HITEC 2026 dreht sich laut Infor weniger um die nächste große Show als um ein altes Problem: Hotel-Tech hängt oft nebeneinander statt zusammen. Der Blick geht deshalb auf fünf Anbieter, die genau diese Lücke schließen sollen.
Im Fokus stehen Laasie für Loyalty, Owner Relations Technology für Owner-Reporting, Back-Office-Automation, Zusatzumsätze und KI-gestützte Distribution. Vieles klingt bekannt. Genau das ist der Punkt.
Worum es bei HITEC 2026 wirklich geht
Der Originaltext von Hospitality Net setzt den Rahmen klar: Nicht die nächste Software allein ist das Thema, sondern die Frage, wie Hotel-Systeme endlich zusammenarbeiten. PMS, Revenue-Tool, CRM, Reporting. Viele Häuser haben diese Bausteine längst im Stack. Was oft fehlt, ist die Verbindung dazwischen.
Genau da wird es praktisch. Wenn Daten erst manuell zusammengezogen werden müssen, verliert dein Team Zeit. Und zwar genau dann, wenn der Betrieb ohnehin unter Druck steht: Check-in, Gästeanfragen, Abweichungen in der Belegung, kurzfristige Preisänderungen. Der Text nennt das die operative Schicht, die in Messegesprächen gern untergeht.
- Loyalty mit Echtzeit-Personalisierung
- Owner Relations für komplexe Besitzmodelle
- Back-Office-Automation
- Zusatzumsätze außerhalb des Zimmers
- KI-gestützte Distribution
Welche fünf Anbieter genannt werden
Infor Hospitality stellt fünf Namen heraus. Der Artikel nennt Laasie als Anbieter für Loyalty, der personalisierte Rewards mit KI und Verhaltensdaten in Echtzeit erzeugt. Das Ziel: Belohnungen nicht starr über Punkteprogramme laufen lassen, sondern passend zum Gast ausspielen.
Laasie
Der Ansatz ist simpel und ziemlich direkt: nicht erst sammeln, dann irgendwann einlösen, sondern im Moment des Aufenthalts reagieren. Laut Originaltext arbeitet Laasie mit KI und Verhaltensdaten. Für Hotels heißt das: weniger Standardlogik, mehr Relevanz im Gastkontakt.
Owner Relations Technology
Die zweite genannte Firma ist Owner Relations Technology. Das Unternehmen wurde 1992 gegründet und baut seit mehr als 30 Jahren Software für Reporting, Kommunikation und Buchhaltung in Hotel-Setups mit branded residences, Condo-Hotels, Fractional Ownership und HOA-Strukturen. Also genau dort, wo normale Hotelsoftware schnell zu kurz greift.
Der Artikel betont hier vor allem Transparenz und Rechenschaft gegenüber Eigentümern. Kein Glamour-Thema. Aber ein wichtiges. Denn je komplexer die Besitzstruktur, desto größer der Druck auf saubere Reports.
Warum diese Themen für Hotels relevant sind
Die fünf Beispiele stehen nicht zufällig nebeneinander. Sie zeigen, wo viele Häuser heute haken: Loyalität bleibt oft generisch, Eigentümerkommunikation wird mühsam, interne Abläufe laufen noch zu oft auf Zuruf, und zusätzliche Erlösquellen bleiben ungenutzt. Dazu kommt der Vertrieb, der immer stärker von Automatisierung und KI beeinflusst wird.
- Weniger manuelle Arbeit zwischen Systemen
- Bessere Reaktionsgeschwindigkeit im Betrieb
- Mehr Klarheit für Owner, Betreiber und Teams
- Mehr Umsatz jenseits der reinen Zimmerlogik
Was du aus dem HITEC-Blick mitnehmen kannst
Für Hoteliers und Tech-Verantwortliche lohnt sich der Blick auf diese fünf Felder, weil sie ein Muster zeigen: Die nächste Kaufentscheidung dreht sich nicht nur um Funktionen, sondern um Integration. Wenn ein Tool isoliert bleibt, erzeugt es am Ende nur noch einen weiteren Datensilo.
Wer auf HITEC unterwegs ist, sollte deshalb nicht nur nach dem „neuen“ Produkt fragen. Frag lieber: Welche Systeme spricht das Tool an? Woher kommen die Daten? Wer nutzt sie im Alltag? Und wie viel manuelle Arbeit fällt nach dem Kauf wirklich weg?
Der Artikel macht damit einen wichtigen Punkt. Nicht jede neue Lösung löst ein Problem. Aber die richtigen Verbindungen im Stack können aus vielen kleinen Inseln endlich einen Betrieb machen, der schneller reagiert.

