Das Wichtigste in Kürze

Smartments hat sein Haus in Berlin-Prenzlauer Berg nach einer Renovierung wiedereröffnet. Das Unternehmen setzt dabei auf ein überarbeitetes Zimmer- und Servicekonzept, das Flexibilität in den Mittelpunkt stellt. Konkrete Details zum Umbau nennt der Betreiber bislang nicht öffentlich.

Neues Konzept nach Renovierung

Serviced Apartments sind im Berliner Markt seit Jahren eine feste Größe – und Smartments gehört zu den Betreibern, die das Format in Deutschland mitgeprägt haben. Nach der Renovierung des Standorts in Prenzlauer Berg startet das Unternehmen jetzt mit einem überarbeiteten Ansatz: mehr Flexibilität bei Zimmerkategorien und Serviceleistungen soll den unterschiedlichen Nutzungsprofilen von Longstay-Gästen, Projektreisenden und Unternehmenskunden besser gerecht werden.

Der Standort Prenzlauer Berg liegt in einem der gefragtesten Berliner Stadtteile für diese Zielgruppe. Das Viertel zieht Kreativwirtschaft, Tech-Unternehmen und internationale Fachkräfte an – genau die Klientel, die Serviced Apartments typischerweise nachfragt.

Serviced Apartments wachsen in Deutschland schneller als das klassische Hotelgeschäft – laut aktuellem APARTMENTSERVICE Marktreport liegt die Zahl der Einheiten inzwischen bei über 35.000 allein in den Top-7-Städten.

Was Flexibilität im Serviced-Apartment-Kontext bedeutet

Wenn Betreiber wie Smartments von Flexibilität sprechen, meinen sie in der Regel mehrere Dinge gleichzeitig:

  • Variable Aufenthaltsdauern – von wenigen Nächten bis zu mehreren Monaten ohne Preisbruch
  • Unterschiedliche Zimmerkategorien, die sich an Buchungsdauer oder Teamgröße anpassen
  • Wahlmöglichkeiten bei Services wie Reinigung, Wäsche oder Frühstück
  • Flexible Check-in/Check-out-Zeiten, oft digital abgebildet

Für Unternehmenskunden, die Mitarbeitende auf Projekteinsatz schicken, ist genau das entscheidend: keine starren Vertragslaufzeiten, kein Hotelzimmer-Overhead, aber trotzdem professionelle Infrastruktur.

Smartments im deutschen Markt

Smartments ist eine Marke der GBI-Gruppe und betreibt Serviced-Apartment-Häuser an mehreren deutschen Standorten. Das Unternehmen positioniert sich im Business-Segment – der Fokus liegt auf längeren Aufenthalten und Unternehmenskunden, weniger auf klassischen Freizeittouristen.

Berlin ist für Smartments ein zentraler Markt. Neben Prenzlauer Berg ist das Unternehmen in der Hauptstadt an weiteren Standorten aktiv. Die Renovation und Neuausrichtung des Hauses in Prenzlauer Berg ist damit auch ein Signal an den Berliner Markt: Das Segment investiert weiter, trotz des anhaltenden Drucks auf Betriebskosten und der Konkurrenz durch Plattformen wie Wunderflats oder Homelike.

Serviced Apartments vs. klassisches Hotel – die wichtigsten Unterschiede
  • Küche oder Küchenzeile in der Einheit – Eigenversorgung möglich
  • Größere Wohnfläche pro Einheit (oft 25–50 m² statt 18–22 m²)
  • Längere Aufenthalte günstiger kalkuliert als im Hotel
  • Weniger Servicepersonal, mehr Self-Service (z.B. digitaler Check-in)
  • Zielgruppe: Projektreisende, Expats, Unternehmens-Relocations

Berliner Markt: Druck von allen Seiten

Der Berliner Apartmentmarkt ist hart umkämpft. Neue Anbieter drängen ins Segment, gleichzeitig verschärfen sich regulatorische Anforderungen – Stichwort Zweckentfremdungsverbotsgesetz. Professionelle Betreiber wie Smartments haben gegenüber privaten Vermietern den Vorteil klarer Rechtssicherheit, stehen aber unter dem Kostendruck von Renovierungszyklen, Energiepreisen und gestiegenen Personalaufwendungen.

Die Wiedereröffnung in Prenzlauer Berg zeigt, dass zumindest dieser Betreiber auf Wachstum setzt statt auf Rückzug. Ob das neue Konzept den Unterschied macht, wird sich an der Auslastung der kommenden Quartale zeigen.

HÄUFIGE FRAGEN

Was ist Smartments und wer steckt dahinter?

Smartments ist eine Marke der GBI-Gruppe und betreibt Serviced-Apartment-Häuser an mehreren deutschen Standorten, darunter Berlin. Der Fokus liegt auf Business-Reisenden und längeren Aufenthalten.

Was unterscheidet ein Serviced Apartment vom klassischen Hotelzimmer?

Serviced Apartments sind größer, haben meist eine Küchenzeile und sind auf längere Aufenthalte ausgelegt. Services wie Reinigung oder Frühstück sind oft optional buchbar, was flexiblere Preismodelle ermöglicht.

Für wen eignen sich Serviced Apartments besonders?

Vor allem für Projektreisende, Expats und Unternehmenskunden, die Mitarbeitende auf Einsatz schicken. Auch bei Relocations oder bei längeren Stadtaufenthalten ohne feste Wohnung sind sie eine praktische Lösung.

Wie groß ist der Serviced-Apartment-Markt in Deutschland?

Laut APARTMENTSERVICE Marktreport gibt es in den Top-7-Städten Deutschlands inzwischen über 35.000 Einheiten im Serviced-Apartment-Segment – Tendenz weiter steigend.

Was bedeutet Flexibilität im neuen Smartments-Konzept konkret?

Flexibilität meint variable Aufenthaltsdauern ohne Preisbruch, unterschiedliche Zimmerkategorien und optionale Services wie Reinigung oder Wäsche. Genau das macht das Segment für Unternehmenskunden attraktiv.
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