Lodging Analytics Research & Consulting (LARC) hat sein 2Q-2026 Hotel Industry Outlook veröffentlicht. Die Prognose für die USA liegt bei 3,4 Prozent RevPAR-Wachstum auf 103,48 US-Dollar, EBTDA soll um 5,4 Prozent steigen, Hotelwerte um 3 Prozent.
Spannend ist auch die Datentiefe: LARC arbeitet laut Mitteilung mit GIS-basierten Forecasts für mehr als 19.000 geografische Märkte in den USA. Das ist kein Bauchgefühl, das ist Rasterarbeit.
Was LARC jetzt vorlegt
Die neue Ausgabe von Lodging Analytics Research & Consulting richtet sich klar an Hoteliers, Owner und Investoren, die ihre Budgets für 2026 schärfen wollen. Im Mittelpunkt stehen drei Kennzahlen: RevPAR plus 3,4 Prozent auf 103,48 US-Dollar, EBTDA plus 5,4 Prozent und Hotelwerte plus 3 Prozent.
Damit bleibt der US-Markt aus LARC-Sicht im Plus. Nicht im Sprint, eher im kontrollierten Vorwärtsgang. Genau so lesen sich Prognosen, wenn Belegung und Preise nicht explodieren, aber stabil genug bleiben, um Cashflow und Bewertung zu stützen.
RevPAR: +3,4 % auf 103,48 US-Dollar
EBTDA: +5,4 %
Hotelwerte: +3 %
Abdeckung: 19.000+ geografische Märkte mit GIS-basierten Forecasts
Warum die 19.000 Märkte wichtig sind
LARC setzt auf GIS-basierte Prognosen. Das heißt: Nicht nur Staaten oder Metro-Gebiete stehen im Fokus, sondern sehr viele lokale Märkte. Für Betreiber mit mehreren Häusern kann das den Unterschied machen. Ein Standort läuft, der andere zickt. In der Pauschalbetrachtung siehst du das nicht.
Was du daraus für den Betrieb mitnimmst
- Budgetplanung nicht nur auf Landesebene lesen, sondern nach Submarkt.
- ADR und Auslastung getrennt prüfen, bevor du Preise anhebst.
- Asset-Management und Operations enger verzahnen, wenn Werte steigen sollen.
- Forecasts mit den eigenen Pickup-Zahlen abgleichen.
Gerade für Betreiber mit starkem Portfolioblick ist das relevant. Ein Prozentpunkt mehr oder weniger im richtigen Markt macht am Ende mehr aus als eine hübsche Gesamtprognose.
Einordnung für die Branche
Die Mitteilung von LARC kommt in eine Phase, in der viele US-Hotels auf feinere Steuerung setzen. Es geht weniger um große Geschichten, mehr um saubere Datensätze. Wer Marktchancen sucht, braucht heute bessere Mikro-Sicht. Wer nur auf den Durchschnitt schaut, verpasst die Bewegung unter der Oberfläche.
Was jetzt sinnvoll ist
Wenn du im Hotelbetrieb oder auf Eigentümerseite arbeitest, solltest du solche Outlooks als Arbeitsgrundlage nutzen, nicht als Wahrheit mit Siegel. Nimm die 3,4 Prozent, die 5,4 Prozent und die 3 Prozent als Startpunkt. Danach kommen deine eigenen Zahlen dran: Pickup, ADR-Entwicklung, Kostenstruktur, Personalquote.
- Markt mit ähnlichen Häusern vergleichen
- Forecast gegen die letzten 8 bis 12 Wochen halten
- Preisstrategie pro Segment prüfen
- Capex-Plan mit Werteinschätzung abgleichen
So wird aus einem Marktbericht ein brauchbares Steuerungsinstrument. Klingt nüchtern? Ist es auch. Und genau deshalb hilft es.
Quelle: Lodging Analytics Research & Consulting


