The Westin Grand Cayman Seven Mile Beach Resort & Spa hat Jonathan Rivard zum Executive Chef ernannt. Er verantwortet die Küchen der Destinationen Beach House, Tortuga Beach Grill & Bar und Ferdinand’s sowie Catering für Hochzeiten, Events und Gruppen.
Rivard arbeitet seit fast 12 Jahren auf Grand Cayman und will lokale Fischer, Bauern und Produzenten stärker einbinden. Für das Resort ist das ein klarer Move Richtung regionale Küche mit Karibik-Fokus.
Was sich im Resort jetzt ändert
Mit der Ernennung von Jonathan Rivard setzt das The Westin Grand Cayman Seven Mile Beach Resort & Spa auf einen Koch, der das Haus und die Insel kennt. Rivard übernimmt die kulinarische Leitung für das Resort und für die Restaurants Beach House, Tortuga Beach Grill & Bar und Ferdinand’s.
In der Mitteilung heißt es außerdem, dass er auch das Catering für Hochzeiten, Gruppen und besondere Anlässe steuert. Dazu kommt die kulinarische Arbeit für The Sunshine Hotel and Suites. Das ist kein kleiner Posten. Das ist Küchenleitung über mehrere Formate hinweg.
Rolle: Executive Chef
Haus: The Westin Grand Cayman Seven Mile Beach Resort & Spa
Stationen: Beach House, Tortuga Beach Grill & Bar, Ferdinand’s, Catering
Erfahrung: mehr als 20 Jahre
Warum Rivard für Cayman passt
Laut Quelle hat Rivard in Nord-Quebec gelernt, aus einfachen Zutaten etwas Solides zu machen. Später kamen Stationen in Kanada, Bermuda, Frankreich und Grand Cayman dazu. Das prägt seinen Stil: klassische Technik, offene Flamme, klare Küche, keine Show ohne Substanz.
Spannend ist vor allem der lokale Fokus. Rivard lebt seit fast 12 Jahren auf Grand Cayman und nennt selbst die Zusammenarbeit mit Fischern, Bauern und Produzenten aus der Umgebung. Für ein Resort auf Seven Mile Beach ist das mehr als ein netter Nebensatz. Es geht um Identität auf dem Teller.
Was er laut Mitteilung mitbringt
- klassische Ausbildung in Paris
- Erfahrung in Kanada, Bermuda und Grand Cayman
- Chef-Stationen unter anderem bei Agua Restaurant und Craft Food & Beverage Co
- frühere Positionen bei Bolero Brasserie, Mandarin Oriental in Bermuda, Le Fumoir Restaurant und Royal Coachman Restaurant
Karibik ja, aber bitte mit Herkunft
Rivard sagt laut Originaltext, er wolle die kulinarische Handschrift des Resorts mit „vibrant flavors of the Caribbean“ weiterentwickeln. Das klingt erst mal nach klassischem Resort-Sprech. Der entscheidende Punkt steckt aber im Rest: lokale Produkte, frische Meeresfrüchte, klare Gerichte.
Die Aussage passt zu einem Trend, den du in vielen Luxusresorts siehst: Küchenchefs bauen Menüs nicht mehr nur auf Importware und Standardkarten. Sie arbeiten mit dem, was vor Ort wirklich da ist. Auf Cayman heißt das vor allem Seafood, dazu Gemüse und Kräuter von Inselproduzenten.
Darauf kommt es jetzt an
- Wie stark Rivard die lokalen Lieferketten wirklich nutzt
- Ob die verschiedenen Outlets eine eigene Handschrift behalten
- Wie das Resort Events, Fine Dining und Casual Dining trennt
- Ob Gäste die regionale Ausrichtung auf der Karte sehen oder nur im Pressetext
Was die Ernennung für die Branche zeigt
Solche Personalien sind im Hotelgeschäft nie nur interne Meldungen. Sie zeigen, wohin sich ein Haus kulinarisch bewegt. Bei Westin spielt dabei auch die Wellness-Positionierung mit hinein. Die Marke verkauft Essen seit Jahren nicht nur als Genuss, sondern auch als Teil eines gesünderen Aufenthalts.
Wer die Food-Strategie auf Grand Cayman künftig beobachten will, sollte vor allem auf drei Dinge schauen: Menu Engineering, lokale Lieferanten und Event-Catering. Dort zeigt sich schnell, ob ein neuer Executive Chef nur einen Namen auf dem Organigramm ersetzt oder den Betrieb wirklich verändert.


