Hotels, die Mews als PMS einsetzen, haben mit Mews Payments einen direkt integrierten Payment-Layer zur Verfügung. Das Produkt ist nicht ein eigener Acquirer — Mews Payments nutzt im Hintergrund Adyen und Stripe als Acquiring-Partner — sondern eine vorintegrierte Schicht, die das Onboarding, die PMS-Folio-Anbindung und das Reporting in einer Plattform mit Mews vereint.
Was Mews Payments leistet
Mews Payments deckt alle Payment-Touchpoints im Mews-PMS-Workflow ab: Online-Anzahlungen aus der Mews-Booking-Engine, Front-Office-Karten-Zahlungen mit Pre-Authorization und Tokenisierung, Restaurant-POS-Folio-Anbindung, Spa-Konsum-Belastung, Mini-Bar-Aufladung. Apple Pay und Google Pay sind im Standard mit dabei. 3DS-2 ist EU-konform implementiert.
Der Mehrwert gegenüber direktem Adyen- oder Stripe-Vertrag: ein einziger Vertragspartner für PMS und Payment, ein Onboarding-Prozess, ein Reporting-Dashboard. Bei Defekten oder Setup-Fragen ist nur der Mews-Support zuständig — kein Ping-Pong zwischen PMS- und Payment-Provider-Support-Teams.
Stärken — was Mews Payments besonders gut macht
Drei Punkte. Erstens die Zero-Implementation-Friction: ein neues Mews-Hotel hat Payments out of the box, ohne separaten Vertrag oder Integration-Aufwand. Zweitens die Folio-Tiefe: jede Karten-Transaktion landet automatisch im richtigen Mews-Folio, mit korrekter Splitting- und Pre-Auth-Logik. Drittens das einheitliche Reporting: Karten-Volumen, Conversion-Rates, Decline-Reasons sind in Mews selbst sichtbar — kein separates Tool nötig.
Schwächen und Eingeschränkt für
Pricing ist Flat-Rate (typisch 2,5 Prozent für EU-Karten) — bei hohem Volumen über drei Millionen Euro pro Jahr sind direkte Adyen-Verträge mit Interchange++ deutlich günstiger. Hotels, die nicht auf Mews als PMS setzen, können Mews Payments nicht isoliert nutzen — es ist ausschließlich ein Mews-Add-on. Custom-Reporting jenseits der Mews-Standards ist begrenzter als bei direktem Adyen-Zugang.
Wer Mews Payments einsetzen sollte
Mews Payments ist die richtige Wahl für alle Mews-Hotels mit unter drei Millionen Euro Karten-Volumen pro Jahr, neue Mews-Hotels in der Implementierungsphase (zero-Friction-Setup), Mews-Hotels ohne dediziertes Payment-Team (alles im Mews-Workflow), und Mews-Hotelgruppen, die Single-Vendor-Strategie für PMS und Payment priorisieren.
Pricing und Implementation
Mews Payments kalkuliert mit Flat-Rate von typisch 2,5 Prozent für EU-Karten plus 0,25 Euro Transaktionsgebühr. Premium-Karten (American Express, Diners) liegen darüber. Keine separate monatliche Grund-Gebühr — alles im Mews-PMS-Vertrag enthalten. Implementation: bei einem neuen Mews-Hotel zero, bei einem bestehenden Mews-Hotel ohne aktiven Payment-Layer ein bis zwei Wochen Onboarding.
Integration in den Hotel-Tech-Stack
Mews Payments ist out-of-the-box in das gesamte Mews-Ökosystem integriert: Booking-Engine (Online-Anzahlung), Front-Office (Pre-Auth, Tokenisierung), POS (Restaurant-Folio), Spa (Spa-Folio). Externe Drittsysteme (eigene Hotel-App, externer Booking-Channel) können über Mews-API auf Mews Payments zugreifen.
Vergleich aller Payment-Anbieter: Payment-Systeme. Verwandte: PMS-Systeme (Mews-Profil), Booking-Engines.
