Arne Klehn übernimmt als neuer Cluster General Manager beide Hamburger Marriott-Häuser. Peter van Rossen, der das Hamburg Marriott Hotel und das Renaissance Hamburg Hotel 17 Jahre lang geführt hat, geht in den Ruhestand. Parallel besetzt das Haus zwei weitere Führungspositionen neu.
Arne Klehn ist neuer Cluster General Manager des Hamburg Marriott Hotel und des Renaissance Hamburg Hotel. Er übernimmt damit die Verantwortung für eines der bekanntesten Hospitality-Tandems in der Hansestadt.
17 Jahre – und dann der Abschied
Peter van Rossen hat beide Häuser seit 17 Jahren geführt. Eine Amtszeit, die in der Hotelbranche außergewöhnlich lang ist – Führungswechsel im Turnus von drei bis fünf Jahren sind eher die Norm. Van Rossen geht nun in den Ruhestand.
Klehn gilt als erfahrener Marriott-Manager und kommt aus den eigenen Reihen des Konzerns. Mehr zu seinem Werdegang hat Marriott International bislang nicht kommuniziert.
Weitere Personalentscheidungen im Doppelpack
Der Wechsel an der Spitze ist nicht die einzige Veränderung. Beide Häuser besetzen parallel weitere Schlüsselpositionen neu:
- Iris Holt wird Hotelmanagerin und übernimmt die strategische sowie operative Leitung des Renaissance Hamburg Hotel
- Niklaas Breitner wechselt ebenfalls in eine neue Führungsrolle im Hamburg Marriott Hotel
Holt war erst im vergangenen Jahr zu den Häusern gestoßen – ihre Beförderung kommt damit vergleichsweise schnell.
Das Hamburg Marriott Hotel liegt im Stadtteil Neustadt, direkt am Fleet. Das Renaissance Hamburg Hotel befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs. Beide Hotels gehören zu Marriott International und werden seit Jahren als Cluster-Verbund gemeinsam geführt.
Was der Wechsel bedeutet
Cluster-Strukturen wie diese sind für größere Hotelketten Standard – ein General Manager verantwortet zwei oder mehr Häuser einer Marke in derselben Stadt. Das spart Overhead-Kosten und schafft einheitliche Strategien für Revenue Management, Sales und HR.
Für das Team beider Häuser bedeutet ein Wechsel nach 17 Jahren jedoch echten Wandel. Van Rossens Abgang markiert das Ende einer langen Kontinuität – wie Klehn seinen eigenen Stil einbringt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.


