Das Wichtigste in Kürze

Radisson RED hat sein erstes Tiroler Hotel eröffnet: 161 Zimmer im neuen Stadtquartier DAS RAIQA, drei Gehminuten vom Innsbrucker Hauptbahnhof. Das Besondere: 1.600 Kubikmeter regional bezogenes Holz prägen die Räume – unbehandelt, als strukturelles Bauteil. Betreiber ist die Radisson Hotel Group, das Rooftop-Restaurant LOFT9 führt Tiroler Gastronom Hannes Gomig.

Wo früher der Bozner Platz eher als Durchgangsort galt, entsteht jetzt ein neues Stück Stadt. Radisson RED Innsbruck ist Teil von DAS RAIQA, einem Mixed-Use-Quartier der Raiffeisen-Landesbank Tirol am Schnittpunkt von Hauptbahnhof und Altstadt. Hotel, Gastronomie, Retail, Kunst und Eventflächen teilen sich denselben Raum – rund 10.000 Menschen passieren das Areal täglich.

Für die Radisson Hotel Group ist der Standort ein Erstling: Das RAIQA ist das erste Haus der Gruppe im Bundesland Tirol.

Ein Quartier, kein Hotel-Block

DAS RAIQA funktioniert nach dem Prinzip Urban Sharing. Hotelgäste, Bankkunden, Restaurantbesucher und Eventbesucher bewegen sich durch dieselben öffentlichen Flächen. Das 440 Quadratmeter große Atrium im Gebäudezentrum – 35 Meter hoch, mit Glasdach und freiliegendem Betonrohbau – ist das architektonische Herzstück, das Hotel und Bank verbindet.

Im Erdgeschoss haben sich lokale Tiroler Betriebe angesiedelt: eine Bäckerei, ein Weinladen, ein Schneider, ein Schuhmacher. Die Kunstbrücke zeigt wechselnde Ausstellungen. Das schafft eine Atmosphäre, die sich eher nach gewachsenem Stadtviertel anfühlt als nach Hotelprojekt.

DAS RAIQA auf einen Blick
  • Entwickler: Raiffeisen-Landesbank Tirol
  • Lage: Adamgasse, Innsbruck – 3 Gehminuten zum Hauptbahnhof, 5 Minuten zur Altstadt
  • Verbindung via neu gestalteter Bozner Platz
  • Tägliche Besucherfrequenz: ca. 10.000 Personen
  • Nutzungen: Hotel, Gastronomie, Einzelhandel, Kunstgalerie, Eventflächen, Bankstandort
  • Atrium: 440 m², 35 m hoch, Glasdach, Sichtbeton

1.600 Kubikmeter Holz – das Zimmerkonzept

Das Materialkonzept ist das, was Radisson RED Innsbruck von anderen Stadthäusern der Marke unterscheidet. In jedem der 161 Zimmer bestehen mindestens zwei Wände aus unbehandeltem, regional bezogenem Holz – in den meisten Räumen auch die Decke. 1.600 Kubikmeter Bauholz wurden verbaut, nicht als Dekorelement, sondern als tragendes Material.

Das Ergebnis: Wärme, Taktilität, ein klar alpines Feeling ohne Folklore-Ästhetik. Der Ansatz passt zur RED-Positionierung – urban, aber mit Kontext.

Zimmerkategorien im Überblick

  • Standard Room (23 m²) – Blick auf Dach, Berg, Innenhof oder Straße
  • Premium Room (30 m²) – größere Grundfläche, gleiche Holzstruktur
  • Junior Suite (34 m²) – offener Wohn-Schlaf-Bereich
  • Suite (44 m²) – getrennte Wohn- und Schlafbereiche

Alle Zimmer: High-Speed-WLAN, Smart-TV, USB-Ladepunkte, Kaffee- und Teeausstattung. Der sogenannte Hammerkopf – ein auskragender Flügel ab dem sechsten Stockwerk – beherbergt 16 Zimmer mit unverstelltem Blick über das Quartier und auf die umliegenden Berge.

LOFT9: Tiroler Küche auf dem Dach

Im neunten Stock liegt LOFT9, das Rooftop-Restaurant mit Panoramablick auf die Nordkette. Betrieben wird es von Tiroler Gastronom Hannes Gomig. Tagsüber moderne Tiroler Küche, abends Bar-Betrieb – offen für Hotelgäste und externe Besucher gleichermaßen.

