Bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften 2026 in der Münchner Allianz Arena maßen sich 49 Nachwuchskräfte aus Hotellerie und Gastronomie. Veranstaltet von DEHOGA Bayern und der Städtischen Berufsschule München, wurden Sieger in vier Kategorien plus eine beste Mannschaft gekürt. Der Abend hatte prominente Unterstützung – unter anderem von Uli Hoeneß.
Köche, Hotelfachleute, Restaurantfachkräfte – wer die Spitze will, braucht mehr als gute Noten. Bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften 2026 stellten 49 Azubis aus dem bayerischen Gastgewerbe ihr Können unter Beweis. Austragungsort: die Allianz Arena in München. Ein Ort, der normalerweise Zehntausende Zuschauer kennt – diesmal aber für eine andere Art von Finalstimmung genutzt wurde.
Vier Titel, eine Mannschaftswertung
Der Wettbewerb, ausgerichtet von DEHOGA Bayern und der Städtischen Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe München, vergab Einzeltitel in vier Ausbildungsberufen. Dazu kam eine Mannschaftswertung unter den beteiligten Berufsschulen aus dem Freistaat.
Den Mannschaftssieg holte sich die Städtische Berufsschule für Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe München – also der Mitveranstalter selbst. Das klingt nach Heimvorteil, ist aber schlicht das Ergebnis starker Leistungen über alle Kategorien hinweg.
Prominente auf den Rängen
Schirmherrin des Abends war Kultusministerin Anna Stolz. Dazu kamen DEHOGA Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer, Landesgeschäftsführer Thomas Geppert und Geschäftsführerin Catherine Karanja. Und dann war da noch Uli Hoeneß – als Ehrengast in der Arena, die er als Vereinsfunktionär des FC Bayern gut kennt.
Warum solche Wettbewerbe mehr als Showveranstaltungen sind
Jugendmeisterschaften dieser Art haben eine konkrete Funktion für die Branche. Sie machen Ausbildungsqualität sichtbar – nach außen und nach innen. Azubis, die sich auf solche Wettbewerbe vorbereiten, vertiefen ihr Handwerk weit über den Lehrplan hinaus. Betriebe, die Teilnehmer entsenden, profitieren von motivierteren Auszubildenden und einem klaren Qualitätssignal.
- Wettbewerbe schaffen Sichtbarkeit für Ausbildungsberufe im Gastgewerbe
- Azubis trainieren unter realem Wettkampfdruck – das stärkt Technik und Nervenstärke
- Betriebe nutzen Erfolge bei Jugendmeisterschaften im Recruiting
- Schulen messen ihr Ausbildungsniveau im direkten Vergleich
- Branchenverbände wie DEHOGA setzen ein politisches Zeichen für Berufsausbildung
Bayern als Maßstab in der Ausbildung
Der Freistaat gehört traditionell zu den stärksten Ausbildungsstandorten im Gastgewerbe. Mit rund 50.000 Betrieben und einer tief verwurzelten Gastro- und Hotelkultur – von der Münchner Gastronomie bis zu den Alpenhotels im Allgäu und Berchtesgadener Land – hat Bayern schlicht die Masse und die Infrastruktur, um Nachwuchs auf hohem Niveau auszubilden.
- Teilnehmende: 49 Nachwuchskräfte
- Austragungsort: Allianz Arena, München
- Veranstalter: DEHOGA Bayern + Städtische Berufsschule für Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe München
- Kategorien: Köchin/Koch, Hotelfachfrau/-mann, Hotelkauffrau/-mann, Restaurantfachfrau/-mann
- Mannschaftssieg: Städtische Berufsschule für Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe München
- Schirmherrin: Kultusministerin Anna Stolz
Für die vier Sieger ist der Bayerische Jugendmeistertitel kein Endpunkt. Auf Landesebene gewinnen, heißt in der Regel: weiter zur Deutschen Jugendmeisterschaft auf Bundesebene. Dort treffen die besten Azubis aller Bundesländer aufeinander. Ob Jana Meier, Maria Gantner, Alea-Marie Ranneberg oder Valentin Wisgott diesen Schritt gehen, wird sich zeigen.

