Verkauf einer hoeherwertigen Leistung gegenueber der urspruenglich gebuchten. Klassisch: Upgrade von Standard-zu-Deluxe-Zimmer beim Check-in, Wechsel von Halbpension auf Vollpension, Premium-Weinbegleitung statt Standard-Pairing. Die wichtigste Tages-KPI der Rezeption nach Auslastung und ADR.

Praxis

Effektive Upselling-Programme haben klare Preis-Staffelungen (Upgrades in 20-Euro-Schritten verkaufen sich besser als in 50-Euro-Schritten), einen Bonus-Anreiz für Mitarbeitende (3 bis 5 Prozent Provision auf den Zusatzumsatz ueblich) und systematisches Training. Pre-Arrival-Upselling (digital per E-Mail 2 bis 4 Tage vor Ankunft) produziert in guten Systemen 4 bis 8 Prozent zusaetzlichen Rooms-Umsatz.

Praxis

Im Hotelbetrieb ist Upselling Teil der operativen oder strategischen Steuerung, je nach Kontext. Upscale-Häuser führen den Begriff in internen SOPs, Brand-Standards und im Reporting an Eigentuemer oder Zentrale. Kleinere Häuser nutzen ihn pragmatischer, aber der Industrie-Konsens stammt aus der internationalen Ketten-Hotellerie und den Fachverbaenden.

Weiterfuehrend: STR Global