Das Wichtigste in Kürze

CoStar und Tourism Economics haben ihre Prognose für den US-Hotelmarkt 2026 auf ein RevPAR-Wachstum von 2,8 Prozent angehoben. Als Treiber nennen sie starke Freizeit- und Gruppen-Nachfrage, zusätzliche Effekte durch die FIFA-Weltmeisterschaft und ein langsameres Angebotswachstum von 0,4 Prozent.

Für Hoteliers ist das ein klares Signal: Die Nachfrage hält besser als gedacht, aber der Markt bleibt selektiv. Wer in den USA plant, muss die Nachfrage nach Segmenten und Regionen sauber lesen.

Warum die Prognose steigt

Die neue Einschätzung stammt von CoStar und Tourism Economics. Beide Häuser heben die Erwartung für das RevPAR-Wachstum in den USA für 2026 auf plus 2,8 Prozent an. Im Kern steckt dahinter ein einfacher Mix: mehr Nachfrage, weniger neue Zimmer am Markt.

Die Studie verweist auf starke Freizeitnachfrage, robuste Gruppenbuchungen, Rückenwind durch die FIFA-Weltmeisterschaft und ein Angebotswachstum von nur plus 0,4 Prozent. Das ist kein Boom, aber es stützt die Preise. Und genau darum geht es im Hotelgeschäft.

Die 3 Kennzahlen aus der Prognose
  • RevPAR 2026: +2,8 Prozent
  • Angebotswachstum: +0,4 Prozent
  • Treiber: Leisure, Group Demand und World Cup-Effekte

Was das für den Markt bedeutet

Ein niedriges Angebotswachstum hilft fast jedem Hotel. Wenn nur 0,4 Prozent neue Kapazität dazukommen, wird zusätzlicher Druck auf die Rate kleiner. Das trifft vor allem Häuser, die schon heute gut im Leisure- oder MICE-Geschäft liegen.

Leisure bleibt der Taktgeber

Freizeitreisen tragen die Nachfrage weiter. Das hilft Resorts, Stadthotels in Destinationen mit Event-Anteil und Häusern in Märkten, die 2026 vom Fußball profitieren. Wer dort liegt, kann mehr Spielraum bei der Preisgestaltung haben.

Group Demand kommt zurück

Auch Gruppenbuchungen stützen die Prognose. Das ist relevant für Konferenzhotels, Full-Service-Häuser und Standorte mit guter Anbindung an Flughäfen und Messegelände. Gerade in den USA zeigt sich oft schnell, ob Meetings und Events wirklich ziehen oder nur in den Forecasts gut aussehen.

  • Stimmt deine Preisstrategie auf lokale Event-Termine?
  • Hast du genug Flexibilität für Gruppen- und Leisure-Mix?
  • Kann dein Vertrieb kurzfristige Nachfrage sauber abschöpfen?

Warum der World Cup wichtig ist

Die Weltmeisterschaft sorgt in einigen Märkten für zusätzliche Nachfrageimpulse. Das heißt nicht automatisch, dass jedes Hotel profitiert. Wer in den Spielorten oder in deren Nähe liegt, bekommt eher einen Schub als Häuser in entfernten Märkten.

Redaktions-Einschätzung: Die Prognose wirkt stabil, aber sie belohnt vor allem Hotels, die Nachfrage schnell in Rate und Auslastung übersetzen können.

Worauf du jetzt achten solltest

Für Revenue-Teams zählt jetzt die regionale Feinsteuerung. Nationale Prognosen helfen als Richtung, aber gebucht wird am Ende in einzelnen Städten, an einzelnen Event-Terminen und in einzelnen Segmenten. Wer zu grob plant, verschenkt Umsatz.

  1. Prüfe deine Nachfrage nach Marktsegmenten, nicht nur gesamt.
  2. Vergleiche Event-Kalender mit deinem Pickup.
  3. Arbeite mit Szenarien für Freizeit, Gruppen und Corporate.

Die Prognose ist kein Freifahrtschein. Aber sie zeigt: Der US-Hotelmarkt startet 2026 mit besseren Karten als noch im Vorjahr erwartet.

HÄUFIGE FRAGEN

Wie hoch liegt die neue RevPAR-Prognose für 2026?

CoStar und Tourism Economics nennen für die USA ein RevPAR-Wachstum von 2,8 Prozent im Jahr 2026.

Was treibt die Prognose nach oben?

Genannt werden starke Freizeitnachfrage, Gruppenbuchungen, Effekte durch die FIFA-Weltmeisterschaft und ein Angebotswachstum von nur 0,4 Prozent.

Warum ist das geringe Angebotswachstum wichtig?

Wenn nur wenig neue Zimmer auf den Markt kommen, steigt der Druck auf die Preise langsamer. Das hilft Hotels mit guter Nachfragebasis.

Für welche Hotels ist das besonders relevant?

Vor allem für Häuser mit Leisure-, Gruppen- oder Eventgeschäft. Dazu zählen Resorts, Stadthotels und Full-Service-Hotels an starken Märkten.
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