HEI Hotels & Resorts nutzt Canary Technologies für Dynamic Upsells. Die Lösung spielt Gästen personalisierte Zusatzangebote aus – von der Buchung bis zum Check-out.
HEI betreibt laut dem Unternehmen mehr als 100 US-Hotels. Canary nennt für seine Upsells einen Anstieg der Zusatzumsätze um 40 % bei nutzenden Häusern.
Was HEI jetzt mit Canary macht
HEI Hotels & Resorts hat Dynamic Upsells von Canary Technologies eingeführt, um Zusatzleistungen digital zu verkaufen. Gemeint sind Upgrades und Add-ons, die Gäste entlang der gesamten Guest Journey sehen – also schon bei der Buchung, später vor Anreise und bis zum Check-out.
HEI ist eine Hotel-Investment- und Managementgesellschaft mit mehr als 100 US-Properties. Genau auf diese Größenordnung zielt das Tool: viele Häuser, viele Gästekontakte, viele kleine Erlöshebel. Klingt unspektakulär? Ist es nicht. Genau hier liegt oft bares Geld auf dem Tisch.
1. Angebote müssen zum Gast passen.
2. Der Zeitpunkt zählt: Buchung, Pre-Arrival, Check-in, Stay, Check-out.
3. Das Housekeeping, das Front Office und das Revenue-Team brauchen saubere Prozesse.
Quelle: Angaben von Canary Technologies und HEI Hotels & Resorts.
Warum Zusatzumsatz gerade so wichtig ist
Die Branche schaut längst nicht mehr nur auf Zimmerpreise. HSMAI hat dafür im August 2025 den Ancillary Revenue Strategy Playbook: Going Beyond Room Revenue veröffentlicht. Der Punkt ist klar: Hotels brauchen Erlöse außerhalb des Zimmers, wenn der Markt enger wird oder Rate-Wachstum nicht reicht.
Welche Erlösquellen Hotels dabei nutzen
- Zimmer-Upgrades
- Late Check-out oder Early Check-in
- Frühstücks-Pakete
- Spa- und F&B-Add-ons
- Parken, Transfers, Haustiergebühren
Genau solche Angebote lassen sich digital besser timen als über den Tresen. Der Gast bucht auf dem Handy. Das Hotel verkauft im besten Fall direkt mit. Ohne Druck. Ohne chaotische Excel-Liste. Dafür mit sauberem Funnel.
Was Canary laut eigener Aussage liefert
Canary beschreibt Upsells als Tool, mit dem Hotels Zusatzangebote von der Buchung bis zum Check-out verkaufen können. Das Unternehmen nennt dabei einen Effekt von 40 % mehr Zusatzumsatz bei Hotels, die Canary Upsells nutzen. Diese Zahl stammt von Canary selbst, nicht von einer unabhängigen Studie.
Das ist wichtig für die Einordnung. Die Software verkauft nicht automatisch mehr. Sie macht Angebote sichtbarer, passender und leichter buchbar. Der Rest hängt an Preislogik, Angebot und operativer Umsetzung. Wenn die Hauscrew das Produkt nicht lebt, bleibt auch das beste Tool nur ein hübsches Dashboard.
Was Hotels aus dem Deal mitnehmen können
Für Betreiber wie HEI steckt der Hebel nicht nur im Umsatz pro Gast. Es geht auch um Daten. Wer sieht, wann Gäste upgraden, welche Pakete ziehen und welche Angebote liegen bleiben, kann Preise und Pakete schärfer steuern. Das hilft besonders in Häusern mit viel Business-Traffic, Gruppenmix oder stark schwankender Auslastung.
Drei Punkte, die du prüfen solltest
- Passt das Upsell-Angebot zum Segment des Hotels?
- Lässt sich der Prozess im PMS, CRM und Front Office sauber abbilden?
- Gibt es klare Regeln für Preis, Inventar und Freigaben?
Ohne diese drei Dinge kippt der Effekt schnell. Dann verkauft das System zwar mehr Klicks, aber nicht mehr Umsatz.
Kurzprofil der Meldung
- Unternehmen
- HEI Hotels & Resorts
- Produkt
- Canary Dynamic Upsells
- Umfang
- 100+ US-Hotels
- Ziel
- Zusatzumsatz über digitale Angebote
Was das für die Branche heißt
Der Fall zeigt ziemlich nüchtern, wohin die Reise im Hotelvertrieb geht: Zimmer sind nur der Anfang. Wer Zusatzleistungen digital verkauft, holt mehr aus jeder Buchung heraus. Nicht mit Buzzwords, sondern mit Timing, Daten und einem klaren Angebotsbaum.
Genau deshalb schauen viele Revenue-Teams jetzt stärker auf Ancillary Revenue. Der Markt drückt auf die Rate. Also wandert der Blick auf alles, was daneben noch Geld bringt. Das ist kein Nebenschauplatz. Das ist ein eigenes Geschäft.

