Evelyn Lotz übernimmt bei BWH Hotels Central Europe den Bereich „Revenue, Reservation & Distribution“. Sie folgt auf Anette Seitz, die nach mehr als 20 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand geht.
Lotz arbeitet seit rund 20 Jahren für das Unternehmen. Zuletzt leitete sie als Director Sales Support verschiedene Vertriebs- und Supportaufgaben.
Wechsel an der Spitze von Revenue und Distribution
Die Aufgabe ist klar umrissen: Evelyn Lotz verantwortet ab sofort den Bereich „Revenue, Reservation & Distribution“ bei BWH Hotels Central Europe. Das hat das Unternehmen mit Sitz in Eschborn bekannt gegeben. Sie übernimmt von Anette Seitz, die nach mehr als zwei Jahrzehnten im Haus in den Ruhestand geht.
Für BWH Hotels ist das ein interner Wechsel. Lotz kennt das Geschäft aus mehreren Perspektiven. Sie war zuletzt als Director Sales Support tätig und bringt laut Unternehmen tiefes Wissen über Prozesse, Systeme und Vertriebsstrukturen mit.
Revenue Management: Unterstützung der Hotels bei eCommerce und Revenue-Management-Systemen.
Reservation & Distribution: Reservierungssysteme, Schnittstellen, Ratenpflege, Kommissionen und PMS-Anbindungen.
Teamgröße: 14 Mitarbeitende in zwei Teams.
Warum dieser Posten für Hotels so wichtig ist
Revenue, Reservation und Distribution hängen im Hotelbetrieb eng zusammen. Wer hier sauber arbeitet, hält Preise, Buchungskanäle und Systeme im Griff. Genau dort entstehen im Alltag viele Reibungen: falsche Raten, langsame Schnittstellen, unnötige Kommissionen. Das kostet Geld. Und zwar schnell.
Lotz übernimmt also keinen Schreibtischjob mit hübschem Titel, sondern einen Bereich mit direktem Einfluss auf Auslastung, Buchungsqualität und technische Abläufe. Gerade bei einer Hotelgruppe mit vielen angeschlossenen Häusern zählt dann vor allem eines: saubere Abstimmung zwischen Zentrale, Hotel und Systemen.
Interne Nachfolge statt externer Lösung
BWH Hotels setzt hier auf eine Führungskraft aus dem eigenen Haus. Das spart Einarbeitung und reduziert das Risiko, dass zentrale Abläufe erst mühsam erklärt werden müssen. Für die Mitarbeitenden ist das oft ein Pluspunkt. Die neue Leitung kennt die Sprache der Teams schon.
Was Lotz jetzt vor sich hat
- die Distributionsstrategie weiterentwickeln
- die Zusammenarbeit mit internationalen Schnittstellen steuern
- Revenue-Management-Systeme und Reservierungsprozesse enger verzahnen
- die 14 Mitarbeitenden in zwei Teams führen
Die Personalie zeigt auch: In der Hotellerie bleiben Revenue und Distribution längst keine Randthemen mehr. Wer dort stark aufgestellt ist, sichert sich Tempo im Vertrieb und mehr Kontrolle über den Kanal-Mix.
Was das für die Branche bedeutet
Für junge Fachkräfte ist der Fall ein gutes Beispiel für Karrierewege in der Hotelwelt. Lotz ist seit rund 20 Jahren im Unternehmen und hat sich Schritt für Schritt in eine Schlüsselrolle gearbeitet. Das ist kein Sprint. Aber es ist ein sauberer Aufstieg mit klarer Fachlogik.
Und ja: Genau solche Positionen entscheiden heute oft über den Unterschied zwischen gutem und chaotischem Vertrieb. Klingt trocken? Ist es nicht. Es ist einer der Stellen, an denen Hotels spürbar Geld verlieren oder gewinnen.


