123COMPARE.ME hat mit WPM Hotel Price Check einen Monatsreport gestartet, der Direktpreise von Hotels mit OTAs und Metasuchmaschinen vergleicht. Das Tool arbeitet mit dem BML-KPI: Beat, Meet, Lose.
Für Hotels heißt das: schneller sehen, wer den Direktkanal unterbietet, und ob das Problem nur das eigene Haus trifft oder Teil eines breiteren Marktes ist.
Was der Report konkret zeigt
Der Report liefert jedem Hotel oder jeder Gruppe eine eigene BML-Sicht. BML steht für Beat, Meet und Lose. Das heißt: Wie oft liegt der Direktpreis unter dem OTA-Preis, wie oft gleichauf und wie oft darüber?
Die Plattform trennt laut Meldung außerdem zwischen organischen Suchergebnissen und gesponserten OTA-Listings. Genau dort wird es teuer. Wenn ein gesponsertes Listing günstiger ist als die eigene Website, frisst das den Return auf Werbeausgaben sofort an.
WPM Hotel Price Check auf einen Blick
- Anbieter
- 123COMPARE.ME
- Format
- Monatlicher Report
- KPI
- Beat, Meet, Lose
- Zielgruppe
- Einzelhotels und Gruppen
Warum das Thema für Hotels gerade scharf ist
Preisparität ist kein Nebenkriegsschauplatz mehr. Wer direkt verkauft, will nicht nur Traffic. Er will Marge. Sobald OTAs oder Metasearch-Partner günstiger sind, kippt das Verhältnis.
123COMPARE.ME sagt selbst: "Price integrity is no longer a technical issue, it is a strategic one,". Das ist eine klare Ansage. Und sie passt zur Praxis. Denn viele Hotels vergleichen ihre Raten noch zu selten systematisch über mehrere Kanäle.
Worauf du im Alltag achten solltest
- Vergleiche nicht nur die eigene Website mit einer OTA.
- Prüfe auch Sponsored Ads in der Suche.
- Schau auf verschiedene Zimmertypen und Buchungsfenster.
- Trenne Einzelhaus, Midscale-Gruppe und Kette sauber.
Was Hotelteams daraus machen können
Der Monatsreport ist erst mal ein Diagnose-Tool. Er zeigt, wo die Abweichung sitzt. Danach beginnt die eigentliche Arbeit: Rate-Shopping, Channel-Kontrolle und klare Regeln für den Direktvertrieb.
Die Meldung nennt auch weitergehende Monitoring-Lösungen mit täglicher Auswertung. Das passt in Häuser, die ihre Distribution aktiv steuern. Für kleinere Hotels ist schon die monatliche Sicht ein brauchbarer Start. Drei Monate gratis Testzugang nimmt den Druck raus.
1. Wer unterbietet deine Website aktuell am häufigsten? 2. Welche Metasuche zeigt falsche oder alte Preise? 3. Sind Sponsored Listings in deinem Markt billiger als dein Direktpreis? 4. Gibt es Unterschiede zwischen Mobile und Desktop? 5. Sind Gruppenraten sauber von BAR-Raten getrennt?
Einordnung für die Branche
Das Produkt trifft einen wunden Punkt. Direktbuchung bleibt nur dann stark, wenn der Preis stimmt. Nicht ungefähr. Sondern wirklich. Sonst wandert der Klick zur OTA ab.
Für Hoteliers ist das keine Frage von Bauchgefühl mehr. Es geht um Daten, um Kontrolle und um saubere Distribution. Klingt trocken? Vielleicht. Ist aber bares Geld.
Was jetzt wichtig wird
- Preisparität kanalübergreifend prüfen
- Sponsored Listings gesondert bewerten
- Monatliche Reports mit Tagesmonitoring abgleichen
- Direktvertrieb nicht nur als Marketingthema sehen
Quelle der Meldung: eHotelier / 123COMPARE.ME

