliche Angebot
  • Lage im Garten- und Bildersaal mit Blick zur Ostsee
Sharing-Menüs sind im Luxussegment kein Trend mehr – sie sind Standard. Wer sie noch nicht anbietet, verliert Tischbelegung und Umsatz.

Bar 1896: Sterneküchen-Know-how hinter dem Tresen

Der Name ist Programm: 1896 wurde das Schloss nach einem Brand neu aufgebaut – das Gewölbe überstand das Feuer als einziger Teil des Gebäudes. Genau dort befindet sich jetzt die Bar. Geschichte als Kulisse, das kennt man. Aber die Person hinter dem Tresen macht den Unterschied.

Benjamin Rohrlack leitet die Bar 1896. Er war zuvor Chef-Patissier in gleich zwei Sternerestaurants: im mit drei Sternen ausgezeichneten Restaurant Schanz sowie im ehemaligen Zweisterner Courtier auf Weissenhaus selbst. Diese Präzision, die die Patisserie erfordert, bringt er jetzt in die Barkultur – mit allem, was dazugehört.

Hausgemachte Basis, keine Kompromisse

Rohrlack setzt bei allen Kreationen auf selbst hergestellte Zutaten: frisch gepresste Säfte, eigene Sirupe, Mazerationen und Infusionen. Das gilt auch für Klassiker wie Pornstar Martini, Cosmopolitan oder Coffee Aperol – die werden nicht aus Fertigprodukten zusammengebaut, sondern auf dieser handwerklichen Basis neu interpretiert.

Eigenkreationen mit Bezug zum Ort

Die Signature Drinks erzählen Geschichten. Der „Komorebi“ – benannt nach dem japanischen Begriff für das Lichtspiel der Sonne in Baumwipfeln – arbeitet mit frischen Kräutern und Zitrusnoten und schlägt eine Brücke zum Nami-Konzept. Rauchige Varianten wie „Thyme for Smoke“ (das Glas wird vor dem Servieren geräuchert) und der „BBQ Daiquiri“ nehmen Bezug auf den Schlossbrand von 1896. Süßere Optionen wie „Pistacchio“ und „Red Dragon“ runden die Karte ab.

Bar 1896 – Fakten auf einen Blick
  • Lage: Historisches Gewölbe des Schlosses Weissenhaus
  • Barchef: Benjamin Rohrlack (ex-Schanz ★★★, ex-Courtier ★★)
  • Konzept: Hausgemachte Sirupe, Säfte, Mazerationen – alles selbst produziert
  • Signature Drinks: Komorebi, Thyme for Smoke, BBQ Daiquiri, Pistacchio, Red Dragon
  • Speisen: Kleine Begleitung mit Sushi und Kaviar
  • Namensgebung: Verweist auf den Wiederaufbau des Schlosses nach dem Brand von 1896

Einordnung: Was das für Weissenhaus bedeutet

Das Resort hat in den letzten Jahren mehrfach Schlagzeilen gemacht – zuletzt wegen eines geplatzten Verkaufs. Eigentümer Jan Henric Buettner behielt das Anwesen und kündigte Investitionen an: neue Restaurants, Appartements, Familienzimmer. Nami und Bar 1896 sind die ersten sichtbaren Schritte dieser Strategie.

Die Kombination aus asiatischer Küche und handwerklicher Barkultur ist kein Zufall. Beide Konzepte sprechen eine Zielgruppe an, die Erfahrung über Kategorie stellt – und die bereit ist, für Handwerk und Herkunft zu bezahlen. Für ein Resort, das sich im Wettbewerb mit Häusern wie dem Rosengarten auf Sylt oder dem Landlust in Schleswig-Holstein positioniert, ist das eine sinnvolle Differenzierung.

Robata-Grill trifft Schlossgewölbe – als Kombination klingt das nach Konzept-Theater. Im Kontext von Weissenhaus macht es Sinn: Das Anwesen lebt vom Kontrast zwischen Natur und Architektur, zwischen Geschichte und Gegenwart. Die beiden neuen Formate spielen genau damit.

HÄUFIGE FRAGEN

Was serviert das Restaurant Nami im Weissenhaus?

Das Nami bietet asiatisch geprägte Küche mit Sushi, Dim Sum und Spezialitäten vom japanischen Robata-Grill. Europäische Zutaten ergänzen das Konzept, ein Sharing-Menü gibt es auch in vegetarischer Variante.

Wer leitet die Bar 1896 im Weissenhaus?

Benjamin Rohrlack, ehemaliger Chef-Patissier im Dreisterner Restaurant Schanz und im Zweisterner Courtier auf Weissenhaus, leitet die Bar 1896 und setzt dabei auf komplett hausgemachte Zutaten.

Woher kommt der Name Bar 1896?

Der Name verweist auf das Jahr 1896, in dem das Schloss Weissenhaus nach einem Brand wiederaufgebaut wurde. Das historische Gewölbe, in dem die Bar untergebracht ist, überstand das Feuer als einziger Teil des Gebäudes.

Wo liegt das Weissenhaus Resort?

Das Weissenhaus Private Nature Luxury Resort liegt bei Wangels an der Ostsee in Schleswig-Holstein und erstreckt sich über 75 Hektar.

Gibt es im Nami auch vegetarische Optionen?

Ja, das Sharing-Menü im Restaurant Nami ist auch in einer vegetarischen Variante erhältlich.
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