Das 90 Quadratmeter große Fitnessstudio ist rund um die Uhr zugänglich, dazu kommt ein Outdoor-Trainingsbereich mit Bergblick.

Meetings in einer Stadt, die das kann

Innsbruck ist einer der stärkeren Meetingstandorte Österreichs – Berge, kurze Wege, internationale Anbindung. DAS RAIQA bringt zwei Meeting- und Eventräume mit, deren genaue Kapazitäten laut Radisson Hotel Group noch kommuniziert werden.

„We are very deliberate about where and how we introduce Radisson RED, and Innsbruck is a natural fit. With its mix of international visitors, strong meetings demand and immediate access to the outdoors, the city reflects the duality that defines the brand. Combined with the integrated concept of DAS RAIQA, this creates a hotel that is not only distinct in design, but also highly relevant for how people travel and meet today.“

– Yilmaz Yildirimlar, Chief Operating Officer Managed Hotels Europe, Radisson Hotel Group

Was das für die Branche bedeutet

Das RAIQA-Projekt zeigt, wohin sich Stadtentwicklung und Hotellerie gemeinsam bewegen: weg vom isolierten Hotelblock, hin zu Quartieren, in denen ein Hotel einer von mehreren Ankerpunkten ist. Das erhöht die Frequenz, reduziert die Abhängigkeit vom reinen Übernachtungsgeschäft und macht Häuser für Locals relevanter.

Der Holzbauansatz ist dabei mehr als Optik. Regional bezogenes Holz als strukturelles Bauteil – nicht als Wandverkleidung – setzt einen anderen Standard als die übliche Lifestyle-Hotel-Ästhetik mit Furnierfronten. Ob das als Modell für weitere RED-Häuser taugt, bleibt abzuwarten. In Innsbruck passt es.

Redaktions-Einschätzung: Das Urban-Sharing-Konzept mit 10.000 Tagesbesuchern klingt wie eine Theorie – hier hat es eine reale Adresse bekommen. Für Hotelier-Kollegen lohnt ein genauer Blick auf das Betreibermodell.
ZAHLEN & FAKTEN Radisson RED Innsbruck
161
Zimmer & Suiten
Verteilt auf die oberen Stockwerke, alle mit regionalem Holz.
1.600 m³
Regionales Bauholz
Unbehandelt, als tragendes Strukturelement verbaut.
10.000
Tagesbesucher
Passieren DAS RAIQA täglich – Hotel, Bank, Gastronomie, Events.
35 m
Atrium-Höhe
440 m² Grundfläche, Glasdach, Sichtbeton – gemeinsam mit der Bank.
Quelle: Angaben laut Pressemitteilung, Radisson Hotel Group / eHotelier, Mai 2026

HÄUFIGE FRAGEN

Wo liegt das Radisson RED Innsbruck genau?

Das Hotel befindet sich im neuen Stadtquartier DAS RAIQA an der Adamgasse – drei Gehminuten vom Hauptbahnhof Innsbruck und fünf Minuten von der Altstadt entfernt, verbunden über den neu gestalteten Bozner Platz.

Was ist das Besondere am Zimmerkonzept des Radisson RED Innsbruck?

Alle 161 Zimmer haben mindestens zwei Wände aus unbehandeltem, regional bezogenem Holz – in den meisten Zimmern auch die Decke. Insgesamt wurden 1.600 Kubikmeter Bauholz verbaut, nicht als Dekorelement, sondern als tragendes Strukturmaterial.

Was ist DAS RAIQA und wer hat es entwickelt?

DAS RAIQA ist ein neues Mixed-Use-Quartier der Raiffeisen-Landesbank Tirol am Schnittpunkt von Hauptbahnhof und Altstadt. Es vereint Hotel, Gastronomie, Einzelhandel, Kunst und Eventflächen nach dem Prinzip Urban Sharing – rund 10.000 Menschen passieren das Areal täglich.

Wer betreibt das Rooftop-Restaurant LOFT9?

Das LOFT9 im neunten Stock wird vom Tiroler Gastronomen Hannes Gomig betrieben. Es serviert moderne Tiroler Küche und öffnet abends als Bar – mit Panoramablick auf die Nordkette, offen für Hotelgäste und externe Besucher.

Ist das Radisson RED Innsbruck das erste Hotel der Gruppe in Tirol?

Ja. Mit der Eröffnung im RAIQA-Quartier ist Radisson Hotel Group erstmals im österreichischen Bundesland Tirol vertreten.
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