Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization. Operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen — die Kernkennzahl zur Bewertung der Ertragskraft eines Hotels unabhaengig von Finanzierung und Investitionsalter. In der Hotel-Investment-Welt das meistgenutzte Vergleichsmass, weil es Häuser mit unterschiedlicher Kapitalstruktur vergleichbar macht.
Einordnung
Branchenuebliche EBITDA-Margen: Budget-Segment 20 bis 28 Prozent, Midscale 25 bis 32 Prozent, Upscale und Luxury 28 bis 38 Prozent. Unter 18 Prozent EBITDA-Marge gilt ein Haus in der Branche als unterdurchschnittlich profitabel. Bewertungsmultiples für Hotel-Transaktionen liegen typisch bei 8 bis 14 EBITDA, abhaengig von Lage und Marktphase.
Praxis
Im Hotelbetrieb ist EBITDA Teil der operativen oder strategischen Steuerung, je nach Kontext. Upscale-Häuser führen den Begriff in internen SOPs, Brand-Standards und im Reporting an Eigentuemer oder Zentrale. Kleinere Häuser nutzen ihn pragmatischer, aber der Industrie-Konsens stammt aus der internationalen Ketten-Hotellerie und den Fachverbaenden.
Weiterfuehrend: Hotelverband Deutschland (IHA)