Lighthouse hat Jan Hansen zum Vice President of Growth, Asia Pacific ernannt. Er kommt von Agoda, wo er fast zehn Jahre in kommerziellen und Supply-Rollen gearbeitet hat.
Der Schritt zeigt klar: Das Unternehmen schiebt mehr Gewicht in die APAC-Region. Dort will Lighthouse seine Commercial- und AI-Strategie schneller ausrollen.
Lighthouse hat Jan Hansen zum Vice President of Growth, Asia Pacific berufen. Das Unternehmen kündigte die Personalie am 3. Juni 2026 in Singapur an. Hansen übernimmt die kommerzielle Steuerung und das Kundenwachstum in der Region.
Er wechselt von Agoda, wo er fast zehn Jahre in kommerziellen und Supply-Funktionen gearbeitet hat. Zuletzt war er Global Head of Connectivity & Partnerships. Davor leitete er Commercial Excellence für das Multi-Market-Geschäft.
Warum APAC jetzt so wichtig ist
Lighthouse nennt APAC eine seiner größten Wachstumschancen. Das ist kein Nebensatz. Die Region zählt zu den aktivsten Travel-Tech-Märkten weltweit, und genau dort will der Anbieter mehr Tempo machen.
Das Unternehmen setzt dabei stärker auf AI-first-Produkte. Zu den jüngsten Ankündigungen zählt Connect AI, eine direkte Buchungs-App für Hotels in ChatGPT. Dazu kommen weitere Tools für Preisgestaltung, Distribution und Revenue Performance.
Was Hansen mitbringt
Er kennt drei Seiten des Geschäfts
Lighthouse-CRO Dave Collier beschreibt Hansen als jemanden, der den APAC-Markt aus Sicht des Betreibers, des Partners und der Plattform kennt. Genau diese Mischung zählt, wenn Hotels, OTAs und Tech-Anbieter ihre Distribution neu sortieren.
- Hotelgeschäft: kommerzielle Entscheidungen in Ketten und Individualhotellerie
- Plattformgeschäft: Connectivity und Partnerschaften
- Marktlogik: Unterschiedliche Entscheidungen je Land, Kanal und Segment
Agoda als Praxis-Schule
Die Jahre bei Agoda dürften helfen, wenn es um Tempo und Marktkenntnis geht. Hansen hat dort nicht nur mit Hotels gearbeitet, sondern auch mit Tech-Partnern und regionalen Ketten. Das ist im APAC-Umfeld praktisch, weil die Märkte dort oft schneller und fragmentierter laufen als in Europa.
Mehr Fokus auf Commercial Automation. Mehr Druck bei Distribution und Pricing. Und wahrscheinlich mehr Produktbewegung rund um Daten, Connectivity und direkte Buchungsstrecken.
- Prüfe, welche Revenue-Tools wirklich mit deinem PMS und Channel Manager sprechen.
- Schau dir an, wo du noch manuell arbeitest.
- Halte die Datenqualität sauber. Sonst hilft auch die beste AI nichts.
Was Lighthouse jetzt vorhat
Das Unternehmen will seine Plattform tiefer in den operativen Alltag von Hotels bringen. Mit 80.000 Hotels in 185 Ländern hat Lighthouse bereits eine breite Datenbasis. Genau daraus leitet der Anbieter bessere Preis-, Vertriebs- und Performance-Entscheidungen ab.
Für APAC ist das ein klarer Expansionsschritt. Für den Markt heißt das: mehr Wettbewerb zwischen den großen Revenue- und Distribution-Plattformen. Und mehr Druck, AI nicht nur als Schlagwort zu verkaufen, sondern im Betrieb sichtbar zu machen.
80.000 Hotels in 185 Ländern sind eine Ansage. Entscheidend bleibt aber, wie gut Lighthouse diese Daten in echte Hotel-Entscheidungen übersetzt.
Jan Hansen bringt dafür genau das Profil mit, das in APAC zählt: kommerzielle Erfahrung, Connectivity-Wissen und Marktkenntnis aus einem der größten Online-Reiseplayer der Region.

