Die Arndt Handels-GmbH heißt seit dem 1. Mai 2025 Igefa Österreich GmbH. Der Schritt vereinheitlicht den Markenauftritt des Großhändlers in der DACH-Region – am operativen Geschäft ändert sich nichts. Igefa betreibt derzeit 35 Standorte in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Polen.
Wer in Österreich Hygiene- und Reinigungsprodukte für Hotels, Gastronomie oder Pflegeeinrichtungen bestellt, kannte bislang nur einen Namen: Arndt. Damit ist jetzt Schluss. Igefa zieht die Marke durch – die Arndt Handels-GmbH firmiert seit dem 1. Mai als Igefa Österreich GmbH.
Lange Geschichte, neues Schild
Die Verbindung zwischen Arndt und Igefa ist keine neue. Der bayerische Igefa-Partner Arndt übernahm 1996 die österreichische Firma Otto Kaiser. 2016 fusionierte dieses Geschäft mit dem Arndt-Standort in Salzburg. Seitdem läuft das Österreich-Geschäft faktisch als Teil des Igefa-Verbunds – nur das Außenbild blieb lokal.
Das ändert sich jetzt. Die Umfirmierung ist kein operativer Einschnitt, sondern ein Branding-Schritt: Kunden, Lieferanten und Partner sollen die Zugehörigkeit zum internationalen Netzwerk direkt erkennen.
- Standorte: 35 in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Polen
- Mitarbeitende: über 3.000
- Sortiment: Hygiene, Reinigung, Verpackung, Gastronomiebedarf
- Österreich-Geschichte: Übernahme Otto Kaiser 1996, Fusion Salzburg 2016, Umfirmierung 2025
Was die Umfirmierung für Hospitality-Betriebe bedeutet
Für Hotels und Gastronomiebetriebe in Österreich bleibt der Alltag unverändert: Ansprechpartner, Lieferwege und Konditionen bleiben bestehen. Der Nutzen liegt woanders – wer jetzt direkt mit Igefa Österreich arbeitet, hat auf dem Papier Zugang zum gesamten Netzwerk, inklusive zentraler Logistikzentren und dem Produktportfolio, das Igefa europaweit führt.
Einheitliche Marke, lokale LieferketteGerade für Hotelgruppen mit Standorten in mehreren Ländern kann ein einheitlicher Lieferant unter einer Marke die Beschaffung vereinfachen – einheitliche Rahmenverträge, eine Ansprechebene, gemeinsames Reporting. Das ist der strukturelle Vorteil, den Igefa mit dem Rebranding langfristig ausspielen will.
Wachstumskurs im Blick
Igefa kommuniziert die Umfirmierung ausdrücklich als Teil eines laufenden Wachstumskurses. Ob weitere Märkte oder Akquisitionen folgen, lässt das Unternehmen offen. Der Schritt in Österreich zeigt aber das Muster: bestehende Beteiligungen unter die Hauptmarke ziehen, bevor neue dazukommen.

