Marriott International bringt seine Long-Stay-Marke Element erstmals nach Süddeutschland. In Unterföhring nördlich von München entsteht aus der Bestandsimmobilie „Dein Apart“ das Element by Marriott Munich Unterföhring – 561 Studios und Apartments, Eröffnung September 2026.
Marriott International und die Münchner Betriebs- und Service GmbH haben den Umbau der Bestandsimmobilie „Dein Apart“ in Unterföhring offiziell bestätigt. Das neue Element by Marriott Munich Unterföhring soll nach einer Renovierungsphase im September 2026 öffnen – und wäre damit der erste Element-Standort in Süddeutschland.
561 Einheiten, drei Gebäude
Das Haus erstreckt sich über drei miteinander verbundene Gebäude mit insgesamt 561 Studios und Apartments. Alle Einheiten haben eine integrierte Küchenzeile – das ist das Kernelement des Long-Stay-Konzepts. Wer länger bleibt, will kochen können. Wer nur drei Nächte bucht, nutzt sie trotzdem.
Dazu kommen ein rund um die Uhr geöffnetes Fitnesscenter unter dem Namen „Motion“, ein inkludiertes Frühstücksangebot namens „Rise“ mit gesundheitsorientiertem Schwerpunkt sowie „Restore Grab & Go“ für frische Speisen zum Mitnehmen. Für Gruppen und Firmen plant das Haus einen 1.670 Quadratmeter großen Veranstaltungsbereich für Meetings, Workshops und Schulungen.
Warum Unterföhring?
Unterföhring ist kein zufälliger Standort. Der Münchner Vorort nördlich des Stadtzentrums gilt als einer der dichtesten Medien- und Technologiestandorte Deutschlands – ProSiebenSat.1, Sky Deutschland und Viacom haben dort ihre Deutschland-Zentralen. Dazu kommt die direkte S-Bahn-Verbindung in die Innenstadt und die Nähe zum Flughafen München.
Für Marriott spricht das Segment: Long-Stay-Gäste buchen länger, planen zuverlässiger und generieren stabilere Belegungsraten als klassische Transient-Gäste. Unterföhring liefert genau die Zielgruppe dafür – Projektarbeiter, Consultants, Relocation-Gäste.
Mit dem Element by Marriott Munich Unterföhring bauen wir unser Engagement im Long-Stay-Segment weiter aus und reagieren damit auf die anhaltend hohe Nachfrage in diesem Bereich.
– Tim Zeichhardt, Vice President Development Germany, Austria and Switzerland, Marriott International
Conversion statt Neubau
Marriott setzt in München auf eine Conversion – kein Neubau, sondern Umbau einer bestehenden Immobilie. Das ist in der aktuellen Marktlage kein Zufall. Baukosten und Genehmigungszeiten machen Neubauten schwierig, während geeignete Bestandsgebäude – hier das „Dein Apart“ mit seiner Apartment-Struktur – sich für Long-Stay-Konzepte fast schon aufdrängen.
Element ist Marriotts Long-Stay-Marke für Reisende, die auch auf Reisen ihre Routine beibehalten wollen. Das Konzept setzt auf geräumige Studios mit Küche, nachhaltige Designphilosophie und ein Servicelevel, das auch für kurze Aufenthalte funktioniert. Weltweit gibt es 115 Element-Hotels – in Europa, Nordamerika, MENA und dem asiatisch-pazifischen Raum. München-Unterföhring wäre der erste Standort in Süddeutschland.
- Studios und Apartments mit integrierter Küchenzeile
- Fitnesscenter „Motion“ (24/7)
- Inkludiertes Frühstück „Rise“ mit Gesundheitsfokus
- „Restore Grab & Go“ für Speisen unterwegs
- Auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Designkonzept
Stimmen aus dem Projekt
Oliver Thies, CEO der Betriebs- und Service GmbH und Miteigentümer der Immobilie, betont das Servicelevel: „Gäste können – unabhängig von der Aufenthaltsdauer – auf eine funktional durchdachte Ausstattung und ein verlässliches Serviceniveau zählen.“
Das ist der entscheidende Punkt beim Long-Stay-Konzept: Es funktioniert nur, wenn kurze und lange Aufenthalte gleich gut bedient werden. Wer drei Nächte bucht und eine schlechte Erfahrung macht, kommt nicht wieder für drei Monate.
Was das für den Markt bedeutet
Der Münchner Hotelmarkt ist eng – neue Projekte sind selten. Conversions wie diese zeigen, wohin die Reise geht: Bestehende Apartmentstrukturen werden für internationale Marken interessant, weil der Aufwand überschaubar ist und die Zielgruppe klar definiert ist. Für den Long-Stay-Markt in Bayern ist das Element by Marriott Munich Unterföhring ein Signal, dass das Segment auch für große Ketten profitabel genug ist, um gezielt zu investieren.


